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Dienstag, 21. Mai 19

Neue Spiele im MaiHam­burg - Es gibt Nach­schub: Auch im Mai bleiben Neu­erschei­nun­gen für die Fans mobiler Spi­ele­kon­solen nicht aus. Zwei Titel, mit denen Sonys Play­sta­tion 3 (PS3) Ende März ins Rennen gegan­gen ist...

Mün­chen - Bei einer Preis­ver­lei­hung sind in München Unter­neh­men aus der Com­puter- und Video­spiel­bran­che für ihre inno­vati­ven Geschäfts­ideen aus­gezeich­net worden. Ins­gesamt wurden am Mitt­wocha­bend elf Preise ver­geben...

Apolda - Mit neuem Mana­gement und Auf­sichts­räten aus der Inter­net- und Logis­tik­bran­che soll das ange­schla­gene Soft­ware-Unter­neh­men Inter­shop pro­fita­bel gemacht werden.

Bonn/Kiel - Wer eine E-Mail ver­schickt, muss damit rech­nen, dass seine Nach­richt von Dritten gelesen wird. Schüt­zen können sich Ver­brau­cher nur, indem sie ihre elek­tro­nische Post kon­sequent mit ent­spre­chen­den...

Bonn - Mit bun­des­wei­ten Warn­streiks haben die Beschäf­tig­ten der Telekom einen Vor­geschmack auf den anste­hen­den Arbeits­kampf gelie­fert. Am letzten Tag der Urab­stim­mung über einen Streik pro­tes­tier­ten rund 12 000...

Leip­zig - Beim Blick auf die Zukunft des Fern­sehens schließt die ARD kos­ten­pflich­tige Ange­bote für die Zuschauer von morgen nicht aus.

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Experte: Verbote von „Killerspielen” sinnlos

Potsdam - Im Internet-Zeitalter sind Verbote von so genannten Killerspielen nach Ansicht der Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia Brandenburg sinnlos.

„Um die Jugend auf die Gefahren von Computerspielen aufmerksam zu machen, brauchen wir vielmehr eine bessere Ausstattung von Jugendclubs mit moderner Technik sowie ausreichend Personal, um den Jugendlichen an Computern, Handys oder Spielekonsolen Alternativen zu präsentieren”, forderte Vorsitzender Andreas Klisch am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Auch sollten Politiker - statt sich über populistische Forderungen profilieren zu wollen - besser selbst einmal Computerspiele ausprobieren. „Nur so können sie einen Eindruck gewinnen, wie die Jugendlichen ticken”, meinte Klisch. Nach seiner Einschätzung besteht - anders als es mancher Experte sehe - kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen so genannten gewaltverherrlichenden Computerspielen und aktiv ausgeübter Gewalt. An diesem Donnerstag befassen sich Experten bei einem Fachtag an der Fachhochschule Potsdam mit Mediennutzung, Computerspielen und Jugendschutz.

„Es muss Schluss sein mit der pauschalisierenden Verteufelung”, meinte Klisch. Schließlich hätten Computerspiele auch durchaus Positives für die Entwicklung der Persönlichkeit. Mehr medienpädagogisch geschultes Personal in den Jugendeinrichtungen könnte eben diese positiven Effekte, wie Projektmanagement, strategisches Denken und Handeln, aber auch Personalführung fördern. „So ist der so genannte E-Sport, bei dem Teams in unterschiedlichen Disziplinen zusammen per Computer gegeneinander antreten, immer stärker im Kommen”, sagte Klisch. „Und da wird Teamgeist extrem gefördert.”

Zugleich betonte er, dass nach seiner Ansicht das Jugendschutzgesetz in Deutschland - auch im Zusammenhang mit Computerspielen - ausreichend und gut ist. „Wir müssen es nur schaffen, damit auch den Jugendlichen gerecht zu werden.” Dabei sei es der falsche Weg, ihnen konkrete Handreichungen auf den Weg mitzugeben. „Die wollen Action und Highscores haben.” Man könnte aber sehr wohl lenkend eingreifen. Eines macht Klisch derweil mehrfach deutlich: „Patentrezepte gibt es nicht”.

Gespräch: Imke Hendrich

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/computer/t/rzo333901.html
Mittwoch, 09. Mai 2007, 13:36 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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