IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Donnerstag, 9. April 20
RZ-Akademie

Hammer auf RichterbankMainz - Ein Arbeit­neh­mer kann einen von ihm unter­schrie­benen Auf­hebungs­ver­trag nicht ohne wei­teres mit der Behaup­tung anfech­ten, er sei zuvor bedroht worden.

Düs­sel­dor­f/Neu-Isen­burg (dpa/t­mn) - Nie­der­gelas­sene Ärzte dürfen den Namen eines frühe­ren und inzwi­schen ver­stor­benen Pra­xis­inha­bers nicht auf dem Pra­xis­schild ange­ben.

Er­furt - Tarif­liche Fragen dürfen keine Rolle spie­len, wenn ein Teil­zeit­beschäf­tiger sein Recht auf eine Ver­län­gerung der Arbeits­zeit ein­klagt. Dies hat das Bun­des­arbeits­gericht (BAG) in Erfurt ent­schie­den (Az 9 AZR...

Mainz - Ein Kran­ken­haus­auf­ent­halt recht­fer­tigt nicht ohne wei­teres die nachträg­liche Zulas­sung einer Kün­digungs­schutz­klage. Das ent­schied das Lan­des­arbeits­gericht (LAG) Rhein­land-Pfalz in Mainz.

Darm­stadt­ (d­pa) - Arbeit­neh­mer, die von ihren Chefs nicht vor qual­men­den Kol­legen geschützt werden, können ihr Beschäf­tigungs­ver­hält­nis beenden und haben sofort Anspruch auf Arbeits­losen­geld.

Ber­lin/Er­furt - For­mulie­rungs­feh­ler bei Wett­bewerbs­klau­seln in Arbeits­ver­trä­gen können weit­rei­chende Folgen haben. Darauf weist der Deut­sche Anwalt­ver­ein (DAV) in Berlin hin.

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Zwang zum Passivrauchen ist Kündigungsgrund

Darmstadt (dpa) - Arbeitnehmer, die von ihren Chefs nicht vor qualmenden Kollegen geschützt werden, können ihr Beschäftigungsverhältnis beenden und haben sofort Anspruch auf Arbeitslosengeld. Das hat das Hessische Landessozialgericht in Darmstadt entschieden.

Zigarettenqualm

Wird ein Arbeitnehmer zum Passivrauchen gezwungen, kann er kündigen. (Bild: dpa)

Die Arbeitsagentur dürfe in diesem Fall keine Sperrzeit wegen vorsätzlicher Herbeiführung der Arbeitslosigkeit ohne wichtigen Grund verhängen (Aktenzeichen: AZ L 6 AL 24/05). Damit hoben die Darmstädter Richter das erstinstanzliche Urteil auf und gaben dem 43 Jahre alten Kläger aus Weilburg Recht. Der Mann hatte gekündigt, weil er sich nicht den Gefahren des Passivrauchens aussetzen wollte. Sein Arbeitgeber hatte das Rauchen im gesamten Betrieb erlaubt und nicht auf Beschwerden des Klägers reagiert.

Nach Ansicht der Sozialrichter sind die gesundheitlichen Gefahren durch Passivrauchen ausreichend wissenschaftlich nachgewiesen. Da das Passivrauchen auch in kleineren Mengen und schon nach kurzer Zeit zu Tumoren führen könne, sei der Kläger nicht verpflichtet gewesen, an seinem verqualmten Arbeitsplatz auszuharren. Nachdem seine Bemühungen um einen rauchfreien Arbeitsplatz gescheitert waren, habe er den im Gesetz vorgesehenen „wichtigen” Grund für eine sofortige Kündigung gehabt.

Wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Falles wurde Revision zugelassen. Die Bundesagentur für Arbeit will aber keine Rechtsmittel einlegen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/berufbildung/recht/t/rzo333607.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 12:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion