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Montag, 16. Sept. 19

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Apolda - Mit neuem Mana­gement und Auf­sichts­räten aus der Inter­net- und Logis­tik­bran­che soll das ange­schla­gene Soft­ware-Unter­neh­men Inter­shop pro­fita­bel gemacht werden.

Bonn/Kiel - Wer eine E-Mail ver­schickt, muss damit rech­nen, dass seine Nach­richt von Dritten gelesen wird. Schüt­zen können sich Ver­brau­cher nur, indem sie ihre elek­tro­nische Post kon­sequent mit ent­spre­chen­den...

Bonn - Mit bun­des­wei­ten Warn­streiks haben die Beschäf­tig­ten der Telekom einen Vor­geschmack auf den anste­hen­den Arbeits­kampf gelie­fert. Am letzten Tag der Urab­stim­mung über einen Streik pro­tes­tier­ten rund 12 000...

Leip­zig - Beim Blick auf die Zukunft des Fern­sehens schließt die ARD kos­ten­pflich­tige Ange­bote für die Zuschauer von morgen nicht aus.

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Druck auf Microsoft im Online-Werbemarkt wächst

Hamburg - Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft wird durch seinen Rivalen Google im lukrativen Online-Werbemarkt zunehmend unter Druck gesetzt.

Steve Ballmer

Microsoft-Chef Ballmer: Der weltgrößte Softwarekonzern wird durch Google zunehmend unter Druck gesetzt.

Obwohl die am vergangenen Freitag kolportierten Übernahmepläne von Microsoft und Yahoo! vorerst vom Tisch sind, kommt die Gerüchteküche nicht zur Ruhe.

Denn die spektakuläre Übernahme des Online-Vermarkters DoubleClick durch den Suchmaschinenspezialisten vor rund drei Wochen hat den Handlungsbedarf für Microsoft erheblich verstärkt.

Am Wochenende hatten Microsoft und Yahoo! die unter anderem vom „Wall Street Journal” berichteten Pläne einer Fusion dementiert. In Gesprächen sei ein Kaufpreis von rund 50 Milliarden Dollar gehandelt worden, hieß es zuvor in dem Blatt. Wenn eine Übernahme derzeit nicht zur Diskussion stehe, dann könne eine wie auch immer geartete Kooperation mit Yahoo! Microsoft die einzig verbleibende Möglichkeit sein, doch noch zum Rivalen Google aufzuschließen, kommentieren Branchenbeobachter.

„Seit Googles Übernahme von DoubleClick sind die Möglichkeiten von Microsoft, in kleineren Schritten eine brauchbare Konkurrenz zu Google aufzubauen, verschwunden”, erklärt Peter Misek, Analyst bei Canaccord Capital im kanadischen Toronto. Der Suchmaschinenanbieter hatte mit einem Kaufpreis von 3,1 Milliarden Dollar (rund 2,3 Milliarden Euro) sowohl Microsoft als auch Yahoo! im Bieterkampf erfolgreich ausgestochen. Neben seiner Marktführerschaft im Online- Suchgeschäft stärkt Google damit seine Position bei Werbung mit Bildern und Videos.

Googles Kauferfolg hatte Mitte April Microsoft-Chef Steve Ballmer in seinem Urlaub auf Hawaii kalt erwischt. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, habe er noch am selben Tag seinem Internet- Manager Yusuf Mehdi Geld, Personal, Akquisistionen und was immer er brauche zugesagt, um Google in dem auf rund 29 Milliarden Dollar geschätzten Online-Werbemarkt Paroli zu bieten. Microsoft-Chefjurist Brad Smith argumentiert derweil, dass der Wettbewerb der Branche in Gefahr sei, da Google und DoubleClick zusammen mehr als 80 Prozent der Werbung im Internet umschlagen würden.

Microsoft macht Bloomberg zufolge im Vergleich zu Google derzeit gerade mal ein Sechstel des Online-Werbe-Umsatzes seines Rivalen. Gemeinsam mit Yahoo! könnten die Unternehmen aber den Abstand zu Google auf gerade noch 13 Prozent einschmelzen. Bloomberg zufolge verzeichnet Google vier Mal mehr Suchanfragen als sein Konkurrent aus Redmond. Und am Volumen der Suchanfragen allein messe sich der Erfolg, sagte Mehdi der Agentur. Im vergangenen Jahr soll Microsoft allein wegen der geringeren Attraktivität seiner Suchmaschine rund zwei Milliarden Dollar Umsatz eingebüßt haben.

Yahoo! hatten die Übernahme-Gerüchte am vergangenen Freitag einen Kurssprung an der New Yorker Börse beschert - ein Zeichen dafür, dass zumindest viele Anleger ein Zusammengehen der beiden Unternehmen für sinnvoll und für Yahoo! für vorteilhaft halten. Doch einem möglichen Kauf durch Microsoft stehen manche Beobachter auch skeptisch gegenüber. So sieht Analyst Henry Blodget in der „Computerwoche” bei einer Fusion der ungleichen Unternehmen einen Kultur-Crash voraus.

Zumindest von Yahoo!-Mitgründer Jerry Yang ist dessen Aversion gegen den Software-Riesen und dessen Produkte überliefert. „Eine Fusion wäre das Ende für Yahoo! und kaum eine Bereicherung für den auf Windows und Office programmierten Fast-Beamtenbetrieb in Redmond”, zitiert die Zeitung den Spezialisten. „Einzig das Auslagern aller Internetaktivitäten bei Microsoft sowie die Fusion dieser neuen Firma mit Yahoo! hätte eine Chance, mit Google zu konkurrieren”, so seine Analyse. Von Renate Grimming, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/computer/t/rzo333512.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 7:26 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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