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Samstag, 25. Mai 19

Neue Spiele im MaiHam­burg - Es gibt Nach­schub: Auch im Mai bleiben Neu­erschei­nun­gen für die Fans mobiler Spi­ele­kon­solen nicht aus. Zwei Titel, mit denen Sonys Play­sta­tion 3 (PS3) Ende März ins Rennen gegan­gen ist...

Mün­chen - Bei einer Preis­ver­lei­hung sind in München Unter­neh­men aus der Com­puter- und Video­spiel­bran­che für ihre inno­vati­ven Geschäfts­ideen aus­gezeich­net worden. Ins­gesamt wurden am Mitt­wocha­bend elf Preise ver­geben...

Apolda - Mit neuem Mana­gement und Auf­sichts­räten aus der Inter­net- und Logis­tik­bran­che soll das ange­schla­gene Soft­ware-Unter­neh­men Inter­shop pro­fita­bel gemacht werden.

Bonn/Kiel - Wer eine E-Mail ver­schickt, muss damit rech­nen, dass seine Nach­richt von Dritten gelesen wird. Schüt­zen können sich Ver­brau­cher nur, indem sie ihre elek­tro­nische Post kon­sequent mit ent­spre­chen­den...

Bonn - Mit bun­des­wei­ten Warn­streiks haben die Beschäf­tig­ten der Telekom einen Vor­geschmack auf den anste­hen­den Arbeits­kampf gelie­fert. Am letzten Tag der Urab­stim­mung über einen Streik pro­tes­tier­ten rund 12 000...

Leip­zig - Beim Blick auf die Zukunft des Fern­sehens schließt die ARD kos­ten­pflich­tige Ange­bote für die Zuschauer von morgen nicht aus.

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Die große Freiheit: Bluetooth boomt in allen Lebensbereichen

Bochum/Berlin - Gefährliche Stolperfallen, hässlicher Kabelsalat, einschränkende Strippen - es gibt viele gute Gründe, die gegen Leitungen und für den Einsatz von Funktechnologien sprechen.

Bluetooth

Per Bluetooth lassen sich Daten von Werbetafeln abrufen. (Bild: Wall AG/dpa/gms)

Zur verlässlichen Überbrückung kurzer Strecken hat sich Bluetooth etabliert. Fast täglich kommen neue Anwendungen hinzu. Vorangetrieben wird die Entwicklung von der Special Interest Group (SIG), einem Zusammenschluss von rund 6000 Unternehmen, darunter Ericsson, Intel, Lenovo, Motorola, Nokia und Toshiba. Ende vergangenen Jahres meldete der US-Marktanalyst ABI Research weltweit eine Milliarde Geräte mit Bluetooth in den Händen von Verbrauchern.

Ein Grund dafür, dass sich Bluetooth auf kurzer Strecke gegenüber anderen Funktechnologien durchgesetzt hat, sind die derzeit rund 35 Anwendungsprofile für die verschiedensten Einsatzzwecke, sagt Prof. Jörg Wollert, Bluetooth-Experte und Leiter des Labors für Softwaretechnik und Rechnernetze an der Fachhochschule Bochum. „Damit weiß ein Bluetooth-Gerät, dass es zum Beispiel ein Headset ist.”

Ebenfalls für Bluetooth spricht, dass die Technologie auf einem einzigen kleinen Chip Platz findet und sehr kleine Endgeräte möglich macht. „Das ist eine kostengünstige All-In-One-Lösung”, sagt Wollert. Gerade im Audio-Bereich werden die Headsets immer kleiner und eignen sich durch Stereo-Profile inzwischen auch zum Musikgenuss mit einer Bluetooth-fähigen Gegenstelle wie Handy oder MP3-Player.

Klingeltöne oder Songs werden nicht nur auf Schulhöfen rege via Bluetooth ausgetauscht. Der Kurzstreckenfunk lauert seit geraumer Zeit auch in Computern hinter Plakatwänden. Zu Werbezwecken können sich Passanten von dort über den Kurzstreckenfunk Flyer, Klingeltöne oder Musik aufs Handy übertragen. „Der Nutzer muss lediglich die Bluetooth-Schnittstelle am Handy aktivieren und die angegebene Autorisierungsnummer 1111 eingeben”, erklärt der Plakatvermarkter Wall AG aus Berlin die Funktionsweise seiner funkenden Werbeträger.

Pairing heißt dieser Vorgang, der durchgeführt werden muss, wenn zwei Bluetooth-Geräte zum ersten Mal miteinander kommunizieren. „Ich muss die Geräte dazu sichtbar schalten”, erklärt Wollert. Nach dem Pairing können sie dann unsichtbar zusammenarbeiten.

Die Liste der Geräte, die sich per Bluetooth miteinander verbinden lassen, ist lang. Handys, Headsets, Notebooks, PC-Adapter, Drucker, Mäuse, Tastaturen, Stereo-Anlagen, GPS-Adapter und MP3-Player sind nur einige Beispiele. Beim Kauf sollten aber sorgfältig die Profile vorhandener und anzuschaffender Geräte verglichen werden. „Ich muss genau aufpassen, dass Geräte, die ich miteinander "verheiraten" will, kompatibel sind”, rät Prof. Wollert. Bei Geräten mit Bluetooth-Versionen zwischen 1.2 und 2.1 sei das aber in der Regel gegeben.

Seit der Version 2.1 beträgt die mögliche Datenübertragungsrate drei Megabits pro Sekunde (Mbit/s). „Es geht um hochwertige Audioqualität und Videostreaming”, sagt Wollert. „In absehbarer Zeit wird das übertroffen werden.” Derzeit werde an einem neuen Standard mit bis zu 480 Mbit/s gearbeitet, der auch für HDTV-Auflösungen geeignet ist. Von Dirk Averesch, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/computer/t/rzo327248.html
Mittwoch, 11. April 2007, 9:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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