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Mittwoch, 09. Mai 07

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Mehr als Curry und Ingwer: Indische Restaurants boomen

München/Berlin - Der Geruch von Curry, Koriander und Ingwer zieht in die Nase, die Frauen tragen Saris, und die Restaurants heißen „Le Taj”, „Monsoon” oder „City Spice”: In der Brick Lane im Osten Londons haben Besucher das Gefühl, in Indien zu sein.

Indische Restaurants

Indische Spezialitäten liegen zurzeit im Trend. (Bild: Bamboo Garden/dpa/gms)

Denn hier reiht sich ein indisches Restaurant an das nächste. Auch in vielen deutschen Städten bieten immer mehr Inder ihre Spezialitäten an. „Deutschland erlebt gerade einen regelrechten Boom der indischen Küche”, sagt die Buchautorin und Indien-Expertin Tanja Dusy aus München. Ein Grund dafür sei, dass Indien seit einiger Zeit gerade im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich weltweit sehr sichtbar wurde, erläutert eine Mitarbeiterin der indische Botschaft in Berlin. Internetfachkräfte aus dem Süden und Bollywood-Kinomelodramen aus dem Norden seien vielen Menschen ein Begriff. „Dann ist der Gang in das nächste indische Lokal nicht mehr so unwahrscheinlich.”

Die Auswahl dafür ist in Berlin wahrscheinlich am größten. Die Goltzstraße und die Akazienstraße im Bezirk Schöneberg haben sich seit einiger Zeit als Zentrum der indischen Küche etabliert. „Die Menschen in Deutschland sind immer auf der Suche nach neuen kulinarischen Trends und fühlen sich vor allem durch die leichten asiatischen Gerichte angezogen”, erklärt Dusy. Während die chinesische und die thailändische Küche schon vor Jahren nach Deutschland kamen, bieten die indischen Speisen neue Geschmacksrichtungen und Zubereitungsarten.

„Bisher hat sich fast nur die nordindische Küche durchgesetzt, die mit vielen Gewürzen sowie Sahne- und Joghurtsoßen arbeitet”, sagt Dusy. Bis zu zehn Gewürze pro Gericht sind da keine Seltenheit. Die Küche Südindiens gilt dagegen als die „ur-indische”, da sie auch von den britischen Kolonialherren kaum beeinflusst wurde. „Die Gerichte sind leichter, soßenärmer und stattdessen vom Geschmack der Kokosnüsse, Senfkörner und grünen Chilis geprägt”, erklärt Dusy.

Eine weitere Variante der indischen Küche ist hier zu Lande schon fest verankert: Neben den traditionell orientierten Restaurants mit bunten Plakaten der zahlreichen Götter werden immer mehr moderne Lokale eröffnet. Sie bieten nicht nur klassische Curry- und Tandoori-Gerichte an, sondern auch Cocktails, Fingerfood und kalorienreduzierte Speisen, die sich bereits in der lebendigen Nachtszene der Megacity Bombay durchgesetzt haben, sagt Dusy.

Ein Beispiel dafür sind die Amrit-Restaurants in Berlin. Die drei Lokale, die sich jeweils als Restaurant, Cocktailbar und Café bezeichnen, sind geprägt durch ihre schlichte, hell-dunkle Einrichtung und den großen Barbereich. Die aus Bombay stammenden Inhaber Balbier und Harmeet Bans setzen auf den Mix von moderner und traditioneller Küche aus dem Norden und Süden ihres Landes. „Erst die Kombination der sehr unterschiedlichen Zubereitungsarten, Gewürzmischungen und Geschmacksrichtungen erlaubt einen kleinen Einblick in die Vielfalt der indischen Küche”, sagen sie.

Literatur: Tanja Dusy/Ronald Schenkel, Indien. Küche & Kultur, Gräfe und Unzer, ISBN-13: 978-3-774-26725-1, 29,90 Euro. Von Aliki Nassoufis, dpa

dpa-infocom


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Freitag, 27. April 2007, 9:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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