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Freitag, 14. Juni 13

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Papst Benedikt XVI. besucht Brasilien

São Paulo - Papst Benedikt XVI. ist am Mittwoch in Brasilien zu seiner ersten Überseereise im größten katholischen Land der Erde eingetroffen.

Papst Benedikt XVI. in Brasilien

Papst Benedikt XVI. wird von Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula Da Silva (M) auf dem Flughafen von Sao Paulo begrüßt.

In einer Begrüßungsrede kurz nach der Landung in São Paulo versicherte der Pontifex, dass sein Besuch grenzüberschreitend Bedeutung für ganz Lateinamerika habe.

Die lateinamerikanische Bischofskonferenz, die er am letzten Besuchstag am Sonntag eröffnen wird, werde Vorschläge unterbreiten, die „so Gott will, dem Kontinent neuen Schwung und missionarischen Impuls geben wird”.

Die Alitalia-Maschine mit dem katholischen Kirchenoberhaupt war gegen 1600 Uhr Ortszeit (2100 MESZ) etwa eine halbe Stunde vor der vorgesehenen Ankunftszeit auf dem internationalen Flughafen von São Paulo eingetroffen. Auf dem Flughafen wurde der deutsche Papst von Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva empfangen. „Wir empfangen den Papst mit riesiger Freude”, sagte Lula, der sich beim Vatikan für die Unterstützung im internationalen Kampf gegen Armut und Hunger bedankte.

Im klaren Portugiesisch sagte Joseph Ratzinger, Brasilien habe einen besonderen Platz im Herz des Papstes. „Nicht nur, weil es christlich geboren wurde und die größte Katholikenzahl hat, sondern auch, weil es reich an Potenzial und christlicher Präsenz ist, die Grund für Freude und Hoffnung für die gesamte Kirche sind”. Jeder Katholik müsse sich in seinem Bereich darum bemühen, „eine Zukunft des Friedens und der Hoffnung für alle zu konstruieren”.

Bereits auf dem Weg in das größte Land Lateinamerikas hatte der Papst Stellung zur Liberalisierung des Abtreibungsrechtes in Mexiko- Stadt genommen und die Exkommunikation mexikanischer Parlamentarier verteidigt. Die Tötung eines Kindes sei mit der Teilnahme an der Eucharistie-Feier unvereinbar, betonte das katholische Kirchenoberhaupt in einer ungewöhnlich langen Pressekonferenz im Flugzeug: „Das Leben ist ein Geschenk und keine Bedrohung.”

Die katholische Kirche von Mexiko hatte Ende April auf das Gesetz zur Freigabe der Abtreibung in Mexiko City reagiert und die Politiker, die das Gesetz beschlossen haben, exkommuniziert. In der brasilianischen Hauptstadt Brasilia waren am Dienstag mehr als 2000 Abtreibungsgegner auf die Straße gegangen, um gegen ähnliche Pläne ihrer Regierung zu protestieren. Der Papst erteilte im Flugzeug auch eine Absage an die Befreiungstheologie. „Die Kirche macht keine Politik”, sagte er.

Per Hubschrauber flog der Papst nach der Begrüßung zum Flugplatz Campo de Marte zur Entgegennahme der Schlüssel der Stadt. Am Abend wollte der Papst von einem Balkon des Klosters São Bento (Sankt Benedikt) in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole - wo er zwei Mal übernachten soll - eine kurze Rede halten. Vor dem Kloster hatten sich bereits in den frühen Morgenstunden trotz Regens und kühlen Herbstwetters Gruppen von Gläubigen und Schaulustigen in Erwartung des Papstes versammelt.

Am Donnerstag steht in São Paulo ein Treffen mit Lula auf dem Programm. Außerdem wird sich der Papst am Abend im Fußballstadion Pacaembu mit Jugendlichen treffen. Anschließend reist Benedikt zum Wallfahrtsort Aparecida weiter. Dort eröffnet er die Sitzung der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz. Zum Abschluss des Besuchs am 13. Mai ist eine Messe mit den lateinamerikanischen Bischöfen am Sonntag in Aparecida vorgesehen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/news/t/rzo333801.html
Mittwoch, 09. Mai 2007, 23:00 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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