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Donnerstag, 21. Nov. 19

Ham­burg - Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 8.5.2007 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dol­lar...

NEW YORK - Der Kurs des Euro ist am Diens­tag­abend vor wich­tigen Zins­ent­schei­dun­gen in Europa und den USA deut­lich unter der Marke von 1,36 US-Dol­lar geblie­ben.

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 8.5.2007 um 20:05 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Ham­burg - Der Ham­bur­ger Senat will bis zum Jahr 2015 rund 2,9 Mil­liar­den Euro in den Hafen inves­tie­ren. „Ham­burg steht an der Schwelle der größten Zukunft­sin­ves­titio­nen der nächs­ten zehn Jah­re”...

Ber­lin - Die harsche Kritik von vier Bun­des­minis­terien an der Bahn-Pri­vati­sie­rungs­vor­lage von Bun­des­ver­kehrs­mmi­nis­ter Wolf­gang Tie­fen­see (SPD) hat in der Koali­tion eine neue Aus­stiegs­debatte aus­gelöst.

Rüs­sels­heim/Ant­wer­pen (dpa) - Der Auto­bauer Opel schrumpft sich weiter gesund. Bis Jah­res­ende wird im Opel-Werk im bel­gischen Ant­wer­pen knapp ein Drittel der 4500 Arbeitsplätze weg­fal­len.

Müntefering bei Mindestlohn zuversichtlich

Berlin - Im Koalitionsstreit über Mindestlöhne hält Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) eine Einigung für möglich. Er glaube, dass sich in dieser Frage alle in der Regierung bewegen würden, sagte der Bundesarbeitsminister. Auch andere Formen von Mindestlöhnen seien denkbar.

Angela Merkel und Franz Müntefering

Sind beim Min­dest­lohn unter­schied­licher Auf­fas­sung: Bun­des­kanz­lerin Angela Merkel und Bun­des­arbeits­minis­ter Franz Mün­tefe­ring.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte nach einem Treffen mit der DGB-Spitze ihr Nein zu einem gesetzlichen Mindestlohn. Es sei aber sinnvoll, über das Instrument Mindestlohn zu reden. Auch sie sei gegen Niedriglöhne wie 3,18 Euro für Friseure in Thüringen, sagte Merkel. SPD und Union wollen im Koalitionsausschuss am nächsten Montag nach einem Ausweg suchen. An diesem Mittwoch stellt Müntefering im Kabinett einen Bericht über Kombi- und Niedriglohnmodelle vor.

Merkel hatte an einer Vorstandssitzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) teilgenommen. „Ich habe noch einmal deutlich gemacht, dass ich gegen einen flächendeckenden, gesetzlichen und branchenunabhängigen Mindestlohn bin.” Zu flexibleren Lösungen, wie branchenspezifischen Regelungen, sei sie bereit, sagte die Kanzlerin. So habe die Regierung das Entsendegesetz bereits auf das Gebäudereinigungshandwerk übertragen. Damit werde diese Branche vor Lohndumping geschützt.

DGB-Chef Michael Sommer sagte, das einstündige Gespräch mit der Kanzlerin sei „streitig, aber konstruktiv” gewesen. Sommer verteidigte die Forderung nach einem einheitlichen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde. Es müsse eine deutliche Untergrenze gegen Lohndumping, vor allem in Ostdeutschland, gesetzt werden.

Ein weiteres Thema bei dem Treffen war die Ausbildungssituation. Merkel erteilte auch hier der Gewerkschaftsforderung nach einer Zwangsabgabe für Firmen, die nicht oder zu wenig ausbilden, eine klare Absage. Besonders junge Leute mit Migrationshintergrund sollten gefördert werden.

Müntefering sagte am Rande des G8-Arbeitsministertreffens in Dresden, alle Branchen sollten in das Arbeitnehmerentsendegesetz aufgenommen werden, damit sie dann ihre brancheneigenen Mindestlöhne festlegen könnten. Alle Arbeitnehmer, die voll arbeiteten, bräuchten jedenfalls einen Lohn, „von dem sie leben können”. Und diesen sollte nicht der Staat bezahlen, sondern die Unternehmen. Es dürfe auch keine Wettbewerbsverzerrung durch Lohndumping geben. Mit Blick auf die ablehnende Haltung Merkels sagte der Vizekanzler, in vielen Ländern gebe es bereits Mindestlöhne in unterschiedlicher Form. In der Koalition habe man demnächst zu klären, „was wir da machen”.

Einer aktuellen Studie zufolge könnten bei einem Mindestlohn von 6,50 Euro rund 465 000 Jobs verloren gehen, bei einem Mindestlohn von 7,50 Euro sogar 621 000. Dabei wäre Ostdeutschland sehr viel stärker betroffen als Westdeutschland, heißt es in der Analyse, die das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und das Ifo Institut Dresden im Auftrag der Zeitung „Die Welt” (Mittwoch) erstellt haben. Allerdings würden bei einem Mindestlohn von 6,50 Euro 1,3 Millionen Beschäftigte mehr Geld verdienen als bisher, bei 7,50 Euro wären es 1,7 Millionen Arbeitnehmer.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/wirtschaft/t/rzo333707.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 17:50 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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