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Freitag, 20. Sept. 19

Ham­burg - Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 8.5.2007 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dol­lar...

NEW YORK - Der Kurs des Euro ist am Diens­tag­abend vor wich­tigen Zins­ent­schei­dun­gen in Europa und den USA deut­lich unter der Marke von 1,36 US-Dol­lar geblie­ben.

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 8.5.2007 um 20:05 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Ham­burg - Der Ham­bur­ger Senat will bis zum Jahr 2015 rund 2,9 Mil­liar­den Euro in den Hafen inves­tie­ren. „Ham­burg steht an der Schwelle der größten Zukunft­sin­ves­titio­nen der nächs­ten zehn Jah­re”...

Ber­lin - Die harsche Kritik von vier Bun­des­minis­terien an der Bahn-Pri­vati­sie­rungs­vor­lage von Bun­des­ver­kehrs­mmi­nis­ter Wolf­gang Tie­fen­see (SPD) hat in der Koali­tion eine neue Aus­stiegs­debatte aus­gelöst.

Rüs­sels­heim/Ant­wer­pen (dpa) - Der Auto­bauer Opel schrumpft sich weiter gesund. Bis Jah­res­ende wird im Opel-Werk im bel­gischen Ant­wer­pen knapp ein Drittel der 4500 Arbeitsplätze weg­fal­len.

Thomson bestätigt Übernahmeanfrage für Reuters

London - Der kanadische Finanzdaten-Dienstleister Thomson Corporation hat der britischen Nachrichtenagentur Reuters ein Milliarden schweres Übernahmeangebot vorgelegt. Dies teilte Thomson in Stamford (US-Staat Connecticut) mit, betonte aber, es sei nicht sicher, ob eine Übereinkunft erzielt werden könne.

Reuters-Zentrale in London

Neuer Markt­füh­rer? Ein Gemein­schafts­unter­neh­men Thom­son-Reu­ters würde selbst Bloom­berg hinter sich lassen.

Nach Angaben von Reuters liegt das Angebot bei rund 8,8 Milliarden Pfund (12,9 Mrd Euro). So würde der weltweit größte Anbieter von Finanzinformationen entstehen. Das künftige Unternehmen würde Thomson-Reuters heißen. Beide Unternehmen überträfen zusammen den bisherigen Marktführer, die US- Agentur Bloomberg. Thomson könnte durch den Reuters-Kauf seinen Anteil am Finanzdatenmarkt auf 34 Prozent erhöhen. Bloomberg hält 33 Prozent am Markt. Thomson-Reuters hätte nach Schätzungen fast 50 000 Mitarbeiter und einen Marktwert von rund 23 Milliarden Pfund.

In der Fusion sähen sie eine „zwingende Logik”, teilten die beiden Unternehmen am Dienstag mit. Thomson und Reuters erwarten bei einem möglichen Zusammenschluss Synergien von einer halben Milliarde US- Dollar. Ein mögliches Gebot je Reuters-Papier könnte sich auf 352,5 britische Pence in bar sowie 0,16 Thomson-Anteile belaufen. Die Reuters-Aktie würde damit zu Thomson-Kursen vom 3. Mai mit 705 Pence bewertet. Basierend auf aktuellen Kurs und Währungsverhältnissen wird jede Reuters-Aktie mit 697 Pence bewertet.

Vorgesehen ist die Schaffung eines doppelt gelisteten Unternehmens, bei dem Reuters wie Thomson ihre Identität und die bisherige Notierung in den Indizes behalten. Nach dem möglichen Zusammenschluss würde die Thomson-Familie 53 Prozent an dem gesamten Unternehmen halten. Die übrigen Thomson- Aktionäre kämen auf rund 23 Prozent, die Anteilseigner von Reuters auf rund 24 Prozent der Anteile.

Der 60 Jahre alte Thomson-Chef Richard J. Harrington würde nach einer Fusion in den Ruhestand gehen und die Führung des gemeinsamen Unternehmens dem bisherigen Reuters-Chef Tom Glocer (47) überlassen. Reuters hat weltweit fast 17 000 Mitarbeiter, darunter 2400 Journalisten, Fotografen oder Kameraleute.

Für eine Übernahme müssen die Direktoren der Reuters Founders Share Company überzeugt werden, die darüber wachen sollen, dass die Agentur unabhängig bleibt. Diese haben das Recht, eine Übernahme mit einer so genannten „goldenen Aktie” zu blockieren. Wie die Unternehmen mitteilten, sollen die so genannten Trust Principles von Reuters beibehalten werden. Darin heißt es unter anderem, das Unternehmen müsse „unabhängig und frei von Verzerrung” bleiben.

Die Übernahmeanfrage kommt zu einer Zeit, in der auch News Corp, die dem australischen Medienunternehmer Rupert Murdoch gehört, dem US-Medienkonzern Dow Jones mit seinem Flaggschiff „Wall Street Journal” eine Kaufofferte von 5 Milliarden Dollar (3,68 Mrd Euro) unterbreitet hat, die von dessen Mehrheitseigentümern bislang abgelehnt wird. Thomson hatte Mitte 2006 die Nachrichtenagentur AFX News übernommen. AFX News ist zu 34 Prozent an der Finanz- Nachrichtenagentur dpa-AFX beteiligt. Die Deutsche Presse-Agentur dpa hält an dpa-AFX 50 Prozent.

Reuters wurde 1851 von dem deutschen Auswanderer Julius Reuter in London gegründet und ging 1984 an die Börse. Rund 90 Prozent seines Umsatzes macht das Unternehmen mit der elektronischen Übermittlung von Finanzdaten an Börsenprofis und 10 Prozent mit journalistischem Output.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/wirtschaft/t/rzo333545.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 17:32 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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