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Mittwoch, 09. Mai 07

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Die Renaissance des Damensattels

Frankfurt/Main - Viele Jahrzehnte war er in Deutschland fast von der Bildfläche verschwunden, doch ganz langsam kommt das Reiten im Damensattel wieder in Mode. Die Lehrgänge für diese Reitweise häufen sich.

Reiterin mit Damensattel

Dressurreiterin Britta Rasche reitet in einem Damensattel.

Zu den Anbietern gehört auch die Showreiterin Sandra Henkel aus Florstadt im Wetteraukreis. „Ich kriege immer mehr Anmeldungen”, erzählt die 31-Jährige, die bei ihrem ersten Ritt im Damensattel allerdings wenig begeistert gewesen war.

„Ich saß irgendwie total verdreht und mir tat alles weh”, erinnert sie sich. Allerdings sei diese Art des Reitens eine gute Gleichgewichtsübung. Denn dabei liegen beide Beine des Reiters auf der linken Pferdeseite. Das führe bei Anfängern zu einem wackeligen Sitzgefühl, erklärt Sandra Henkel. Die Pferde hätten dagegen kaum Probleme mit dieser Reitweise.

Das meint auch Dressurreiterin Britta Rasche aus Weilrod im Taunus, die früher bei Shownummern im Damensattel auftrat. Ohne Hilfe hätten die Reiterinnen enorme Probleme, aufs Pferd zu kommen, erzählt sie. „Das ist zwar theoretisch möglich, aber dafür bräuchte man Gummibeine.” Denn der Steigbügel ist sehr kurz verschnallt, außerdem sind die Sattelhörner den Beinen beim Aufsteigen im Weg. Die Reiterinnen lassen sich daher üblicherweise in den Sattel heben.

Für Männer stellt sich dieses Problem meist erst gar nicht, denn sie stehen bei Damensattel-Lehrgängen nur sehr selten auf der Teilnehmerliste. „Bei mir hat sich noch keiner angemeldet. Dabei wäre das eigentlich doch ganz lustig”, meint Sandra Henkel. Und historisch gesehen, wäre dies auch nicht unüblich. Denn früher war das Reiten im Seitsattel, wie er auch genannt wird, sowohl bei älteren Herren mit Hüftleiden als auch bei Geistlichen mit ihren langen Soutanen sehr beliebt.

Entwickelt hat sich diese Reitweise aus praktischen Gründen. So war es zum Beispiel für schwangere Frauen viel bequemer, seitlich auf dem Pferd zu sitzen. Die ersten Damensättel wurden vor etwa 600 Jahren an europäischen Fürstenhäusern verwendet. Im 19. Jahrhundert war für Damen dieser wackelige Seitsitz ein Muss, das Reiten mit gespreizten Beinen im Herrensattel war verpönt. Von abenteuerlichen Aktionen zu Pferde ließen sich einige Frauen jedoch nicht abbringen. So war die Kaiserin Elisabeth von Österreich alias „Sisi” als tollkühne Teilnehmerin im Jagdfeld bekannt, und eine Reiterin sprang im Jahr 1915 im Damensattel sogar über ein zwei Meter hohes Hindernis. Dies ist ein Weltrekord, der bis heute gilt.

Mit Beginn der Emanzipation sattelten immer mehr Reiterinnen in den bequemeren und sichereren Herrensattel über, vom Damensattel wollte hierzulande viele Jahrzehnte kaum einer mehr etwas wissen. Im Rahmen der immer populärer werdenden Pferdeshows erlebt er nun eine Renaissance, dabei hat es den Damensattel-Fans vor allem das elegante Aussehen dieser Reitweise und der dazu gehörigen Pferde angetan. „Auch die Kostüme sind einfach schick und toll”, erzählt die zweite Vorsitzende des Vereins „Reiten im Damensattel” (RID), Ute Wiedensohler. Sie hat mit 19 Gleichgesinnten vor zehn Jahren diesen Verein nahe Esslingen gegründet, heute hat der RID rund 100 Mitglieder in ganz Deutschland. Mit dabei sind auch Männer, allerdings nur als Ehrenmitglieder. Von Sabine Maurer, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/magazin/szene/t/rzo328615.html
Dienstag, 17. April 2007, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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