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Mittwoch, 18. Sept. 19

Einbau von RußpartikelfilterBer­lin - Um den Steu­erbo­nus für eine Par­tikel­fil­ter-Nachrüs­tung in Anspruch nehmen zu können, müssen Halter älterer Die­sel-Pkw ihrer Zulas­sungs­stelle die Nachrüs­tung bele­gen.

AutounfallWies­baden/Ber­lin - Auf Deutsch­lands Straßen sind 2006 deut­lich weniger Kinder und Jugend­liche ver­unglückt als im Jahr zuvor. Nach einem Anstieg im Jahr 2005 sei die Zahl der getöte­ten Kinder unter 15 Jahren um 14...

Köln - Volvo hat die Ober­klasse-Limou­sine S80 in zwei neuen All­rad-Vari­anten zu den Händ­lern gebracht. Der S80 T6 AWD wird von einem 3,0 Liter großen Rei­hen-Sechs­zylin­der-Turbo ange­trie­ben, der 210 kW/285 leis­tet...

Le­ver­kusen/Bonn - Auto­käu­fer machen sich nach wie vor in den Schauräu­men rar. Daher kämpfen Her­stel­ler und Händler weiter ver­zwei­felt um die wenigen Kauf­wil­ligen.

Köln - Toyota ändert die Optik des Corolla Verso. Der Kom­pakt-Van kommt drei Jahre nach seiner Marktein­führung nun im Juli mit leicht erneu­ertem Design in den Handel, teilte der Auto­her­stel­ler in Köln mit.

Neu­stadt­/Wein­straße (dpa) - Zum Start der Motor­rad­sai­son hat der ADAC Pfalz die Zwei­rad­fah­rer vor Selbstü­ber­schät­zung gewarnt und aus Sicher­heits­grün­den zu Fahrt­rai­nings gera­ten.

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Kampf dem Verkehrslärm - EU will die Belastung verringern

Berlin/München - Feinstaub und CO2 sind für Autofahrer seit einiger Zeit gängige Begriffe.

Verkehrslärm

Automotoren und Reifen verursachen Lärm. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Doch während noch hitzig über diese Probleme diskutiert wird, folgt schon das nächste Umweltthema: die Verringerung des Verkehrslärms.

Erste Schritte in diese Richtung sind bereits gemacht, neue Grenz- und Richtwerte rund um die Lautstärke von Fahrzeugen sind wohl nur noch eine Frage der Zeit. Doch schon heute kann jeder Verkehrsteilnehmer zur Lärmverringerung beitragen. „Die Belastung durch Lärm, ist ein wachsendes Thema, besonders in Städten”, erklärt Dietmar Oeliger von Naturschutzbund Deutschland (NABU) in Berlin. „Die entscheidende Bezugsgröße ist dabei der Straßenverkehrslärm.”

Eine neue EU-Richtlinie nimmt sich nun des Lärms auf Straßen, Schienen und durch den Luftverkehr an. „Die EU-Richtlinie Umgebungslärm sieht unter anderem vor, dass bis Mitte 2007 so genannte Lärmkarten für Ballungsräume erstellt werden”, sagt Michael Niedermeier, Verkehrsexperte des ADAC in München. Die Karten sollen zeigen, in welchen Bereichen oder auf welchen Straßen der Stadt die Lärmbelastung am größten ist.

Bei den Karten allein wird es aber nicht bleiben. „Ein Jahr später sind dann Aktionspläne vorzulegen”, sagt Niedermeier. Diese Pläne sollen Möglichkeiten zeigen, wie der Lärmbelastung begegnet werden kann. Denkbar sind Straßenbeläge, die beim Befahren weniger Geräusche verursachen, oder spezielle Lärmschutzfassaden an Häusern. Vor allem Autos haben in der Vergangenheit zwar große technische Fortschritte gemacht - leise sind sie nicht geworden.

Nach einer Studie des Bundesumweltamtes in Dessau aus dem Jahr 2005 sind Autos im Grunde immer noch so laut wie vor 25 Jahren. Zwar wurden die Geräusch-Grenzwerte stetig verschärft - es gehe aber vor allem um das Motorgeräusch, das Abrollgeräusch der Reifen wurde nicht ausreichend berücksichtigt. Die Fortschritte beim Verringern des Motorenlärms sind außerdem nicht so groß, wie sie sein könnten - was auch an der Art der Messung der Grenzwerte liegt.

„Es wird nur ein Fahrzustand gemessen” , erklärt Gerd Lottsiepen vom Verkehrsclubs Deutschland (VCD) in Berlin. Die Autohersteller könnten die Fahrzeuge so auslegen, dass sie die Prüfung bestehen. Die vielen unterschiedlichen Fahrzustände im täglichen Verkehr führten aber unter Umständen zu völlig anderen Lärmwerten. Ohnehin geht es beim Lärm nicht nur um objektive Messwerte, sondern auch um die subjektiv empfundene Geräuschbelastung.

Es fällt nicht in erster Linie das monotone Gebrumme von einer viel befahrenen Straße auf. „Man fühlt sich eher von einem Lastwagen mit klapperndem Aufbau oder einem besonders lauten Motorrad gestört”, so Niedermeier. Bei der Reduzierung des Lärms im Straßenverkehr kommt es auch auf den Fahrer an. Sein Umgang mit Gaspedal und Schalthebel hat entscheidenden Einfluss darauf, wie sehr die Ohren der Mitmenschen belastet werden.

Dabei geht es auch darum, mit welcher Drehzahl der Wagen bewegt wird: In der Stadt lässt sich mit einer Motordrehzahl von 2000 Umdrehungen pro Minute gut vorankommen. Welche Auswirkungen die niedertourige Fahrweise hat, erklärt Gerd Lottsiepen mit einem Vergleich: „32 Autos, die mit 2000 Umdrehungen unterwegs sind, sind so laut wie ein Wagen, der mit 4000 Umdrehungen bewegt wird.” Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/auto/t/rzo326985.html
Dienstag, 10. April 2007, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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