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Mittwoch, 24. April 19

Frank­fur­t/Main - Eine Unfall­flucht kostet Auto­fah­rer nicht zwangs­läu­fig den Schutz ihrer Kas­kover­siche­rung. Das geht aus einem Beschluss des Ober­lan­des­gerichts (OLG) Frank­furt her­vor­...

Ko­blenz - Ver­säumte Inspek­tio­nen kosten einen Auto­fah­rer bei einem tech­nischen Fahr­zeug­man­gel nicht ohne wei­teres seine Scha­denser­satz­ansprüche. Das geht aus Urteil des Ober­lan­des­gerichts (OLG) Koblenz hervor.

Hens­tedt-Ulz­burg - Schäden durch Dritte werden von der Teil­kasko-Ver­siche­rung nicht über­nom­men. Das erklärt Bianca Höwe, Spre­che­rin des Bundes der Ver­sicher­ten im schles­wig-hol­stei­nischen Hens­tedt-Ulz­burg.

Ko­blenz - Der so genannte Sekun­den­schlaf am Steuer recht­fer­tigt bei einem Unfall nicht ohne wei­teres den Vorwurf grober Fahr­läs­sig­keit. Das geht aus einem Urteil des Ober­lan­des­gerichts (OLG) Koblenz hervor.

Han­nover­/Köln - Die Teil­kasko-Ver­siche­rung muss Auto­fah­rer für aus dem Wagen geklaute Navi­gati­ons­geräte häufig nicht ent­schä­digen. Das geht aus einem Beschluss des Land­gerichts Han­nover her­vor­...

Karls­ruhe - Nicht nur Auto­bahn­dräng­ler, sondern auch rüde Auto­fah­rer inner­halb von Ort­schaf­ten müssen mit einer Strafe wegen Nöti­gung rech­nen. Das hat das Bun­des­ver­fas­sungs­gericht in einem Beschluss ent­schie­den.

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Autovermieter muss über Unfallersatztarife aufklären

Bad Windsheim - Ein Autovermieter muss Unfallgeschädigte darüber aufklären, ob ihre Haftpflichtversicherung den Tarif für einen gemieteten Ersatzwagen übernimmt. Darauf weist der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) im bayrischen Bad Windsheim hin.

Das gelte besonders dann, wenn die Kosten deutlich über dem Normaltarif auf dem örtlich relevanten Markt liegen. Der Club beruft sich dabei auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) (Az.: XII ZR 72/04). In dem Fall hatte eine Versicherung nicht die vollen Kosten für einen Mietwagen übernommen.

Der Vermieter wollte den Differenzbetrag von 1600 Euro vom Unfallgeschädigten einklagen, obwohl er dem Mieter beim Vertragsabschluss den falschen Hinweis gab, dass es mit der Haftpflichtversicherung keine Probleme gebe. Die Richter entschieden, dass die Autovermietung die Weigerung der Versicherung hätte vorhersehen können. Der Autofahrer hätte ohne die Fehlinformation ein Auto zum Normaltarif angemietet und sich damit die höheren Kosten erspart, so der BGH.

Der ARCD rät unfallgeschädigten Kraftfahrern allerdings trotzdem, vor der Anmietung eines Unfallersatzwagen genau zu klären, ob die Versicherung die Kosten für die entsprechende Fahrzeugklasse und für den Tarif des Vermieters voll erstattet.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/auto/recht/t/rzo327560.html
Donnerstag, 12. April 2007, 11:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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