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Montag, 22. Juli 19

Einbau von RußpartikelfilterBer­lin - Um den Steu­erbo­nus für eine Par­tikel­fil­ter-Nachrüs­tung in Anspruch nehmen zu können, müssen Halter älterer Die­sel-Pkw ihrer Zulas­sungs­stelle die Nachrüs­tung bele­gen.

AutounfallWies­baden/Ber­lin - Auf Deutsch­lands Straßen sind 2006 deut­lich weniger Kinder und Jugend­liche ver­unglückt als im Jahr zuvor. Nach einem Anstieg im Jahr 2005 sei die Zahl der getöte­ten Kinder unter 15 Jahren um 14...

Köln - Volvo hat die Ober­klasse-Limou­sine S80 in zwei neuen All­rad-Vari­anten zu den Händ­lern gebracht. Der S80 T6 AWD wird von einem 3,0 Liter großen Rei­hen-Sechs­zylin­der-Turbo ange­trie­ben, der 210 kW/285 leis­tet...

Le­ver­kusen/Bonn - Auto­käu­fer machen sich nach wie vor in den Schauräu­men rar. Daher kämpfen Her­stel­ler und Händler weiter ver­zwei­felt um die wenigen Kauf­wil­ligen.

Köln - Toyota ändert die Optik des Corolla Verso. Der Kom­pakt-Van kommt drei Jahre nach seiner Marktein­führung nun im Juli mit leicht erneu­ertem Design in den Handel, teilte der Auto­her­stel­ler in Köln mit.

Neu­stadt­/Wein­straße (dpa) - Zum Start der Motor­rad­sai­son hat der ADAC Pfalz die Zwei­rad­fah­rer vor Selbstü­ber­schät­zung gewarnt und aus Sicher­heits­grün­den zu Fahrt­rai­nings gera­ten.

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Neue Technik soll Verbrauch verringern

München/Wuppertal (dpa/gms) - Die Autoindustrie ist im Zugzwang: Weil sie ihre Selbstverpflichtung zur Senkung der CO2-Emissionen nicht einhalten kann, steht sie heftig in der Kritik.

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VW Polo „BlueMotion”: Sprit sparen dank neuer Aerodynamik. (Bild: VW/dpa/gms)

Zwar sind sich Hersteller und Zulieferer einig, dass es großer Entwicklungssprünge bedarf, um bis 2012 den angepeilten EU-Grenzwert von durchschnittlich 130 Gramm CO2 pro Kilometer zu schaffen. Doch aktuelle Neuheiten bei BMW, Audi und VW zeigen, dass sie dem Sparziel auch mit kleinen Schritten näher kommen. Dafür müssen sie nicht einmal neue Motoren entwickeln, sondern vor allem die Peripherie intelligenter steuern.

Deutlich wird dieser Ansatz etwa bei der Modellpflege für den 1er und 5er von BMW, die dem Hersteller zufolge ohne Leistungseinbußen bis zu 20 Prozent weniger verbrauchen. Dafür sorgen nach Angaben von Stefan Wolff, der das Energiemanagement in der Entwicklung leitet, nicht nur effizientere Brennverfahren und die Weiterentwicklung der Direkteinspritzung, sondern auch die „bedarfsgerechte Steuerung der Nebenaggregate”. Schließlich diene der Motor auch als Antrieb für zusätzliche Komponenten von der Servopumpe bis zum Klimakompressor, die Kraft kosten und den Verbrauch erhöhen. „Wenn solche Aggregate nur noch dann laufen, wenn sie benötigt werden, kann man Sprit sparen und zudem noch mehr Leistung auf die Straße bringen”, sagt Wolff.

Ebenfalls großes Einsparpotenzial steckt nach Angaben des Zulieferers Delphi aus Wuppertal in der Klimaanlage. Je nach Auslegung des Systems und in Abhängigkeit vom Temperaturunterschied zwischen Umgebung und Innenraum macht sie nach Angaben von Marketing-Chef Michael Neumann bis zu 10 oder 15 Prozent des Fahrzeugverbrauchs aus. Dieser Anteil lasse sich verringern, wenn das System intelligent konstruiert wird. So sparen leichtere und bessere Kühlmodule nicht nur Gewicht, sondern auch die Leistung eines zusätzlichen Ventilators und senken die Emissionen um vier bis sechs Gramm CO2 pro Kilometer.

Dass man auch mit einer modifizierten Motorsteuerung, einem länger übersetzten Getriebe, speziellen Reifen und einer verbesserten Aerodynamik Sprit sparen kann, beweist VW mit seinen „BlueMotion”-Modellen. Seit einem Jahr gibt es diese Version beim Polo, der dem Hersteller zufolge im Mittel 3,9 Liter pro 100 Kilometer verbraucht und 105,3 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt. Auf dem Genfer Autosalon haben die Wolfsburger Anfang März auch einen Passat „BlueMotion” enthüllt, dessen Verbrauch um rund 15 Prozent auf 5,1 Liter pro 100 Kilometer sinkt. Der CO2-Ausstoß liegt dann bei 136 Gramm.

„Das größte Potenzial zum Kraftstoffsparen steckt allerdings im Gasfuß des Fahrers”, sagt VW-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg. Um diese Möglichkeiten besser zu nutzen, feiern bei vielen Herstellern Eco-Leuchte oder Schaltanzeige ihr Comeback. „Die Wahl des richtigen Schaltpunkts ist der wichtigste Einflussfaktor im Fahrverhalten, das insgesamt rund 15 bis 20 Prozent des Verbrauchs ausmacht”, erläutert Peter Gebhard, der bei Audi in Ingolstadt die Fahrzeugphysik leitet.

Außerdem sollten die Kunden ihr Kaufverhalten überdenken, sagt Analyst Nick Margetts vom Marktbeobachter Jato Dynamics in Limburg (Hessen). Er verweist auf Statistiken, denen zufolge die Durchschnittsleistung deutscher Neuwagen im vergangenen Jahr ebenso gestiegen ist wie deren Gewicht. „Wer immer stärkere und schwerere Autos kauft, darf sich nicht wundern, wenn die Einsparbemühungen nur wenig fruchten und man doch öfter an die Tankstelle muss.” Von Thomas Geiger, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/auto/t/rzo325721.html
Dienstag, 03. April 2007, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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