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Krupp beklagt „Märchenstunde” der DEL-Clubs

Moskau - Gestärkt durch das beste WM-Abschneiden seit drei Jahren setzte der Eishockey-Bundestrainer noch einmal zum verbalen Check gegen die heimischen Clubs an.

Bundestrainer

Uwe Krupp kritisiert die DEL-Clubs.

Nach dem guten neunten Platz in Russland verlangte Uwe Krupp erneut, eigenen Talenten in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) den Vorzug vor international mittelklassigen Auslands-Profis zu geben. Klagen über zu hohe Kosten tat der ehemalige Verteidiger als „Märchenstunde” ab.

„Mir kann niemand sagen, dass ein Nordamerikaner für weniger Geld spielt als ein deutscher U-20-Spieler. Wenn sie Leute für diese Preise aus der AHL bekommen, haben sie ein Geheimnis, dass ich nicht kenne”, sagte Krupp mit Blick auf die vielen DEL-Importe aus der zweitklassigen nordamerikanischen Profiliga. Schon vor der WM hatte Krupp eine schnelle Reduzierung auf acht Ausländer pro Verein gefordert, um für die Heim-WM 2010 die Nationalspieler zu fördern.

Derzeit darf jeder Club zwölf Ausländer in seinem Kader haben, eingesetzt werden dürfen je elf. Dazu kommen elf Deutsche, von denen etliche Nachwuchskräfte sind und auf der Bank bleiben. „Die Förderlizenzspieler sind jetzt eher ein Alibi”, sagte Franz Reindl, der Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Reindl schlug versöhnliche Töne gegenüber der DEL an und schlug vor, ab der neuen Saison mit jeweils zehn Ausländern und zehn Deutschen spielen zu lassen und sich bis 2010 auf acht Ausländer zu beschränken.

Die ablehnenden Reaktionen auf Krupps Wunsch seien aus der Hüfte geschossen, meinte Reindl, der schon während der WM mit DEL-Chef Gernot Tripcke sprach. Weitere Runden werden zügig folgen, dann müsse jeder Club zur Nachwuchsarbeit verpflichtet werden. „Im Moment ist geregelt, wie groß der Videowürfel und die VIP-Räume sein müssen und wie viele Toiletten es auf welchem Flur gibt”, klagte Reindl. Dass in Deutschland Qualitäts-Nachwuchs entwickelt wird, hat die Weltmeisterschaft gezeigt, sagte der Ex-Nationalspieler.

Reindl hofft zudem auf weitere Präsenz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, wo das 6:5 gegen Weißrussland von der ARD nicht im Ersten, sondern im Bayerischen Fernsehen gezeigt wurde und maximal 280 000 Zuschauer hatte. Die Zahlen lagen zuvor im Schnitt im mittleren bis oberen sechsstelligen Bereich - hervorragend für Eishockey, sagte Reindl. Sportchef Werner Rabe vom Bayerischen Rundfunk war weniger zufrieden: „Eishockey ist zu lange aus dem Free-TV verschwunden. Deshalb haben wir die gleiche schmerzliche Erfahrung wie in Turin gemacht”, sagte Rabe mit Rückblick auf Olympia 2006.

Die besten Argumente würde die Rückkehr ins zuletzt 2003 erreichte Viertelfinale liefern, das in Moskau ohne deutsche Beteiligung stattfindet. Doch Trainer und Mannschaft warnten zwei Jahre nach dem Abstieg in Österreich vor zu hohen Erwartungen schon bei der WM 2008 in Kanada. „Wir sind weiter in der zweiten Kategorie zwischen dem neunten und zwölften Platz. In dieser Zone ist es immer gefährlich”, sagte Krupp. Spiele wie gegen Norwegen könnten auch einmal verloren gehen, warnte Kapitän Daniel Kreutzer, der von der Stabilität der unerfahrenen Verteidiger überrascht war.  

Weiter erstaunte, dass der Ausfall der sieben deutschen NHL-Profis nicht ins Gewicht fiel. Der einstige Stanley-Cup-Sieger Krupp freute sich „wie verrückt” darüber, dass in Jochen Hecht aus Buffalo oder Christoph Schubert aus Ottawa in jedem Fall ein Deutscher in den Endspielen um die nordamerikanische Meistertrophäe dabei ist. „Das ist super und eine Riesenchance.” Von Robert Semmler, dpa

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/sport/t/rzo333600.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 12:12 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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