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Freitag, 14. Juni 13

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Nach DNA-Test: Verdächtiger gesteht Mord an Mirjam

Auggen - Knapp drei Wochen nach dem Mord an der 13-jährigen Mirjam im südbadischen Auggen hat ein 31 Jahre alter Arbeiter die Tat gestanden.

Spurensuche

Polizeibeamte am Tatort des Mordes an Mirjam auf dem Weg zur Spurensuche (Archivbild).

Der bislang unbescholtene Mann, der bereits am Dienstagnachmittag festgenommen wurde, sei ledig, kinderlos und komme aus Auggen, teilte die Polizei am Mittwoch in Freiburg mit.

Er sei durch einen DNA-Test überführt worden. Das Motiv des geständigen Mannes sei noch unklar. Mirjam war am 20. April auf dem Schulweg erdrosselt worden.

Den Beamten zufolge hat der 31-Jährige nur die Tat eingeräumt, sich aber nicht zum „Warum” geäußert. Danach hatte er das Mädchen angehalten und sie im Gebüsch erdrosselt. Ein Sexualdelikt wird nach wie vor ausgeschlossen. Der vor etwas mehr als einem Jahr in den Winzerort gezogene Arbeiter hat sein Opfer vermutlich nur vom Sehen gekannt. Er wohnte in der Umgebung. Die Polizei prüft nun, ob der 31- Jährige auch für weitere Straftaten in Frage kommt.

Die 13-jährige Mirjam war am 20. April mit ihrem Rad zur etwa fünf Kilometer entfernten Schule aufgebrochen. Dort kam die Realschülerin jedoch nie an. Am selben Abend war sie tot in einem Gebüsch zwei Kilometer von ihrem Elternhaus entfernt gefunden worden. Das Fahrrad lag neben ihr.

Eine 60-köpfige Sonderkommission der Kriminalpolizei hatte bis zum Mittwoch mehr als 600 Hinweise geprüft und über 1600 Menschen befragt. „Insgesamt haben in den letzten Tagen mehr als 530 Menschen in Auggen und Umgebung eine Speichelprobe abgegeben”, sagte der Leiter der Freiburger Kriminalpolizei, Bernd Belle. Dies seien fast ausschließlich Menschen gewesen, die die Polizei in den Tagen nach dem Mord in der Umgebung des Tatortes sowie auf dem Schulweg des ermordeten Mädchens angetroffen habe. Als letztes Mittel war sogar ein flächendeckender Massen-Gentest aller Bewohner des Ortes ins Auge gefasst worden.

„Ich bin erleichtert und froh , dass jetzt der mutmaßliche Täter gefasst wurde. Was bleibt, ist Trauer und Betroffenheit darüber, dass er unter uns gelebt hat”, sagte Auggens Bürgermeister Fritz Deutschmann. Der schnelle Fahndungserfolg sei wichtig für das Gefühl der Sicherheit der Bürger. „Bis zur Festnahme konnten wir nicht ausschließen, dass der Täter möglicherweise wieder auftritt”, sagte der Leitende Kriminaldirektor Heiner Amann. Viele Eltern lebten nach der Tat in Angst und hatten ihre Kinder zur Schule gebracht.

Auch Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) äußerte sich erleichtert über die schnelle Festnahme. Gleichzeitig dankte er der Sonderkommission, die „mit hohem Einsatz und großem Engagement” an der Aufklärung des brutalen Mordes gearbeitet habe. „Unsere Gedanken sind am heutigen Tag ganz besonders bei den Eltern und den Angehörigen des Mädchens”, sagte Rech.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/news/t/rzo333890.html
Mittwoch, 09. Mai 2007, 19:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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