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Montag, 20. Mai 19

Neue Spiele im MaiHam­burg - Es gibt Nach­schub: Auch im Mai bleiben Neu­erschei­nun­gen für die Fans mobiler Spi­ele­kon­solen nicht aus. Zwei Titel, mit denen Sonys Play­sta­tion 3 (PS3) Ende März ins Rennen gegan­gen ist...

Mün­chen - Bei einer Preis­ver­lei­hung sind in München Unter­neh­men aus der Com­puter- und Video­spiel­bran­che für ihre inno­vati­ven Geschäfts­ideen aus­gezeich­net worden. Ins­gesamt wurden am Mitt­wocha­bend elf Preise ver­geben...

Apolda - Mit neuem Mana­gement und Auf­sichts­räten aus der Inter­net- und Logis­tik­bran­che soll das ange­schla­gene Soft­ware-Unter­neh­men Inter­shop pro­fita­bel gemacht werden.

Bonn/Kiel - Wer eine E-Mail ver­schickt, muss damit rech­nen, dass seine Nach­richt von Dritten gelesen wird. Schüt­zen können sich Ver­brau­cher nur, indem sie ihre elek­tro­nische Post kon­sequent mit ent­spre­chen­den...

Bonn - Mit bun­des­wei­ten Warn­streiks haben die Beschäf­tig­ten der Telekom einen Vor­geschmack auf den anste­hen­den Arbeits­kampf gelie­fert. Am letzten Tag der Urab­stim­mung über einen Streik pro­tes­tier­ten rund 12 000...

Leip­zig - Beim Blick auf die Zukunft des Fern­sehens schließt die ARD kos­ten­pflich­tige Ange­bote für die Zuschauer von morgen nicht aus.

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Vorsicht vor digitalen Doppelgängern im Netz

München - Phishing, Pharming und Spoofing - die Palette der Tricks ist lang, mit denen Internet-Betrüger andere ausspähen. Dabei haben sie es nicht nur auf Passwörter und Bankdaten abgesehen.

Internet-Betrügereien

Bei Eingabe privater Daten ist Vorsicht geboten. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

Sie missbrauchen auch die Identität anderer und treten im Netz unter falschem Namen auf. In den USA nimmt der Identitätsklau im Internet drastisch zu - aber auch hier zu Lande sind die Datendiebe unterwegs.

So wurden etwa beim Studentenportal „StudiVZ.net” mit einem Passwort geschützte Mitgliederdaten ausgespäht. Auch bei Online-Auktionshäusern berichten Betroffene, dass in ihrem Namen Dinge ersteigert wurden. „Man kann nur immer wieder raten, mit den eigenen Daten im Internet sparsam umzugehen”, sagt Rechtsanwalt Jochen Schneider aus München. Ein besserer Schutz sei erst mit der geplanten Änderung des Strafrechts zu erwarten. So soll das Abfangen von Daten künftig strafbar sein - bislang greift nur das Datenschutzrecht.

Mit Namen, Adresse und Geburtsdatum können Betrüger etwa ein E-Mail-Postfach einrichten oder ein Konto bei eBay eröffnen. Diese Konten nutzen die Datendiebe dann, um etwa Dinge zu kaufen oder andere gezielt zu diffamieren. So sah sich jüngst in Australien ein Richter mit einem gefälschten Profil auf der Plattform „Myspace.com” konfrontiert, das ihn nicht gerade in ein sympathisches Licht rückte.

Plattformen wie die Kontaktbörse „Xing. com” setzen auf zweierlei Maßnahmen gegen den Datendiebstahl. „Die Nutzer sind interessiert daran, dass die Seite sauber bleibt - darum melden sie unmittelbar jede Auffälligkeit”, sagt Sprecherin Daniela Hinrichs in Hamburg. Zugleich sollen technische Maßnahmen Schutz bieten. So laufe auf der Seite eine „Bot-Falle”, die Angriffe entdecken und blockieren kann.

Zudem setzt die Seite Sicherheitsexperten ein, die Lücken im System aufspüren sollen. Meldeten Nutzer wiederkehrende Post von falschen Konten, würden diese ebenfalls gesperrt. „Wir versuchen dann, diese Leute unter der hinterlegten Telefonnummer zu erreichen”, erklärt Hinrichs. Gelinge ein zweifelsfreier Nachweis der Identität nicht, werde das Konto gesperrt. Jeder Missbrauch einer real existierenden Identität werde außerdem strafrechtlich verfolgt.

Der Online-Marktplatz eBay will dagegen durch eine genaue Prüfung der Anmeldedaten Betrüger ausschließen. „Wir gleichen die Daten eines neu Angemeldeten mit der Schufa ab”, sagt Firmensprecher Alexander Lengen in Dreilinden. Damit solle nicht die Kreditwürdigkeit geprüft werden, sondern einzig, ob die angegebene Identität existiert.

Großen Schaden müssten Betroffene laut Anwalt Schneider in der Regel allerdings nicht fürchten, wenn in ihrem Namen etwa bei eBay eingekauft wird. „Der Verkäufer muss in diesem Fall nachweisen, dass der Käufer tatsächlich etwas bei ihm gekauft hat.” Zudem könnten überrumpelte Käufer von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen, wenn ihnen ein vermeintlicher Online-Kauf in Rechnung gestellt wird.

Weniger Daten preiszugeben bleibt aber der wichtigste Rat der Experten - denn wer seine persönlichen Informationen gar nicht erst öffentlich macht, wird auch nicht so leicht ausspioniert. „Dazu gehört auch die Anonymisierung”, sagt Anwalt Schneider. Eine zweite E-Mail-Adresse etwa, die nicht auf den wirklichen Namen schließen lässt, sei legal und eines der effektivsten Schutzmittel.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: www.bsi-fuer-buerger.de

Virtuelles Datenschutzbüro: www.datenschutz.de Von Verena Wolff, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/computer/t/rzo333274.html
Montag, 07. Mai 2007, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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