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Donnerstag, 9. Juli 20
RZ-Akademie

Hammer auf RichterbankMainz - Ein Arbeit­neh­mer kann einen von ihm unter­schrie­benen Auf­hebungs­ver­trag nicht ohne wei­teres mit der Behaup­tung anfech­ten, er sei zuvor bedroht worden.

Düs­sel­dor­f/Neu-Isen­burg (dpa/t­mn) - Nie­der­gelas­sene Ärzte dürfen den Namen eines frühe­ren und inzwi­schen ver­stor­benen Pra­xis­inha­bers nicht auf dem Pra­xis­schild ange­ben.

Er­furt - Tarif­liche Fragen dürfen keine Rolle spie­len, wenn ein Teil­zeit­beschäf­tiger sein Recht auf eine Ver­län­gerung der Arbeits­zeit ein­klagt. Dies hat das Bun­des­arbeits­gericht (BAG) in Erfurt ent­schie­den (Az 9 AZR...

Mainz - Ein Kran­ken­haus­auf­ent­halt recht­fer­tigt nicht ohne wei­teres die nachträg­liche Zulas­sung einer Kün­digungs­schutz­klage. Das ent­schied das Lan­des­arbeits­gericht (LAG) Rhein­land-Pfalz in Mainz.

Darm­stadt­ (d­pa) - Arbeit­neh­mer, die von ihren Chefs nicht vor qual­men­den Kol­legen geschützt werden, können ihr Beschäf­tigungs­ver­hält­nis beenden und haben sofort Anspruch auf Arbeits­losen­geld.

Ber­lin/Er­furt - For­mulie­rungs­feh­ler bei Wett­bewerbs­klau­seln in Arbeits­ver­trä­gen können weit­rei­chende Folgen haben. Darauf weist der Deut­sche Anwalt­ver­ein (DAV) in Berlin hin.

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Unhöfliche Behandlung kein Mobbing

Frankfurt/Main - Unhöfliche und grobe Umgangsformen von Vorgesetzten sind noch kein Mobbing.

Sie rechtfertigen daher auch keinen Schmerzensgeld- und Schadensersatzanspruch, wenn der Arbeitnehmer deshalb krank wird und kündigt.

Das entschied das Arbeitsgericht Frankfurt in einem Urteil. Die Richter wiesen damit die Klage einer Ernährungsberaterin gegen eine Klinik zurück (Az.: 7 Ca 5101/06.) Die Arbeitnehmerin hatte sich an ihrer Arbeitsstelle systematisch ausgegrenzt gefühlt, nachdem der Vorgesetzte ihr „in militärisch anmutender Weise” Arbeitsanweisungen erteilt und sie wiederholt schroff kritisiert hatte. Darüber hinaus sei sie von einer neuen Kollegin „rausgedrängt” worden, was schließlich zu einer längeren psychischen Krankheit und zu ihrer Kündigung geführt habe.

Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche sind laut Urteil wegen Mobbings allerdings nur dann möglich, wenn die Verletzung der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers konkret nachgewiesen werden kann. Bei sachbezogener Kritik oder einem unhöflichen und groben Umgangston könne auch dann noch kein Anspruch angemeldet werden, wenn ein sensibler Arbeitnehmer krank werde und kündige.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/berufbildung/recht/t/rzo331222.html
Freitag, 27. April 2007, 14:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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