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PrüfungStutt­gar­t/Ham­burg (dpa/t­mn) - Prü­fungs­angst ist bei Jugend­lichen und jungen Erwach­senen kein Tabuthema. Das ist das Ergeb­nis einer Reprä­sen­tati­vum­frage des Insti­tuts für Ratio­nelle Psy­cho­logie (G.R.P.) in Stutt­gart.

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Mainz - Die Wein­bran­che wird weib­licher. Während Wein­güter früher nahezu aus­sch­ließ­lich an Söhne vererbt wurden, kommen inzwi­schen immer mehr Töchter zum Zuge. „Eine Win­zerin ist nichts Exo­tisches mehr.

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Studieren im Ausland mit Erasmus

Bonn/Berlin - Viele Studierende verbringen eines oder mehrere Semester im europäischen Ausland.

Ausland mit Erasmus

Die Kirche Sagrada Familia in Barcelona: Mit Erasmus ganz nah. (Bild: dpa/gms)

Sie wollen Land, Leute und Sprachen kennen lernen. Erasmus, das Programm der EU für Auslandsstudenten, erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Erasmus gibt es nicht wie die Europäische Gemeinschaft schon seit 50, aber immerhin seit etwa 20 Jahren. „Und es ist außerordentlich erfolgreich”, sagt Bettina Morhard vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn. Im Studienjahr 2005/2006 nutzten rund 24 000 deutsche Studierende das Programm. Durch die Umstellung auf das Bachelor- und Master-System wird der Austausch zwischen den Ländern immer einfacher.

Mit Erasmus kann maximal ein Jahr lang in allen EU-Staaten sowie in der Türkei, in Liechtenstein, Norwegen und Island studiert werden. Besonders beliebt sind Frankreich oder Spanien, zunehmend auch Skandinavien und die Niederlande.

250 deutsche Hochschulen nehmen an dem Programm teil, das Auswahlverfahren organisiert jede Uni separat. Wer einen Platz bekommen will, sollte sich spätestens sechs Monate im Voraus um eine Teilnahme kümmern. Zur Bewerbung gehören ein „Motivationsschreiben”, der Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse für das Wunschland sowie ein Vorgespräch.

Erasmus-Studenten müssen zwar keine Studiengebühren bezahlen, ein Vollstipendium gibt es aber nicht. „Gezahlt wird ein Ausgleichsbetrag der Lebensunterhaltskosten von maximal 200 Euro im Monat”, sagt Bettina Morhard. Unter Umständen erhalten Erasmus-Teilnehmer Auslands-BAföG. „Diese Förderung beinhaltet neben einem monatlichen Geldbetrag Zuschläge für die Krankenversicherung und die Reisekosten”, sagt Andrea Hoops, die stellvertretende Generalsekretärin des Deutschen Studentenwerks in Berlin.

Wer einen Studienplatz im Ausland bekommen hat, muss sich um eine Unterkunft kümmern. „Erasmus reserviert vorab ein bestimmtes Kontingent an Wohnheimplätzen, die vom Studentenwerk vor Ort vergeben werden”, sagt Bettina Morhard vom DAAD. In größeren Städten wie etwa Barcelona kann es aber durchaus zu Engpässen kommen.

In der katalanischen Metropole hat Anne von Twardowski, 24 Jahre alt und aus Lübeck, ein Erasmus-Semester verbracht. Ein Zimmer konnte sie sich nach langem Suchen über eine Internet-Wohnbörse organisieren. Das halbe Jahr in Barcelona will die Musikstudentin nicht missen. Denen, die wirklich in ihrem Studium vorankommen möchten, rät sie allerdings, sich nicht zu sehr vom „Erasmus-Leben” verführen zu lassen: „Viele leben hier für ein Semester in einer Traumwelt, gehen jeden Abend feiern, und das Studieren ist eher zweitrangig.”

Auch ihr Spanisch konnte Anne nur bedingt verbessern: Den Großteil der Zeit verbrachte sie mit anderen Erasmus-Studenten - gesprochen wurde meist Deutsch oder Englisch. Anne hat daher zusätzlich einen Sprachkurs absolviert und den Kontakt zu Spaniern gesucht - leider wenig erfolgreich: „Spanisch habe ich letztlich hauptsächlich mit Austausch-Studenten aus Südamerika gesprochen.”

DAAD: http://eu.daad.de/eu/index.html

Deutsches Studentenwerk: www. studentenwerke.de

Internet-Wohnbörse Barcelona: www.loquo.com Von Anna Wahdat, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/berufbildung/t/rzo327880.html
Freitag, 13. April 2007, 14:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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