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Mittwoch, 13. Nov. 19

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Parodontitis ist mehr als ein bisschen Zahnfleischbluten

Herne/Berlin - Dank Prophylaxe und medizinischem Fortschritt können die eigenen Zähne heute bis ins hohe Alter erhalten werden.

Zahnarztbesuch

Das Zahnfleisch sollte kontrolliert werden. (Bild: Initiative proDente/dpa/gms)

Doch das nutzt nichts, wenn das, was den Zahn an seinem Platz im Kiefer hält, beschädigt oder krank ist.

Nach Angaben der Deutschen Parodontose- Hilfe in Herne leiden mehr als zwei von drei Erwachsenen an einer bakteriellen Erkrankung des Zahnhalteapparates. Die so genannte Parodontitis wird jedoch meistens viel zu spät erkannt.

„In den meisten Fällen ist eine Zahnfleischentzündung, im Fachjargon Gingivitis, die Vorstufe einer Parodontitis”, erläutert Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) in Berlin. Diese Entzündung wird durch Bakterienbeläge (Plaque) in den Zahnzwischenräumen und am Saum des Zahnfleisches hervorgerufen. Symptome sind Zahnfleischbluten, Rötungen und Schwellungen.

Werden die Bakterien nicht bekämpft , kann die Entzündung in die Tiefe wandern. Dort greift sie den Zahnhalteapparat an, der aus Kieferknochen, Zahnwurzel, Wurzelzement und Wurzelhaut besteht. Der Patient merkt davon oft wenig. „Symptome einer beginnenden Parodontitis sind Knochenabbau, damit einhergehend Zahnfleischrückgang, Mundgeruch und schlechter Geschmack”, erklärt Oesterreich. Irgendwann verliert der Zahn seinen Halt und fällt aus.

„Wenn der Knochen betroffen ist, gelangen die Bakterien in die Blutbahn”, sagt Prof. Stephan Martin, Ärztlicher Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums in Düsseldorf. „Damit ist das Risiko eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls erhöht.”

Je früher Parodontitis erkannt wird , desto erfolgreicher ist die Therapie. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für ein Diagnoseverfahren, den Parodontalen Screening Index. „Der Zahnarzt geht an markanten Punkten mit einer kleinen Messsonde in die Zahnfleischtaschen hinein”, erklärt Wolfgang Koch von der Deutschen Parodontose-Hilfe in Herne. Dabei werden Taschentiefen, Blutungsneigung und Rauigkeiten der Zahnoberfläche erfasst.

Im Vordergrund der Therapie steht die Entfernung aller Beläge als Entzündungsursache. „Hat bereits ein stärkerer Knochenabbau stattgefunden oder lockern sich Zähne, so kann mit Hilfe chirurgischer oder medikamentöser Therapieverfahren das Gewebe angeregt werden, neuen Zahnknochen aufzubauen”, sagt Oesterreich.

Damit das gar nicht erst notwendig ist , heißt es: Vorbeugen. Zwar können Faktoren wie erbliche Parameter oder hormonelle Veränderungen, nicht beeinflusst werden. Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, Stress, kohlenhydrat- oder zuckerhaltige Ernährung und vor allem mangelnde Mundhygiene kann jedoch jeder reduzieren.

Zweimal täglich Zähne putzen und die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide sind ein Muss. Außerdem sollte der Zungenrücken im hinteren Bereich mit einem Zungenschaber gesäubert werden. „Die Prophylaxe zu Hause wird ergänzt durch regelmäßige Zahnarztbesuche und professionelle Zahnreinigung beim Dentalhygieniker oder der Prophylaxehelferin”, sagt Koch. Bei dieser Individualprophylaxe werden alle Beläge entfernt, die Zahnoberfläche poliert und anschließend fluoridiert.

Deutsche Parodontose-Hilfe: www.parodontosehilfe.de

www.agz-rnk.de Von Eva Neumann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/gesundheit/t/rzo324360.html
Mittwoch, 28. März 2007, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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