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Jahr der Geisteswissenschaften: Nutzen nachweisen

Berlin/Bremen - Den Geisteswissenschaften haftet das Vorurteil an, wenig messbaren Nutzen zu bringen.

Hörsaal

Hörsaal: Sprache ist eines der verbindenden Elemente der Geisteswissenschaften.

Das Jahr der Geisteswissenschaften soll nun das Gegenteil beweisen.

Dies hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) gemeinsam ins Leben gerufen. Nach sieben natur- und ingenieurswissenschaftlich geprägten Jahren sollen unter den Schlagworten „Vermitteln”, „Gestalten” und „Erinnern” die Geisteswissenschaften ihre Stärken präsentieren. Und ihre Vielfalt: Zu den mehr als 300 Einzeldisziplinen zählen Sprach- und Kulturwissenschaftler, Philosophen, Pädagogen und Psychologen.

Das zentrale Motto lautet „ABC der Menschheit”. Sprache sei das verbindende Element der Geisteswissenschaften, sagt Prof. Gerold Wefer, Meeresbiologe an der Universität Bremen und WiD-Vorsitzender. „Ohne Sprache ist gesellschaftliches Leben nicht vorstellbar.” Dazu gehörten aber auch Ausdrucksformen wie Musik, Tanz oder Tattoos.

Mehr als 100 Veranstaltungspartner wollen bundesweit mit Vorträgen, Diskussionen, Theatervorstellungen und Installationen „Gäste eng einbinden” und für „Aha-Erlebnisse” sorgen, sagt Wefer. „Die Beteiligung ist überwältigend.” Aktionen wie die „Denkwerk”-Initiative der Robert-Bosch-Stiftung (RBS) zielen zum Beispiel auf eine engere Vernetzung zwischen Universitäten, Schülern und Lehrern.

Zu den Höhepunkten des Veranstaltungsjahres zählt Wefer den Wissenschaftssommer in Essen, die Nächte der Wissenschaft in vielen Städten und die mehr als 30 Stationen des Ausstellungsschiffes „MS Wissenschaft”. Darüber hinaus fänden an Schulen und Universitäten Ideenwettbewerbe statt, die von WiD prämiert würden.

Gerade in Zeiten der Globalisierung kommt den Geisteswissenschaften laut Bundesbildungsministerin Annette Schavan eine wachsende Bedeutung zu. Menschliches Verhalten sowie verschiedene Kulturen und Religionen zu verstehen, nutze letztlich auch der Wirtschaft: „Wer nichts von Wertprioritäten und Verhalten in anderen Kulturen versteht, verkauft auch nichts.” Das BMBF fördert die Aktionen des Wissenschaftsjahrs mit insgesamt 64 Millionen Euro.

Die Geisteswissenschaften haben nach Angaben des BMBF dieses Jahr im Rahmen der Exzellenzförderung besser denn je abgeschlossen. Die geisteswissenschaftliche Forschung sei international hoch angesehen. Die Studierendenzahlen seien hoch, sagt Helmut Klein, Bildungs- und Arbeitsmarktexperte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Zudem sei die Zahl der Absolventen 2005 im Vergleich zum Vorjahr um rund zwölf Prozent auf fast 43 000 gestiegen.

Ein positiver Trend in Bezug auf die Geisteswissenschaften ist auch auf dem Arbeitsmarkt zu beobachten: „Die Nachfrage zieht zur Zeit stark an”, bestätigt Erik Bethkenhagen von der Unternehmensberatung Kienbaum Consultants International in Gummersbach.

Die besonderen Fähigkeiten von Geisteswissenschaftlern - Teamfähigkeit, Kreativität und die Fähigkeit „über den Tellerrand zu blicken” - seien entscheidend, um international konkurrenzfähig zu bleiben, sagt Wefer. Der Wissenschaftler spricht sich für einen „guten Mix” der verschiedenen Disziplinen aus. „Das kann zu Lösungen führen, auf die man sonst nicht gekommen wäre.”

www.abc-der-menschheit.de Von Sascha Reimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/berufbildung/t/rzo321940.html
Freitag, 16. März 2007, 12:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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