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Montag, 16. Sept. 19

PflegeDüs­sel­dorf - Die Frage, ob ein alter oder kranker Mensch Leis­tun­gen der Pfle­gever­siche­rung bekommt und wie hoch sie aus­fal­len, wird mit Hilfe des Haus­besuchs eines Gut­ach­ters beant­wor­tet.

HühnereierWies­baden/Stutt­gart (dpa/t­mn) - Im ersten Lebens­jahr sollte in der Baby­nah­rung auf bestimmte Lebens­mit­tel ver­zich­tet werden, wenn in der nahen Ver­wandt­schaft All­ergien auf­getre­ten sind.

Mann­heim - Nach einer Ope­ration an der Bauch­spei­cheldrüse sollten sich die Betrof­fenen nicht zu fett­reich ernähren. Das rät Jürgen Klee­berg, Vor­sit­zen­der einer Selbst­hil­fegruppe für Men­schen...

Mün­chen - All­ergi­ker sollten immer ein Not­fall­set dabei haben und sich mit dem Umgang der Medi­kamente ver­traut machen. Dies berich­tet die Fach­zeit­schrift „Ärzt­liche Praxis” unter Beru­fung auf ein Exper­ten­forum beim...

Frank­fur­t/Main - Klagen Kinder oder Jugend­liche über Kie­fer­schmer­zen oder Pro­bleme beim Öffnen des Mundes, sollten Eltern das ernst nehmen. Darauf weist der Infor­mati­ons­kreis Mund­hygiene und Ernährungs­ver­hal­ten in...

Ber­lin - Kinder mit einer Neu­roder­mitis lassen sich oft mit ein paar Tricks davon abhal­ten, ihre Haut blutig zu krat­zen. Darauf weist der Haupt­ver­band der gewerb­lichen Berufs­genos­sen­schaf­ten (HVBG) in Berlin hin.

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Mythos Mond: Kein Einfluss auf die Gesundheit

Regensburg/Karlsruhe (dpa/gms) - Liebespaare schätzen sein romantisches Licht, Dichter haben ihm unzählige Werke gewidmet: Der Mond fasziniert die Menschen.

Mythos Mond

Die Macht des Mondes wird oft überschätzt. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Auch in Bezug auf die Gesundheit werden ihm mysteriöse Kräfte zugesprochen. Wissenschaftler sind aber skeptisch.

Vor allem Schlafprobleme werden oft dem Mond zugeschrieben - meist zu Unrecht, wie der Schlafforscher Jürgen Zulley aus Regensburg meint: „Es ist wissenschaftlich gut belegt, dass die Mondphasen keinen Einfluss auf die Schlafqualität haben.” Allenfalls könnte das der Fall sein, wenn der Vollmond direkt in das Schlafzimmerfenster scheint.

Schwerer wiegt laut Prof. Zulley daher das psychologische Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeiung: „Ich gehe davon aus, dass ich bei Vollmond schlechter schlafe - also bin ich angespannt und schlafe tatsächlich schlechter”, sagt der Experte.

Ein anderes häufig berichtetes „Mondphänomen” ist die angebliche Zunahme von Geburten in Vollmondnächten. „Es gibt immer wieder Hebammen, die sagen: Ja, das ist so”, bestätigt Edith Wolber vom Bund Deutscher Hebammen in Karlsruhe. Die Statistiken ließen einen entsprechenden Schluss aber nicht zu.

Das Phänomen lässt sich laut Edgar Wunder ebenfalls psychologisch erklären. Der Soziologe an der Universität Heidelberg hat zahlreiche Studien zusammengetragen, die etwa den Zusammenhang der Mondphasen mit Geburten oder Verkehrsunfällen untersuchen - fast alle fallen negativ aus. Das Zusammentreffen von zwei außergewöhnlichen Ereignissen wie „Vollmond” und „viele Geburten” oder „viele Unfälle” bleibe einfach länger im Gedächtnis, sagt der Forscher.

Dennoch gibt es seit Jahren einen boomenden Markt für Mondkalender und vergleichbare Ratgeber. „Die Kräfte der Mondrhythmen sind seit Jahrtausenden ein bewährtes Mittel”, behaupten beispielsweise Johanna Paungger und Thomas Poppe. Das Autorenpaar aus Klosterneuburg bei Wien hat in den vergangenen Jahren ein halbes Dutzend Bücher zum Einfluss des Mondes auf den Alltag geschrieben. Ob in Haushalt, Gartenarbeit, Ernährung oder Gesundheit: Es gelte, den richtigen Zeitpunkt zu treffen, der sich nach dem Mond richte.

Beispiel Diäten: „Bei zunehmendem Mond sollte man kürzer treten und 'Dinner-Cancelling' betreiben”, rät Poppe. Die aufgenommene Nahrung verwandele sich in dieser Zeit leichter in Übergewicht als bei abnehmendem Mond. Wichtig sei der Mondstand auch für Operationen: „Legen Sie den Termin, wenn es irgend geht, auf den abnehmenden Mond”, rät Poppe - die Blutung sei nicht so stark und die Heilung verlaufe schneller.

Gerade zu diesem Thema hat der Soziologe Wunder jedoch vor einigen Jahren eine eigene Studie vorgenommen. Daran nahmen 228 Patienten in einem Krankenhaus in Oberösterreich teil, denen eine Knie- oder Hüftprothese eingesetzt wurde. Das Ergebnis: Ein Einfluss der Mondphasen konnte nicht nachgewiesen werden.

Wie der Mond seinen Einfluss ausüben soll, wissen auch die Befürworter der Mondkräfte nicht genau zu sagen. „Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung”, gesteht Poppe. Er verweist auf Erfahrungen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Laut Wunder handelt es sich bei der „Mondgläubigkeit” um eine Art Selbstberuhigung: „Sie steigert die subjektive Sicherheit.”

Die Autoren von Mondratgebern im Netz: www.paungger-poppe.com

Wissenschaftliche Studien zum Einfluss des Mondes: www.anomalistik.de/mond.pdf Von Thomas Kärst, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/gesundheit/t/rzo330544.html
Mittwoch, 25. April 2007, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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