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Samstag, 15. Juni 13

ErfolglosVa­len­cia - Das Team Germany steht nach der Nie­der­lagen­serie beim Ame­rica's Cup vor dem Bruch mit Skipper Jesper Bank. „Ich will dem deut­schen Team nicht im Wege stehen.

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Team Germany vor Bruch mit Skipper Bank

Valencia - Das Team Germany steht nach der Niederlagenserie beim America's Cup vor dem Bruch mit Skipper Jesper Bank.

Erfolglos

Die Yacht des Team Germany kam einmal mehr hinter dem Gegner ins Ziel.

„Ich will dem deutschen Team nicht im Wege stehen. Es soll ja für die Zukunft nicht schlechter werden”, sagte Bank nach der 17. Niederlage im 19. Duell.

Der Doppel-Olympiasieger habe Teamchef Michael Scheeren in den vergangenen Wochen bereits zwei Mal seinen Rücktritt vom Posten des Steuermanns angeboten. „Ich habe es konkret vorgeschlagen, doch Scheeren hat abgelehnt, weil das Timing dagegen sprach”, sagte Bank, der angesichts der enttäuschend verlaufenen Rennen bei der Herausforderer-Runde des Segelklassikers vor Valencia und dem vorzeitigen Cup-Aus in die Kritik geraten war.

Am Tag nach den abschließenden Rennen, will Team Germany ein öffentliches Fazit der deutschen Cup-Premiere ziehen und zugleich seine Zukunftspläne erläutern. Alle Anzeichen deuteten darauf hin, dass Bank nicht mehr Teil dieser Pläne ist. Der Däne sagte: „Ich werde eine lange Pause machen. Es war hart für uns alle im Team, die sonst eher Siegesserien vorzuweisen haben. Wir haben es schwer gehabt, sollten aber nicht denken, dass wir es nicht können. Wir müssen jetzt erst einmal unsere Wunden lecken.” In seinem vorletzten Rennen verlor das deutsche Boot mit 35 Sekunden Rückstand gegen die französische Areva Challenge. Selbst mit einem Sieg im letzten Match Race gegen die italienische +39 Challenge kann Team Germany nicht mehr über Platz zehn in der Flotte der elf Herausforderer hinauskommen.

Jubeln durften dagegen die spanischen Gastgeber über den Halbfinal-Einzug. Im rund 300 Millionen Euro teuren Cup-Hafen feierten die Zuschauer mit Hupkonzerten und hunderten kleiner spanischer Fähnchen an Bord der Zuschauerboote die Crew der Desafío Español. Weil die schwedische Mannschaft Victory Challenge ihr Duell gegen Favorit Team New Zealand verloren hatte, wurde der Weg ins Semifinale für das spanische Team um Steuermann Karol Jablonski frei, obwohl die Iberer selbst Cup-Gigant BMW Oracle Racing unterlagen.

„Für unser Team und mich ist heute ein Traum wahr geworden”, sagte der 44 Jahre alte Jablonski, der 1993 mit dem deutschen Team den Admiral's Cup gewonnen hatte. Der Pole mit deutschem Pass hat fast 20 Jahre in Steinhude bei Hannover gelebt und von dort seine internationale Profikarriere vorangetrieben.

Die letzte Entscheidung der Vorrunde fällt am 9. Mai. In der Spitzenbegegnung zwischen BMW Oracle Racing und Team New Zealand entscheidet sich, welche Mannschaft diese Runde und damit das Recht gewinnt, sich aus den anderen drei Semifinal-Qualifikanten selbst einen Gegner auswählen zu dürfen. Die Wahl muss noch am Abend nach dem Rennen bekannt gegeben werden.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/sport/t/rzo333709.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 20:14 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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