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Montag, 11. Nov. 19

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Akupunktur: Kleine Stiche mit großer Wirkung

Hamburg/Siegburg - Das Knie schmerzt und auch im Rücken wird jede noch so kleine Bewegung zur Tortur.

Akupunktur

Die Kassen zahlen nicht jede Akupunktur. (Bild: AOK Mediendienst/dpa/gms)

Wenn in solchen Fällen Medikamente oder andere Behandlungen nicht anschlagen, kann Akupunktur die ersehnte Linderung bringen.

Auch bei Allergien, Regelschmerzen und sogar mittelschweren Depressionen sollen die Stiche mit den feinen Nadeln helfen. Längst nicht jede Behandlung allerdings wird von den Krankenkassen übernommen.

„Akupunktur hilft vor allem bei chronischen und akuten Schmerzen wie Migräne oder Arthrose, aber auch gegen Stress und Asthma”, erklärt Helmut Rüdinger, Vizevorsitzender der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGFA) in Hamburg. Das hat sich herumgesprochen: Hunderttausende Menschen in Deutschland haben bereits Erfahrungen mit Akupunktur.

Einer von ihnen ist Timo aus Berlin. Während des Studiums hatte er ständig starke und stechende Kopfschmerzen, besonders, als er seine Abschlussarbeit am Computer schrieb. „Zuerst habe ich Krankengymnastik verschieben bekommen, dann Massagen”, erinnert sich der heute 30-Jährige. „Erst die Akupunktur hat geholfen.” Nach nur acht Sitzungen war er komplett schmerzfrei - bis heute.

Kritiker zweifeln dennoch an der Wirksamkeit der Nadeln. So nahm der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in Siegburg 2006 zwar die Akupunkturbehandlung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen auf, allerdings nur gegen chronische Knie- und Rückenschmerzen. Bei anderen Erkrankungen sei der Behandlungserfolg unklar und müsse folglich selbst bezahlt werden, so der G-BA.

So ergab die groß angelegte gerac-Studie, dass beispielsweise bei der Therapie von Kopf- und Migräneschmerzen mit Akupunktur beziehungsweise mit Medikamenten keine Unterschiede feststellbar seien. Möglicherweise waren dabei psychische Faktoren im Spiel, die das Befinden der Patienten lediglich subjektiv verbesserten, urteilten die Experten in der Studie.

In der traditionellen chinesischen Medizin ist die Akupunktur dagegen fest verankert. Die Idee ist, Strömungen im Körper durch das Einstechen von Nadeln zu beeinflussen. Dabei wird allerdings nicht wahllos in den Körper gepiekst. Vielmehr gibt es in der asiatischen Tradition mehr als 360 Akupunkturpunkte, die auf bestimmten Linien, den so genannten Meridianen, angeordnet sind. Diese Punkte lassen sich spiegelverkehrt auf beiden Körperseiten finden und sind jeweils einer bestimmten Stelle im Inneren des Körpers zugeordnet.

Westliche Akupunkteure vermuten allerdings noch eine physiologisch begründete Wirkung: „Beim Einstechen trifft die Nadel kleine Nerven, die Impulse zum Rückenmark und zum Gehirn senden”, sagt Akupunkteur Rüdinger. Das Hirn gibt dann das Signal zur Endorphin-Ausschüttung, was beim Patienten ein Gefühl von Glück und Entspannung auslöst.

„Akupunktur wirkt jedoch bei verschiedenen Menschen unterschiedlich”, warnt Rüdinger. Während die Nadeln beim einen die Symptome komplett verschwinden lassen, bringen sie beim anderen nichts. „Das kann manchmal auch an Störfeldern im Körper liegen, die wie Narben oder Entzündungen die Wirkung hemmen.” Nebenwirkungen hat die Therapie nur wenig - so kommen bisweilen kleine Blutergüsse vor.

Für Patienten stellt sich dennoch häufig die Frage, wie sie den richtigen Akupunkteur finden. „Wichtig ist vor allem, wie viel Erfahrung der Therapeut hat”, sagt Mediziner Rüdinger. Ein gutes Indiz dafür ist die Zusatzbezeichnung Akupunkteur. Dafür muss man immerhin mindestens 200 Stunden anerkannte Weiterbildung nachweisen.

Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur: www.daegfa.de

Traditionelle Chinesische Medizin: www.dgtcm.de Von Aliki Nassoufis, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/gesundheit/t/rzo325961.html
Mittwoch, 04. April 2007, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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