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Freitag, 14. Juni 13

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Um- und Anbau: 20 Mil­lio­nen Euro fließen

Rhein-Mosel-Halle wird sanier­t

Ko­blenz - Koblenz steht als Schau­platz von Ver­anstal­tun­gen und Tagun­gen in einem harten Wett­bewerb mit Bonn, Mainz, Siegen und anderen Städ­ten. Um dem Kon­kur­renz­druck stand­zuhal­ten, will die Stadt jetzt viele Mil­lio­nen Euro in die Hand nehmen und endlich ein Gebäude sanie­ren, das seit vielen Jahren über­fäl­lig ist.

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Die Rhein-Mosel-Halle wird grundsa­niert, ein Tagungs­zen­trum soll im Bereich des Park­plat­zes (Pfeil) ange­baut werden. Ins­gesamt wird die Halle ihr Gesicht ver­ändern.

Die Koblen­zer Rhein-Mosel-Halle wird von Grund auf saniert. 17 Mil­lio­nen Euro will die Stadt Koblenz über ihren Eigen­betrieb Koblenz-Tou­ris­tik in den 40 Jahre alten Bau fließen lassen. Dazu soll ein Tagungs­zen­trum für drei Mil­lio­nen Euro ange­baut werden. Und: Auch im Kur­fürst­lichen Schloss sollen Tagungs- und Ver­anstal­tungs­flächen ent­ste­hen, die die Stadt vom Bund mietet. Zur Buga 2011, aber auch darüber hin­aus.

Ein Gesamt­paket, das der Stadt­rat in seiner mor­gigen Sitzung noch abseg­nen muss. Im Haupt- und Finanzaus­schuss haben die Frak­tio­nen den Plänen aber bereits geschlos­sen zuge­stimmt. "Die Sanie­rung muss drin­gend erfol­gen", betont Bert Flöck, Chef der Koblenz-Tou­ris­tik. Seit Errich­tung der Halle seien - abge­sehen von der Büh­nen­tech­nik - keine wesent­lichen Inves­titio­nen getätigt worden. Flöck: "Wir stehen im Wett­bewerb mit anderen Städten und müssen uns posi­tio­nie­ren. Die Halle ist einfach abge­wirt­schaf­tet."

Die Sanie­rung will die Koblenz-Tou­ris­tik gleich mit einer Ver­bes­serung der Funk­tio­nalität ver­knüp­fen: dem Ausbau als moder­nes Ver­anstal­tungs- und Tagungs­zen­trum. "Wir haben viele Anfra­gen für Tagun­gen, können diese aber wegen feh­len­der Räume nicht bedie­nen."

Die Sanie­rung: Das bis­herige Gebäude der Rhein-Mosel-Halle wird auf den neues­ten Stand gebracht. Tech­nik, Brand­schutz, Flucht­wege, sanitäre Ein­rich­tun­gen, Kli­maan­lage, akus­tische Tren­nung von kleinem und großem Saal: Die Liste der ein­zel­nen Punkte ist lang. Dazu werden viele der Glas­flächen Stein weichen müssen, um Energie zu sparen. "Es werden nur noch die blei­ben, die aus funk­tio­nel­len Gründen not­wen­dig sind", kündigt Flöck an.

Der Anbau: An der nörd­lichen Seite zwi­schen Hotel und Halle ent­steht ein Foy­erge­bäude mit der Höhe der Halle. Der Tun­nel­durch­gang in Rich­tung Wein­dorf wird ver­schwin­den, Gar­derobe und Treppen in das neue Gebäude verlegt und so mehr Platz im Haupt­haus geschaf­fen. Auf der Süd­seite - dem jet­zigen Park­platz - wird zudem ein zwei­geschos­siges Tagungs­zen­trum mit einer Fläche von 1000 bis 1500 Qua­drat­metern ent­ste­hen.

Die Optik: Nach dem Rückbau vieler Glas­flächen wird das Gebäude mit einer Lamel­len­wand umge­ben. Das Foyer soll in Glas-Metall-Optik gehal­ten sein, das Ver­anstal­tungs­zen­trum von Stein, Glas und Metall geprägt sein.

Die Zei­tach­se: Zunächst muss der Rat grünes Licht für die Planung geben, dann die Auf­sichts- und Dienst­leis­tungs­direk­tion zustim­men. Dann sollen drei Bau­abschnitte folgen. 2008 wird das Foyer gebaut, 2009 steht die Sanie­rung an. Ende 2009 oder Anfang 2010 soll das Tagungs­zen­trum gebaut wer­den.

Die Bau­pha­se: "Foyer und Ver­anstal­tungs­zen­trum können bei vollem Betrieb der Halle gebaut wer­den", betont Flöck. Bei der Sanie­rung ist das schwie­riger. Daher soll diese in den Som­mer­ferien oder in ver­anstal­tungs­freien Zeiten ange­setzt werden. Beein­träch­tigun­gen werde es geben, aber der Betrieb werde auf­recht­erhal­ten. Flöck: "Einen Ausfall von zwei Jahren können wir uns nicht leis­ten."

Das Schloss: Um zusätz­lich Platz für den Gala- und Ban­kett­bereich zu haben, soll zudem eine Fläche von etwa 1800 Qua­drat­metern im Schloss für 1,7 Mil­lio­nen Euro neu gestal­tet und vom Bund ange­mie­tet werden. Dazu gehören der Gar­ten­saal mit Neben­räu­men im Erd­geschoss sowie der Kai­ser­saal, der Mar­mor­saal und die Toi­let­ten im ersten Stock. Diese werden von den Behör­den im Schloss vollstän­dig abge­trennt.

Ingo Schnei­der - Foto: Thomas Frey


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/rlp/r/regio-1.html
Mittwoch, 09. Mai 2007, 14:40 © RZ-Online GmbH (aj)
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