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Freitag, 14. Juni 13

ZwergwalLon­don - Süd­korea­nische Fischer machen nach Ansicht eines inter­natio­nalen For­scher­teams illegal Jagd auf Wale. Die Wis­sen­schaft­ler stützen ihre Vor­würfe auf Gen­tests bei Wal­fleisch von süd­korea­nischen Märk­ten...

StammzellenforschungBer­lin - In Politik und For­schung wird der Ruf nach einer Locke­rung der Stich­tags­rege­lung im deut­schen Stamm­zell­gesetz wieder lauter. Führende Wis­sen­schaft­ler warnten am Mitt­woch in einer Bun­des­tags­anhörung in Ber­lin...

Ber­lin - Der Bund will in der Hoch­schul­poli­tik seine letzten Kom­peten­zen an die Länder abge­ben. Die Bun­des­regie­rung stimmte am Mitt­woch der Abschaf­fung des Hoch­schul­rah­men­geset­zes (HRG) zu.

Wa­shing­ton - Astro­nomen haben die hellste Stern­explo­sion beob­ach­tet, die jemals gesehen wurde. Die Super­nova im Stern­bild Perseus war rund hundert Mal ener­gie­rei­cher als eine typi­sche Super­nova...

Je­rusa­lem - Israe­lische Archäo­logen wollen südlich von Jeru­salem das Grab von König Herodes ent­deckt haben. Die Stätte liege im nordöst­lichen Teil des Fes­tung­spa­las­tes Hero­dium...

New York - Eine gen­tech­nisch ver­änderte Bäcker­hefe kann Spreng­stoff riechen und strahlt dann grün. US-For­scher wollen sie künftig bei der Suche nach Spreng­mate­rial nutzen.

EU-Prestigeprojekt Galileo droht herber Rückschlag

Brüssel - Dem EU-Prestigeprojekt Galileo droht ein herber Rückschlag.

Navigationssystem Galileo

Simuliertes Bild eines Galileo-Satelliten: Das europäische Satelliten-Navigationssystem droht angeblich zu scheitern.

Das für Aufbau und Betrieb des Satelliten- Navigationssystems vorgesehene Industriekonsortium will nach Angaben von Diplomaten in Brüssel an diesem Donnerstag ein wichtiges Ultimatum der EU verstreichen lassen.

Die Gruppe, zu der der deutsch- französische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS sowie indirekt die Deutsche Telekom zählen, stünde damit vor dem Aus.

In einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz will Bundesverkehrsminister und EU-Ratspräsident Wolfgang Tiefensee (SPD) diesen Montag in Brüssel seine Ideen zur Rettung von Galileo vorstellen. Denkbar sei, dass der Aufbau unter öffentlicher Regie gestemmt werde und es später eine neue Ausschreibung gebe, sagten Diplomaten am Sonntag. Auf die Steuerzahler kämen damit Kosten in Milliardenhöhe zu.

Das rund vier Milliarden Euro teure System Galileo soll in Konkurrenz zum amerikanischen GPS-System treten. Starttermin war ursprünglich das Jahr 2010. Verzögerungen haben aber inzwischen Mehrkosten in Millionenhöhe verursacht und eine Verschiebung des Termins um ein Jahr notwendig gemacht. Auch 2011 gilt als unsicher.

Die EU-Verkehrsminister hatten im März einen Krisenplan zur Rettung von Galileo beschlossen und den Firmen das Ultimatum gesetzt. Zu den wichtigsten Auflagen zählte ein handlungsfähiger Geschäftsführer. Zu dem Konsortium zählen neben EADS die italienische Finmeccanica, Thales und Alcatel aus Frankreich, die britische INmarsat, Aena und Hispasat aus Spanien sowie die deutsche TeleOp.

Verkehrskommissar Jacques Barrot will bis 16. Mai eine Analyse der Situation vorlegen. Er hatte dem Konsortium bereits im März mit einer Neuausschreibung gedroht. Endgültig beschlossen werden soll das weitere Vorgehen im Juni im Verkehrsministerrat. Dass das Projekt aufgegeben wird, gilt als ausgeschlossen. Auch eine neue Frist für EADS und die sieben weiteren Unternehmen soll es nicht geben.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/news/science/t/rzo332908.html
Sonntag, 06. Mai 2007, 15:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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