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Mittwoch, 09. Mai 07

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Sommertrends: Freizeit am Wasser, Urlaub daheim

Hamburg - Was ist in diesem Sommer angesagt? Renommierte Trendforscher wie Peter Wippermann glauben es zu wissen.

Kanufahren

Wassersport ist in diesem Sommer angesagt, sagen Trendforscher. (Bild: dpa)

Zum Beispiel, wo sich die Deutschen in ihrer Freizeit und im Urlaub aufhalten werden, was sie dabei tragen und trinken.

In dieser Saison sei „Capri” ein Schlüsselbegriff, sagt der Gründer und Gesellschafter des Trendbüros in Hamburg. „Man kann derzeit einen Retro-Trend ablesen: zurück in die 1960er Jahre. Es ist die Idee, dass man dieses Urlaubsgefühl der Vergangenheit neu inszeniert.” Doch eine Reisewelle auf die italienische Ferieninsel wird es wohl nicht geben. Die Deutschen entwickeln sich in ihrer Heimat „immer mehr zu kleinen Italienern”, sagt Wippermann.

Dieser sommerliche Zeitgeist ist vor allem dem warmen Wetter geschuldet. Die Menschen hier zu Lande genießen das angenehme Klima in vollen Zügen, bleiben deswegen abends länger draußen und nachts wach. „Mit steigender Sonnenschein-Dauer gewinnt zudem alles um das Wasser herum an Bedeutung. Die Menschen wollen einen Teil ihrer Zeit am oder im Wasser verbringen”, beobachtete Wippermann. So würden klassische Binnengewässer-Sportarten wie Kajak, Kanu und auch Rudern interessant. Der Hype um Beach-Clubs in den Großstädten werde nach vier erfolgreichen Jahren etwas abflauen, vermutet Wippermann.

Fest steht für den Trendforscher: „Deutschland gewinnt als Urlaubsland. Urlaub zu Hause machen, wird immer populärer.” Je mehr Sonnenstunden man hier hätte, desto überflüssiger erscheine es, nach Mallorca oder Ibiza zu jetten. „Wir haben hier teilweise angenehmeres Wetter als am Mittelmeer. Es ergibt für viele Menschen keinen Sinn in Gebiete zu fliegen, in denen man vor lauter Hitze erschlagen wird”, sagt Wippermann, der Erfinder des Begriffs „Ich-AG”.

Doch egal, wo Dolce Vita genossen wird, Frauen wie Männer setzen bei ihrer Kleidung auf luftig-leichte Textilien mit Sex-Appeal. Frauen tragen Capri-Hosen und bei Männern ist das drei Viertel lange Beinkleid in, sagt Wippermann, der bei Getränken ebenfalls einen Trend ausgemacht hat. „In diesem Sommer werden Fruchtsäfte boomen.” Und zwar in allen erdenklichen, teils experimentell anmutenden Varianten - Holunder mit Chili, Hagebutte mit Ingwer und vieles mehr. Getreu der Rezeptur: Man nehme „ein fast vergessenes, heimisches Gewächs und reichere es mit einer exotischen Frucht an”. „Dieser Trend wird sich verstärken und ausdifferenzieren”, ist sich Wippermann sicher.

„Ich kann zwar nicht die Zukunft vorhersagen, aber Trendforscher können Szenarien entwickeln, die eine gewisse Plausibilität haben”, sagt Wippermann, dessen Job es ist, gesellschaftliche Veränderungen und soziokulturelle Strömungen wie ein Seismograph aufzuspüren. Mit diesen gewonnenen Erkenntnissen zeigt er zum Beispiel Kunden aus der Wirtschaft auf, was die Menschen in Zukunft konsumieren wollen. Damit sich die Kunden der Trendforscher darauf einstellen können, müssen diese Prognosen etwa zwei Jahre im Voraus getroffen werden. Konsumenten-Trends hätten eine Lebensdauer von fünf bis sieben Jahren.

Trendforscher vertrauen dabei auf Instrumente wie Dialoge mit Konsumenten, Online-Umfragen und andere Untersuchungen. Doch die Aussagen und Methoden der Branche sind umstritten. Für den Sozialwissenschaftler und Wirtschaftspublizisten Holger Rust sind ausgerufene Trends nur Worthülsen: „Das ist Feuilletonismus für Zeitgeistmagazine.” Die Vorwürfe des Autors des „Anti-Trendbuchs” lauten: Keine Nachvollziehbarkeit der Methoden, Beliebigkeit der Aussagen und Kontexte, Anmaßung und mediale Selbstvermarktung der Trendforscher. Doch mit ihren Rollen können Trendforscher und Kritiker mitunter gut leben. Trendforscher Peter Wippermann geht mit Holger Rust auf Tournee und hält mit ihm Pro- und Contra-Vorträge. Von Jörn Perske, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/magazin/szene/t/rzo332492.html
Donnerstag, 03. Mai 2007, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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