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Samstag, 15. Juni 13

Hoffnung in NordirlandBel­fast/Lon­don - Nach Jahr­zehn­ten blu­tiger Ter­ror­anschläge und fast fünf Jahren poli­tischen Still­stands hat Nordir­land seit Diens­tag eine neue Regie­rung aus einst ver­fein­deten Pro­tes­tan­ten und Katho­liken.

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Ber­lin - Die Kri­mina­lität in Deutsch­land geht ins­gesamt weiter zurück, Gewalt-, Betrugs- und Wirt­schafts­delikte nehmen aber zu. Das weist die in Berlin vor­gelegte Poli­zei­liche Kri­minal­sta­tis­tik für das ver­gan­gene Jahr...

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Ber­lin - Mit gedämpf­ten Erwar­tun­gen gehen Finanz­minis­ter Peer Stein­brück (SPD) und Fami­lien­minis­terin Ursula von der Leyen (CDU) an diesem Mitt­woch in ihr erstes Spit­zen­gespräch zur Finan­zie­rung des Krip­pen­aus­baus.

 Brennpunkt 

Grab von König Herodes entdeckt

Jerusalem - Israelische Archäologen wollen südlich von Jerusalem das Grab von König Herodes entdeckt haben.

Herodes-Grab entdeckt

Blick auf das Herodium, den Palast des Herodes (Archivbild).

Die Stätte liege im nordöstlichen Teil des Festungspalastes Herodium, sagte der Forschungsleiter Ehud Netzer von der Hebräischen Universität Jerusalem am Dienstag vor Journalisten.

Nach 35 Jahren Suche sei ein großes Rätsel gelöst. Die Wissenschaftler stützen sich auf den Fund von Teilen eines Sarkophages aus rotem Kalkstein und die Rekonstruktion des Beerdigungszuges. Herodes regierte Judäa als von Rom eingesetzter „König der Juden” von etwa 40 v. Chr. bis 4 v. Chr..

Nach biblischer Überlieferung ließ Herodes nach der Geburt Jesu aus Angst vor einem Konkurrenten, den der Prophet Micha im Alten Testament als Messias angekündigt hatte, alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren in Betlehem töten. Historiker zweifeln jedoch an der Richtigkeit dieser Version.

„Wir haben das Grab des Herodes am Herodium gefunden”, sagte Netzer. Es könne nach dem Ergebnis der Untersuchungen und Beschreibungen des jüdischen Geschichtsschreibers Josephus Flavius über die verschiedenen Stationen und Rituale der Beerdigungsprozession keinen Zweifel an der Fundstelle geben. „Es scheint, dass der Sarkophag absichtlich und in Wut zerstört wurde”, sagte der Forscher. Inschriften und Knochen seien nicht gefunden worden. Netzer hoffe allerdings, solche im weiteren Verlauf der Grabungen noch zu entdecken. Netzer gilt als Herodes-Experte. Er gräbt seit 1972 in der Festung Herodium nach der Ruhestätte des Königs.

Herodes hatte den nach ihm benannten Palast vor mehr als 2000 Jahren rund 12 Kilometer südlich von Jerusalem anlegen lassen. Das Gebiet liegt im von Israel besetzten Westjordanland. Unter Herodes war Jerusalem zur prächtigen Residenz ausgebaut worden. Er ließ den zweiten Tempel in Jerusalem ausbauen und die Festung von Massada. Unter seiner Herrschaft wurde die Stadt Cäsarea an der Mittelmeerküste errichtet.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/tt2/t/rzo333576.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 15:30 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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