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Mittwoch, 20. März 19

Frank­fur­t/Main - Eine Unfall­flucht kostet Auto­fah­rer nicht zwangs­läu­fig den Schutz ihrer Kas­kover­siche­rung. Das geht aus einem Beschluss des Ober­lan­des­gerichts (OLG) Frank­furt her­vor­...

Ko­blenz - Ver­säumte Inspek­tio­nen kosten einen Auto­fah­rer bei einem tech­nischen Fahr­zeug­man­gel nicht ohne wei­teres seine Scha­denser­satz­ansprüche. Das geht aus Urteil des Ober­lan­des­gerichts (OLG) Koblenz hervor.

Hens­tedt-Ulz­burg - Schäden durch Dritte werden von der Teil­kasko-Ver­siche­rung nicht über­nom­men. Das erklärt Bianca Höwe, Spre­che­rin des Bundes der Ver­sicher­ten im schles­wig-hol­stei­nischen Hens­tedt-Ulz­burg.

Ko­blenz - Der so genannte Sekun­den­schlaf am Steuer recht­fer­tigt bei einem Unfall nicht ohne wei­teres den Vorwurf grober Fahr­läs­sig­keit. Das geht aus einem Urteil des Ober­lan­des­gerichts (OLG) Koblenz hervor.

Han­nover­/Köln - Die Teil­kasko-Ver­siche­rung muss Auto­fah­rer für aus dem Wagen geklaute Navi­gati­ons­geräte häufig nicht ent­schä­digen. Das geht aus einem Beschluss des Land­gerichts Han­nover her­vor­...

Karls­ruhe - Nicht nur Auto­bahn­dräng­ler, sondern auch rüde Auto­fah­rer inner­halb von Ort­schaf­ten müssen mit einer Strafe wegen Nöti­gung rech­nen. Das hat das Bun­des­ver­fas­sungs­gericht in einem Beschluss ent­schie­den.

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Unfallflucht kostet nicht immer Kasko-Versicherungsschutz

Frankfurt/Main - Eine Unfallflucht kostet Autofahrer nicht zwangsläufig den Schutz ihrer Kaskoversicherung.

Das geht aus einem Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt hervor, das eine Versicherung zur Regulierung des Schadens verurteilte.

Es komme darauf an, ob der Versicherte mit seiner Pflichtverletzung die Interessen der Versicherung ernsthaft gefährdet habe oder nicht, heißt es in dem in der Fachzeitschrift „NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht” veröffentlichten Beschluss (Az.: 3 U 27/06). Das Gericht gab einer Fahrzeughalterin Recht. Die Klägerin war auf eisglatter Autobahn mit ihrem Wagen in die Leitplanke gefahren. Nach etwa 15 Minuten fuhr sie weiter, da sich bereits mehrere Unfälle ereignet hatten und ihr Blechschaden nicht sofort von der Polizei aufgenommen werden konnte. Ihre Mutter meldete den Unfall jedoch am nächsten Tag der Polizei.

Das Gericht sah zwar den Tatbestand der Unfallflucht als erfüllt an, verneinte jedoch gleichwohl eine Leistungsfreiheit der Vollkaskoversicherung. Das Aufklärungsinteresse der Versicherung sei mit der Meldung des Unfalls am nächsten Tag nicht tangiert gewesen und das Verschulden der Klägerin auch nicht erheblich. Daher wäre es unverhältnismäßig, ihr den Versicherungsschutz zu entziehen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/auto/recht/t/rzo332710.html
Freitag, 04. Mai 2007, 9:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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