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Wie werde ich...? Mediengestalter Digital und Print

Dresden/Bonn - Der Beruf des Mediengestalters für Digital und Print hat Tom Winter den Weg in die Welt der Zeitungen geebnet.

Mediengestalter

Mediengestalter entwerfen vielseitige Drucksachen. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Für einen der größten deutschen Verlage entwirft der 25-jährige Dresdner von der Anzeige bis zur Visitenkarte fast alles.

„Ich arbeite in meinen Traumberuf” , sagt er. Als Ausbildungsbetriebe für Mediengestalter kommen alle Unternehmen der Informationsverarbeitung und Herstellung von Kommunikationsprodukten in Frage, so das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Verlage und Druckereien bilden ebenso aus wie Online- und Consultingunternehmen oder Reprografie- und Mikrografieunternehmen. Jeder fünfte Azubi hat laut dem Bundesverband Druck und Medien in Wiesbaden einen Vertrag mit einer Werbeagentur.

Voraussetzung ist ein Schulabschluss nach der zehnten Klasse. Die Ausbildung steht Umschülern offen. Auf eine Stelle melden sich im Schnitt sieben Bewerber, in manchen Betrieben seien es 100, sagt Theo Zintel, Leiter Bildungspolitik im Bundesverband. Vorteilhaft sei, noch während der Schulzeit ein Praktikum in der Medienbranche zu absolvieren. Im Idealfall habe man so den Fuß in der Tür. Allgemeine und branchenspezifische Praktikumsbörsen, aber auch die Arbeitsagenturen listen Plätze.

Mit der Unterschrift unter den Lehrvertrag wird eine Spezialrichtung für die Lehre festgelegt. Bislang arbeiten Mediengestalter Digital/Print als „Berater”, „Designer”, „Techniker” oder „Operator”. Ab August 2007 gilt ein neuer Lehrplan. Gestalter erlernen ihr Handwerk dann in den Fächern „Beratung und Planung”, „Gestaltung und Technik” oder „Konzeption und Visualisierung”. Auf diese Weise soll der Ansturm bei „Design” auf andere Bereiche gelenkt werden, erklärt Zintel. Besonders der Entwurf von Idee-Konzepten gewinne an Bedeutung.

In den ersten beiden Jahren lernen alle Auszubildenden die gleichen Grundlagen. „Ein gutes Auge für Proportionen sollte man mitbringen”, sagt Zintel. Computerkenntnisse helfen. Zeichentalent sei entgegen landläufigen Vorstellungen nicht vonnöten. Die Mediengestalter in spe setzen sich mit Typografie, Layout, Arbeitsorganisation und Betriebswirtschaft auseinander. Ab dem drittem Lehrjahr vertieft jeder Lehrling „seine” Richtung. Den Lehrabschluss bilden praktische Arbeiten und Prüfungen.

Tom Winter hat alle Hürden genommen: „Zeichnen per Hand lag mir nicht, doch am Computer fühle ich mich frei”, erzählt er. Winter ließ sich durch Durststrecken mit eher monotonen Aufgaben während der Lehre nicht entmutigen. Das Unternehmen stellte ihn nach dem Abschluss ein. „Ich bin bei meiner Wunschstelle angekommen”, sagt er zufrieden.

In Deutschland lernen derzeit rund 10 000 Jugendliche aller drei Lehrjahre das Gestalterhandwerk, so der Zentral-Fachausschusses Berufsbildung Druck und Medien (ZfA). Mehr als jeder zweite Einsteiger ist weiblich. Auszubildende erhalten zwischen 762 Euro im ersten und 864 Euro im dritten Jahr. Die Verordnungen der Industrie- und Handelskammern (IKH) gestatten laut ZfA bis zu 20 Prozent geringere Entgelte. Werbeagenturen orientieren sich in der Regel nicht an Tarifverträgen. Facharbeiter verdienen dem ZFA zufolge im Westen zwischen 2000 und 3000 Euro im Monat. In Ostdeutschland sind die Löhne niedriger.

Zentral-Fachausschusses Berufsbildung Druck und Medien: www.zfamedien.de

Bundesinstitut für Berufsbildung: www.bibb.de Von Katlen Trautmann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo320729.html
Montag, 12. März 2007, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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