IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Montag, 22. Juli 19
RZ-Akademie

PrüfungStutt­gar­t/Ham­burg (dpa/t­mn) - Prü­fungs­angst ist bei Jugend­lichen und jungen Erwach­senen kein Tabuthema. Das ist das Ergeb­nis einer Reprä­sen­tati­vum­frage des Insti­tuts für Ratio­nelle Psy­cho­logie (G.R.P.) in Stutt­gart.

BüroarbeitMar­burg - Das Throm­bose­risiko erhöht sich durch langes Sitzen während der Arbeit in ähn­lichem Maß wie bei Lang­stre­cken­flü­gen. Das ist das Ergeb­nis einer Studie am Medical Rese­arch Insti­tute of New Zea­lan­d...

Gum­mers­bach - Vor allem die Leis­tung bestimmt, wie viel Geld Ver­triebs­mit­arbei­ter im Außen­dienst ver­die­nen. Das geht aus einer Studie der Per­sonal­bera­tung Kien­baum in Gum­mers­bach hervor.

Köln/Bonn - Der großen Mehr­zahl von Unter­neh­mern ist eine gesi­cherte Nach­folge für ihren Betrieb wich­tiger als ein hoher Ver­kaufs­erlös. 87 Prozent der Fir­men­chefs sagen...

Mainz - Die Wein­bran­che wird weib­licher. Während Wein­güter früher nahezu aus­sch­ließ­lich an Söhne vererbt wurden, kommen inzwi­schen immer mehr Töchter zum Zuge. „Eine Win­zerin ist nichts Exo­tisches mehr.

Saa­brü­cken - Die Hoch­schule für Bil­dende Künste Saar bietet ab diesem Win­ter­semes­ter den neuen inter­dis­ziplinären Stu­dien­gang „Media Art and Design” an. Bewer­ber müssen ihre Unter­lagen bis zum 31. Mai ein­rei­chen.

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Arbeitsplätze mit Zukunft: Jobs rund um die Bioenergie

Bonn/Schwerin - Bioenergien gelten angesichts steigender Öl- und Gaspreise als Zukunftsmarkt.

Jobs rund um Bioenergie

Für Biogas-Kraftwerke werden Spezialisten benötigt. (Bild: BMU/Müller/dpa/gms)

Verschiedene Aus- und Weiterbildungsangebote sorgen für die Qualifizierung der nötigen Fachkräfte.

„Die Bioenergie hat eine lange Wertschöpfungskette”, erklärt Bernd Geisen, Geschäftsführer des Bundesverbandes BioEnergie (BBE) in Bonn. Entsprechend vielschichtig seien die beruflichen Anforderungsprofile. „Es beginnt beim Anbau der Energiepflanzen und setzt sich über den Anlagenbau, deren Betrieb sowie die notwendige Logistik fort.” Landwirte etwa benötigen Know-how um Mais, Sonnenblumen oder Getreidesorten als Energiepflanzen züchten, anbauen und ernten zu können. Als „Energiewirt” können sie selbst Biogasanlagen betreiben.

In Bayern, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern ist eine mehrmonatige Weiterbildung zum Fachagrarwirt Erneuerbare Energien/Biomasse möglich. Teilnehmer mit einer Ausbildung in einem Agrarberuf und mindestens dreijähriger Berufserfahrung erhalten dabei Kenntnisse über die Erzeugung von Biomasse und deren Nutzung.

Ein vierjähriger Schulversuch findet derzeit in Niedersachsen statt. Geprüft werden soll, ob sich eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Technischen Assistenten für die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe als sinnvoll erweist. „In unserer Region gibt es viele Verarbeitungsbetriebe”, erklärt Klaus Krauth, Projektmitarbeiter an den Berufsbildenden Schulen II des Landkreises Gifhorn, wo das Pilotprojekt durchgeführt wird. Die Vollzeitausbildung dauert zwei Jahre und ist mit dem Erwerb der Fachhochschulreife verbunden. Bewerben können sich Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen hat in Kooperation mit dem Fachbereich Bioverfahrenstechnik der Fachhochschule Hannover einen eigenen Master-Studiengang Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien eingerichtet. Die Inhalte reichen von den Grundlagen des Anbaus sowie der Ernte von Energiepflanzen bis zu rechtlichen Aspekten wie Umweltverträglichkeitsprüfungen und Emissonshandel. „Die Studierenden werden für einen Arbeitsplatz im Bereich Bau und Betrieb von Anlagen ausgebildet”, erklärt Prof. Achim Loewen vom Fachbereich Ressourcenmanagement.

Nach Angaben des Fachverbandes Biogas in Freising (Bayern) arbeiten gegenwärtig rund 10 000 Menschen im Bereich des Baus und Betriebs von Biogas-Kraftwerken. Nach Schätzungen des Verbandes könnten es in 15 Jahren 85 000 Menschen sein. „Das Gros dieser Arbeitsplätze wird voraussichtlich im Bereich Herstellung, Betrieb und Betreuung von Anlagen entstehen”, prognostiziert Manuel Maciejczyk vom Fachverband Biogas. Benötigt würden vor allem Ingenieure und Installateure, aber auch Mikrobiologen und vergleichbare Berufe.

Informationen: Bundesverband BioEnergie, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn; Telefon: 0228/810 02 22, Internet: www.bioenergie.de; Fachverband Biogas, Angerbrunnenstraße 12, 85356 Freising; Telefon: 08161/98 46 60; Internet: www.biogas.org.

Bundesverband BioEnergie: www.bioenergie.de

Fachverband Biogas: www.biogas.org Von Sabine Schrader, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/berufbildung/t/rzo325458.html
Montag, 02. April 2007, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion