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Dienstag, 28. Jan. 20
RZ-Akademie

Hammer auf RichterbankMainz - Ein Arbeit­neh­mer kann einen von ihm unter­schrie­benen Auf­hebungs­ver­trag nicht ohne wei­teres mit der Behaup­tung anfech­ten, er sei zuvor bedroht worden.

Düs­sel­dor­f/Neu-Isen­burg (dpa/t­mn) - Nie­der­gelas­sene Ärzte dürfen den Namen eines frühe­ren und inzwi­schen ver­stor­benen Pra­xis­inha­bers nicht auf dem Pra­xis­schild ange­ben.

Er­furt - Tarif­liche Fragen dürfen keine Rolle spie­len, wenn ein Teil­zeit­beschäf­tiger sein Recht auf eine Ver­län­gerung der Arbeits­zeit ein­klagt. Dies hat das Bun­des­arbeits­gericht (BAG) in Erfurt ent­schie­den (Az 9 AZR...

Mainz - Ein Kran­ken­haus­auf­ent­halt recht­fer­tigt nicht ohne wei­teres die nachträg­liche Zulas­sung einer Kün­digungs­schutz­klage. Das ent­schied das Lan­des­arbeits­gericht (LAG) Rhein­land-Pfalz in Mainz.

Darm­stadt­ (d­pa) - Arbeit­neh­mer, die von ihren Chefs nicht vor qual­men­den Kol­legen geschützt werden, können ihr Beschäf­tigungs­ver­hält­nis beenden und haben sofort Anspruch auf Arbeits­losen­geld.

Ber­lin/Er­furt - For­mulie­rungs­feh­ler bei Wett­bewerbs­klau­seln in Arbeits­ver­trä­gen können weit­rei­chende Folgen haben. Darauf weist der Deut­sche Anwalt­ver­ein (DAV) in Berlin hin.

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Praxisschild darf nur lebende Ärzte aufführen

Düsseldorf/Neu-Isenburg (dpa/tmn) - Niedergelassene Ärzte dürfen den Namen eines früheren und inzwischen verstorbenen Praxisinhabers nicht auf dem Praxisschild angeben.

Das geht aus einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Düsseldorf hervor (Az.: 13 A 3968/04), über das die „Ärzte Zeitung” berichtet. Der Patient benötige klare und eindeutige Angaben darüber, welche Ärzte aktuell in der Praxis tätig sind. Würden auch gestorbene oder ausgeschiedene Praxispartner aufgeführt, komme es zu einer Überfrachtung der Schilder.

In dem entschiedenen Fall hatte ein Arztehepaar auf dem Schild ihrer Gemeinschaftspraxis und auf den Briefköpfen den Namen der längst verstorbenen Mutter beziehungsweise Schwiegermutter aufgeführt. Sie hatten den Namen zwar mit einem Kreuz als Symbol für „gestorben” versehen. Dies macht die Sache nach Angaben der Richter allerdings nicht besser: Patienten erwarteten von einem Arzt Heilung - und damit vertrage sich das Kreuz auf dem Schild ohnehin nur schwer.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/berufbildung/recht/t/rzo333874.html
Mittwoch, 09. Mai 2007, 12:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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