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Montag, 23. Sept. 19

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Apolda - Mit neuem Mana­gement und Auf­sichts­räten aus der Inter­net- und Logis­tik­bran­che soll das ange­schla­gene Soft­ware-Unter­neh­men Inter­shop pro­fita­bel gemacht werden.

Bonn/Kiel - Wer eine E-Mail ver­schickt, muss damit rech­nen, dass seine Nach­richt von Dritten gelesen wird. Schüt­zen können sich Ver­brau­cher nur, indem sie ihre elek­tro­nische Post kon­sequent mit ent­spre­chen­den...

Bonn - Mit bun­des­wei­ten Warn­streiks haben die Beschäf­tig­ten der Telekom einen Vor­geschmack auf den anste­hen­den Arbeits­kampf gelie­fert. Am letzten Tag der Urab­stim­mung über einen Streik pro­tes­tier­ten rund 12 000...

Leip­zig - Beim Blick auf die Zukunft des Fern­sehens schließt die ARD kos­ten­pflich­tige Ange­bote für die Zuschauer von morgen nicht aus.

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Linux als Alternative zu Windows Vista

Hannover/Berlin - Eines vorweg: Microsoft hat mit Vista ein modernes Betriebssystem auf den Markt gebracht, das gegenüber Windows XP zahlreiche Verbesserungen aufweist. Noch dazu sieht Vista schlicht besser aus als sein Vorgänger.

Linux

Vista sieht besser aus als XP und soll sicherer sein. (Bild: Appel/dpa/gms)

Es gibt aber auch Punkte, die dafür sprechen, nicht blindlings auf Vista zu setzen, sondern nach Alternativen Ausschau zu halten. Eine davon könnte Linux sein. Zu Vistas zentralen Neuerungen zählt Microsoft mehr Sicherheit für persönliche Daten. Das stimmt, doch Betriebssysteme wie Mac OS oder Linux gelten als sicherer: Es gebe so gut wie keine Viren, die Linux-Rechner angreifen, sagt Oliver Diedrich von der Zeitschrift „c't”.

Zudem ist die in Vista umgesetzte deutlichere Trennung von Anwender- und Administratoren-Rechten unter Mac OS oder Linux schon Gang und Gebe. Stark ins Gewicht fällt Vistas Ressourcen-Hunger: Das System läuft nur auf neueren, gut ausgestatteten Rechnern uneingeschränkt. Linux mit dem Pinguin als „Wappentier” kommt mit weniger Speicher sowie Prozessor- und Grafikkarten-Leistung klar. Gegenüber Vista und Mac OS punktet Linux auch beim Preis: Es ist auch gratis erhältlich.

Mac OS gibt es nur zusammen mit Hardware von Apple. Und Vista kostet in der Version Home Premium, die vergleichbar mit der Windows XP Personal Edition ist, 199 Euro als Update und 299 Euro als Vollversion. Ein kostenloses Linux gibt es als Zeitschriftenbeilage oder im Netz - aber ohne Handbuch oder Service. Wer das will, muss etwa für die Linux-Distribution „Suse” rund 50 Euro ausgeben. Andererseits gibt es von Vista Home Premium eine „System-Builder-Version” ohne Handbuch und Service für 119 Euro. So schrumpft die Preis-Differenz. Linux darf aber beliebig oft installiert und weitergereicht werden.

„Viele Leute werden mittlerweile dafür bezahlt, dass sie an Linux arbeiten”, sagt Oliver Diedrich von der „c't”. Unternehmen wie IBM, Novell oder Red Hat sind an der Weiterentwicklung interessiert. Was die von diesen Firmen bezahlten Entwickler zu Stande bringen, fließt auch in Linux-Systeme ein, die private Anwender kostenlos erhalten.

Uneingeschränkt zu empfehlen ist Linux trotzdem nicht. „Wir haben verschiedene Versionen getestet. Und wir waren nicht glücklich”, sagt Peter Knaak von der Stiftung Warentest in Berlin. Schon beim Drucker-Anschluss habe es Probleme gegeben. „Der normale Nutzer ist schnell überfordert.” Erkennt Linux Hardware nicht, handelt es sich laut Diedrich aber um „exotische” oder besonders günstige Produkte.

Ein anderes Problem unter Linux betrifft das Video-Format MPEG2: Film-DVDs lassen sich nicht ohne weiteres am Rechner abspielen. „Das Problem kann der Nutzer aber lösen”, sagt Diedrich - mit Hilfe des Internets. Dort greift sich die Linux-Gemeinde gegenseitig unter die Arme. Daher empfiehlt Diedrich, vor der Entscheidung für eine Linux-Distribution online zu gehen und sich die Community anzuschauen. Sind die Leute hilfsbereit oder eher arrogante Technikfreaks?

Was keine Community lösen kann: Es mangelt an Spielen für Linux. Auf der großen Mehrheit der Heim-PCs läuft Windows, da lohnen sich Linux-Versionen für die Hersteller nicht. Wer das System dennoch ausprobieren möchte, kann zu einer Live-Distribution wie „Suse” oder „Ubuntu” greifen. Das sind vollständige, ohne Installation nutzbare Linux-Systeme auf DVD. Und wer sich gar nicht entscheiden kann, der installiert einfach Vista und Linux parallel auf einem Rechner. Von Sven Appel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/computer/t/rzo325535.html
Montag, 02. April 2007, 12:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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