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Montag, 11. Nov. 19

Einbau von RußpartikelfilterBer­lin - Um den Steu­erbo­nus für eine Par­tikel­fil­ter-Nachrüs­tung in Anspruch nehmen zu können, müssen Halter älterer Die­sel-Pkw ihrer Zulas­sungs­stelle die Nachrüs­tung bele­gen.

AutounfallWies­baden/Ber­lin - Auf Deutsch­lands Straßen sind 2006 deut­lich weniger Kinder und Jugend­liche ver­unglückt als im Jahr zuvor. Nach einem Anstieg im Jahr 2005 sei die Zahl der getöte­ten Kinder unter 15 Jahren um 14...

Köln - Volvo hat die Ober­klasse-Limou­sine S80 in zwei neuen All­rad-Vari­anten zu den Händ­lern gebracht. Der S80 T6 AWD wird von einem 3,0 Liter großen Rei­hen-Sechs­zylin­der-Turbo ange­trie­ben, der 210 kW/285 leis­tet...

Le­ver­kusen/Bonn - Auto­käu­fer machen sich nach wie vor in den Schauräu­men rar. Daher kämpfen Her­stel­ler und Händler weiter ver­zwei­felt um die wenigen Kauf­wil­ligen.

Köln - Toyota ändert die Optik des Corolla Verso. Der Kom­pakt-Van kommt drei Jahre nach seiner Marktein­führung nun im Juli mit leicht erneu­ertem Design in den Handel, teilte der Auto­her­stel­ler in Köln mit.

Neu­stadt­/Wein­straße (dpa) - Zum Start der Motor­rad­sai­son hat der ADAC Pfalz die Zwei­rad­fah­rer vor Selbstü­ber­schät­zung gewarnt und aus Sicher­heits­grün­den zu Fahrt­rai­nings gera­ten.

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Verbrennungsmotor bleibt, Hybrid kommt

Frankfurt/Main - Beim Blick in die Zukunft des Autos wird gerne über den Antrieb mit Wasserstoff und die Brennstoffzelle geredet.

Hybrid-Antrieb

Bisher fahren nur wenige ein Hybridauto wie den Toyota Prius. (Bild: dpa)

Doch serienreif sind die neuen Technologien noch längst nicht. Autos werden daher noch Jahrzehnte mit herkömmlicher Technik fahren.

„Der Antrieb der Zukunft hat weiterhin einen Verbrennungsmotor”, fasst Michael Bargende, Vorstand des Forschungsinstituts für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS), die gängige Meinung der Experten zusammen. Demnach werden Benzin- und Diesel-Motoren noch in den nächsten 25 Jahren dominierend bleiben, weil andere Antriebsarten zu teuer und zu wenig ausgereift sind oder aber die Energieform nicht ausreichend zur Verfügung steht. „Auf Grund relativ langer Entwicklungszeiten für neue Antriebskonzepte und der langen Lebensdauer von Autos führt daran kein Weg vorbei”, meint Eric Heymann von der Deutschen Bank.

In den Entwicklungsabteilungen der Autohersteller geht es in eher kleinen Schritten voran. Dabei hat der Benzinmotor nach Einschätzung der Experten ein deutlich größeres Sparpotenzial als der Dieselmotor. Etwa 15 Prozent seien beim Benziner möglich, 8 Prozent beim Diesel, sagt die Landsberger ADAC-Technikerin Andrea Gärtner. Während es beim Diesel vor allem um den höheren Druck in der Einspritzanlage geht, gibt es beim Benziner eine ganze Reihe von Verbesserungsmöglichkeiten: die Reduzierung des Hubraums beispielsweise oder die Direkteinspritzung. Auch die zeitweise Abschaltung von Zylindern dürfte sich vor allem bei größeren Modellen lohnen.

Sparkonzepte sind aber nicht auf die Motoren beschränkt: Auch längere Getriebeübersetzungen, die Umwandlung von Bremsenergie in Strom oder Leichtlaufreifen helfen, die Abgasmengen zu verringern. Große Hoffnungen setzen Branchenkenner vor allem auf dem Leichtbau. Mehr Komfort und Sicherheit haben die Autos im Laufe der Jahre immer schwerer gemacht: Ein Kompaktwagen wie der Golf wiegt laut FKFS heute mit 1,5 Tonnen fast doppelt so viel wie vor 30 Jahren. Um 100 Kilogramm Fahrzeuggewicht 100 Kilometer weit zu bewegen, ist aber etwa ein halber Liter Kraftstoff nötig. „Das Potenzial zur Einsparung beim Gewicht ist da”, sagt Bargende.

Selbst wenn die Prognosen dem Verbrennungsmotor als alleinigem Antrieb noch eine längere Zukunft vorhersagen, wird der viel diskutierte Hybrid künftig in mehr Fahrzeugen auftauchen. Die Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor gilt zumindest im Stadtverkehr als eine sinnvolle Ergänzung. Nach Meinung mancher Experten wird die Bedeutung des Hybrids allerdings überschätzt. „Der Hybridantrieb ist in aller Munde. Das ist jedoch angesichts der relativ hohen Kosten, der Nachteile etwa bei Autobahnfahrten und vor allem wegen der derzeit verschwindend geringen Nachfrage nicht ganz gerechtfertigt”, sagt Heymann. So entfielen 2006 nur 0,15 Prozent der Autozulassungen in Deutschland auf Hybridfahrzeuge.

Welche Antriebstechnik zum Zuge kommt , wird vor allem von der verfügbaren Energie abhängen. „Das Thema sind nicht die Motoren, sondern die Frage, ob genügend regenerative Energie dafür zur Verfügung steht”, sagt der Geschäftsführer des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu), Ulrich Höpfner. Es fehle beispielsweise nicht an Autos, die Wasserstoff schlucken könnten, sondern am Wasserstoff selbst. „Zur sauberen Wasserstoffgewinnung bedarf es eines schieren Überflusses an Ökostrom, und den haben wir nicht”, sagt Höpfner.

Nicht besser seien die Aussichten für die Brennstoffzelle. „Die Brennstoffzelle wird erst dann serienreif sein, wenn die technischen Hauptprobleme der Leistungsfähigkeit und Betankung gelöst sein werden”, sagt Wolfgang Meinig von der Forschungsstelle Automobilwirtschaft (FAW) der Universität Bamberg. Zudem lägen die Anschaffungskosten derzeit noch „jenseits von Gut und Böse”. Von Marion Trimborn, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/auto/t/rzo328612.html
Dienstag, 17. April 2007, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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