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Mittwoch, 13. Nov. 19

PflegeDüs­sel­dorf - Die Frage, ob ein alter oder kranker Mensch Leis­tun­gen der Pfle­gever­siche­rung bekommt und wie hoch sie aus­fal­len, wird mit Hilfe des Haus­besuchs eines Gut­ach­ters beant­wor­tet.

HühnereierWies­baden/Stutt­gart (dpa/t­mn) - Im ersten Lebens­jahr sollte in der Baby­nah­rung auf bestimmte Lebens­mit­tel ver­zich­tet werden, wenn in der nahen Ver­wandt­schaft All­ergien auf­getre­ten sind.

Mann­heim - Nach einer Ope­ration an der Bauch­spei­cheldrüse sollten sich die Betrof­fenen nicht zu fett­reich ernähren. Das rät Jürgen Klee­berg, Vor­sit­zen­der einer Selbst­hil­fegruppe für Men­schen...

Mün­chen - All­ergi­ker sollten immer ein Not­fall­set dabei haben und sich mit dem Umgang der Medi­kamente ver­traut machen. Dies berich­tet die Fach­zeit­schrift „Ärzt­liche Praxis” unter Beru­fung auf ein Exper­ten­forum beim...

Frank­fur­t/Main - Klagen Kinder oder Jugend­liche über Kie­fer­schmer­zen oder Pro­bleme beim Öffnen des Mundes, sollten Eltern das ernst nehmen. Darauf weist der Infor­mati­ons­kreis Mund­hygiene und Ernährungs­ver­hal­ten in...

Ber­lin - Kinder mit einer Neu­roder­mitis lassen sich oft mit ein paar Tricks davon abhal­ten, ihre Haut blutig zu krat­zen. Darauf weist der Haupt­ver­band der gewerb­lichen Berufs­genos­sen­schaf­ten (HVBG) in Berlin hin.

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Regelmäßige Fußpflege ist wichtig

Aachen - Sie tragen das gesamte Gewicht des Menschen, werden doch wenig beachtet und kaum gepflegt.

Fußpflege

Mit Hilfe von Cremes und Gymnastik bleiben die Füße geschmeidig. (Bild: dpa/gms)

„Die Füße werden zu oft vernachlässigt”, klagt Nils Graf Stenbock-Fermor, Orthopäde und Vorsitzender des Deutschen Orthopäden-Verbandes in Aachen.

Experten schätzen, dass rund 20 Millionen Menschen in Deutschland Probleme mit den Füßen haben. Das muss aber nicht sein. Verformungen, Schwielen oder Durchblutungsstörungen können vermieden werden, wenn schon im Alltag einige Dinge beachtet werden. Das fängt bei der Fußhygiene an, sagt Stenbock-Fermor: „Man muss die Socken häufiger wechseln, die Füße einmal am Tag waschen und eincremen, damit sie geschmeidig werden.”

Auch Gymnastikübungen für den Fuß können helfen - zu Hause oder am Arbeitsplatz. „Man kann die Füße beispielsweise kreisen lassen, in der Luft Rad fahren oder Greifübungen machen, bei denen man ein Taschentuch fallen lässt und mit den Zehen wieder aufhebt”, sagt der Orthopäde. Darüber hinaus sollte man auch immer wieder barfuss laufen. „Das ist wichtig für den Gleichgewichtssinn und verbessert auch die Gefühlsnerven.”

Wer sich die Füße zudem von Profis pflegen lassen will, kann zu einem Fußpfleger oder Podologen gehen. Während Fußpfleger dabei oft nur eine zwischen drei Tagen und sechs Monaten dauernde Kurzausbildung haben und lediglich kosmetische Behandlungen durchführen, handelt es sich bei Podologen um medizinische Fußpfleger mit zweijähriger Ausbildung, die sich auch um kranke Füße kümmern. Eine solche Pediküre kostet meist zwischen 15 und 30 Euro und widmet sich in einer Rund-um-Behandlung den Nägeln sowie der Haut.

„Die Nägel werden geschnitten und gegebenenfalls ein Pilzbefall oder auch extreme Trockenheit behandelt”, erklärt Mechtild Geismann, Sprecherin des Zentralverbandes der Podologen und Fußpfleger Deutschlands in Recklinghausen. „Außerdem werden Hühneraugen ebenso entfernt wie Warzen und Hornhaut.” Manchmal endet die Fußpflege mit einer speziellen Massage, denn einige Fußpfleger bieten auch eine Fußreflexzonenmassage an.

Bei Diabetikern, die in den Füßen oft unter Empfindungslosigkeit und Durchblutungsstörungen leiden, ist aber besondere Aufmerksamkeit angebracht. „Um kleinen Verletzungen vorzubeugen, die schlecht heilen, werden die Nägel bei Zuckerkranken meist gefeilt und nicht geschnitten”, erklärt Geismann. Zudem sollten Diabetiker besonders auf Druckstellen achten. Hochhackige oder zu enge Schuhe sind tabu.

Denn das richtige Schuhwerk ist wichtig. „Die Grundvoraussetzung ist, dass die Schuhe in der Länge und der Breite passen”, erläutert Konrad Weißler vom Schuhinstitut in Offenbach. „Vor dem Zeh sollte der Schuh eine Daumenbreite länger sein als der Fuß.” Denn da es sich bei dem Fuß um ein Gewölbe handele, sei er im belasteten Zustand einen Zentimeter länger als im unbelasteten. Daher nimmt ein Fuß, der sich nicht ausbreiten kann, Schaden. Das kann zu Krallenzehen oder auch zu einer Schiefstellung des großen Zehs führen.

„Schlappen und Flipflops sind ebenfalls nicht der Weisheit letzter Schluss, weil man darin keinen guten Halt hat”, erklärt Stenbock-Fermor. Gegen Turnschuhe hingegen sei nicht generell etwas einzuwenden. „Ohnehin sollte man regelmäßig andere Schuhe anziehen, auch im Büro”, sagt er. „Das tut den Füßen unheimlich gut.” Von Aliki Nassoufis, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/gesundheit/t/rzo330543.html
Mittwoch, 25. April 2007, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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