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Malek und Müller bei German Open weiter

Berlin - Im Regen von Berlin hat nach Martina Müller auch Fedcup-Spielerin Tatjana Malek den Sprung in die zweite Runde der German Open geschafft.

Rückhand

Martina Müller spielt eine beidhändige Vorhand im Match gegen Eleni Danilidou.

Vier der sieben im Hauptfeld des bedeutenden Damen-Turniers gestarteten Deutschen sind dagegen schon aus dem Rennen.

Malek setzte sich nach mehreren Regenunterbrechungen gegen die Russin Wasilisa Bardina mit 6:3, 6:1 durch. Auf die 19-Jährige, die in Bad Saulgau wohnt und für den TEC Waldau Stuttgart in der Bundesliga spielt, wartet nun die Weltranglisten-Erste Justine Henin.

Das schlechte Wetter auch in der Bundeshauptstadt brachte erneut große Verschiebungen in den Spielplan. Auch die Partie der Berlinerin Angelika Roesch, auf Rang 286 der WTA-Liste notiert, gegen die in der Weltrangliste um 261 Plätze besser platzierte Österreicherin Sybille Bammer konnte nicht ungestört zu Ende gespielt werden.

Die beim Deutschen Tennis-Bund (DTB) umstrittene Müller, aktuell die Nummer 1 der deutschen Rangliste, hatte sich zuvor gegen die Griechin Eleni Daniilidou mit 6:0, 6:2 durchgesetzt und trifft nun auf Shahar Peer (Israel), die zum Auftakt Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn) ausgeschaltet hatte. „Ich habe noch kurz vor dem Turnier überlegt, ob ich komme. Denn das ist eine schwierige mentale Sache”, verriet Müller nach dem lockeren Sieg. Müller und Rittner hatten sich im Herbst 2006 überworfen, nachdem die 24-jährige Hannoveranerin nicht mit zum Abstiegsspiel nach China reisen wollte. Seit einem Gespräch im Oktober des Vorjahres herrscht totale Eiszeit: „Danach war nix mehr. Ich hatte das Gefühl, die Tür ist zugeschlagen.”

Rittner betonte als kritische Beobachterin in Berlin, dass sie von der derzeitigen Nummer 1 der nationalen Rangliste den ersten Schritt erwarte: „Sie ist herzlich willkommen, aber ich laufe ihr nicht hinterher, auch der DTB nicht. Es ist ganz klar: Sie ist gegangen. Und wer geht, muss auch zurückkommen.” Müller sieht das anders: „Ich habe immer gesagt, dass ich für Deutschland spielen möchte. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Frau Rittner nominiert das Team.” Nach einem „persönlichen, sehr positiven Anruf” vor mehr als einem halben Jahr habe sie alles andere nur „aus der Zeitung” erfahren.

Die Kapitänin des Fedcup-Teams, das jüngst ohne Müller Kroatien geschlagen hatte, erzählte dagegen: Müller habe schriftlich mitgeteilt, dass sie bis Mitte April auf Turnieren und erst danach wieder greifbar sei. „Über wen reden wir, wie viele Punkte hat sie für Deutschland schon geholt”, bemerkte Rittner. Wie der gordische Knoten in dem Streit zwischen dem DTB und seiner Spitzenspielerin zerschlagen werden könnte, ist völlig unklar.

Die 19-jährige Andrea Petkovic (Griesheim) musste sich auf der Berliner Anlage der Chinesin Shuai Peng 3:6, 5:7 geschlagen geben. Die stark abbauende Kristina Barrois (25/Bous) unterlag mit 6:4, 3:6, 2:6 der Chinesin Zi Yan. Auch die vom gastgebenden LTTC Rot-Weiß Berlin mit einer Wildcard ausgestattete Sabine Lisicki ist bereits ausgeschieden. Insgesamt waren einschließlich der Qualifikation 17 deutsche Spielerinnen gestartet.

Top-Favoritin Justin Henin hatte nach ihrem Turniersieg in Warschau zunächst ein Freilos. „Die ersten Spiele in einem Turnier sind immer schwer. Die Gegnerin darf man nicht unterschätzen, ich muss mich auch von den Bedingungen her umstellen”, sagte WTA- Weltmeisterin Henin zu ihrem Auftaktmatch gegen Malek.

Drei Mal (2002, 2003 und 2005) konnte die 24-jährige Belgierin bereits in Berlin gewinnen, im Vorjahr unterlag sie der Russin Nadja Petrowa im Finale in drei Sätzen. Sie komme immer gerne zu diesem Sandplatz-Turnier, das eine gute Vorbereitung auf die French Open in Paris sei. „Ich fühle mich gut”, betonte die Titelverteidigerin bei dem Grand-Slam-Turnier in Roland Garros. Malek, derzeit Nummer 108 der Weltrangliste, steht bei den German Open erstmals im Hauptfeld.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/sport/t/rzo333616.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 19:06 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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