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Mittwoch, 19. Dez. 18

Ber­lin - Dicke sollen es sich künftig schwe­rer machen beim Essen. Die Bun­des­regie­rung will Über­gewich­tige zu gesün­derer Ernährung und mehr Fitness bewe­gen, damit über­flüs­sige Pfunde ver­schwin­den.

Gesundheit!Hei­den­heim/Augs­burg (dpa/t­mn) - Heuschnup­fen ver­läuft nach Exper­ten­anga­ben in diesem Jahr in vielen Fällen deut­lich schwe­rer als sonst. Zahl­rei­che Pati­enten litten nicht nur unter lau­fen­der Nase und Augen­jucken...

Frank­fur­t/Main - Zahn­seide sollte mög­lichst vor­sich­tig in die Zwi­schen­räume der Zähne gedrückt werden. Wer zu grob vor­geht, läuft Gefahr, sich Schnitt­ver­let­zun­gen am Zahn­fleisch zuzu­fügen.

Weil der Stadt - Bekom­men Kinder zu wenig Zuwen­dung, haben sie ein stark erhöh­tes Risiko für Bin­dungs­störun­gen. Bei bin­dungs­gestör­ten Kin­dern, die außer­dem miss­han­delt wer­den...

Mün­chen - Tragen Tee­nager ein Pier­cing, sollten sie auf eine hin­rei­chende Kör­per­pflege achten. Sinn­voll seien auch regel­mäßige ärzt­liche Kon­troll­unter­suchun­gen, rät der Berufs­ver­band der Kinder- und Jugen­därzte (BVKJ)...

Ul­m/Er­lan­gen - Mit einer Infek­tion fängt es häufig an: Schup­pen­flech­ten treten meist an den Gelen­ken oder am Kopf auf. Der Kampf gegen die Haut­krank­heit ist müh­selig - die „eine” The­rapie gibt es nicht.

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Therapieprogramm FITOC für dicke Kinder - Eltern mit im Boot

Freiburg - „Am Anfang fand ich Gymnastik total bescheuert, jetzt ist es ganz einfach”, sagt der 14-jährige Max Backfisch. Der zuvor übergewichtige Junge ist im vergangenen Jahr acht Zentimeter in die Höhe geschossen, hat mit dem Freiburger Therapieprogramm FITOC vier Kilo abgenommen und seinen Speck in Muskelmasse verwandelt.

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1,9 Millionen Kinder in Deutschland sind übergewichtig. (Bild: dpa)

„Bei Mädchen kommt das auch besser an”, sagt der Schüler. Inzwischen fährt Max jeden Tag mit dem Fahrrad eine halbe Stunde zur Schule und geht mit einem Freund ab und zu zum Hallen-Klettern.

Bevor er am einjährigen ambulanten Therapieprogramm FITOC für übergewichtige Kinder und deren Eltern teilnahm, fand er nur sehr schwierig passende Kleidung und musste Hosen mit Gummibund anziehen. „Das war blöd, mich hat das gestört”, sagt Max. Seine Hausärztin machte ihn auf FITOC aufmerksam, bei dem Ärzte, Ernährungstherapeuten, Psychologen und Sportlehrer übergewichtige Kinder und ihre Eltern betreuen. Die Kinder im Alter von acht bis elf Jahren lernen dabei Spaß an der Bewegung. Ihre Eltern sollen Kochgewohnheiten umstellen und erkennen, wie sie das Verhalten ihrer Kinder prägen.

„Zuerst war es komisch wegen der kindischen Spiele und Schwimmen war total langweilig”, sagt Max. Aber weil er einer der Älteren in der Gruppe war, habe er sich sehr angestrengt um nicht hinten an zu stehen. Ärztliche Untersuchungen, Beratungsgespräche, sieben Schulungsnachmittage für die Kinder, insgesamt neun Nachmittage für die Eltern und drei Mal in der Woche Sport stehen auf dem Programm. „Nachher hat es Spaß gemacht, weil ich mehr gekonnt habe und jetzt fühle ich mich richtig gut”, sagt er.

So wie es Max vor seiner Therapie ging , geht es vielen Kindern in Deutschland: 1,9 Millionen sind übergewichtig und 800 000 sogar krankhaft fettleibig. „Zuhause kamen wir einfach nicht mehr weiter, überall fand ich Schokoladen- und Bonbonpapier”, erklärt Max' Mutter Charlotte Backfisch ihre Entscheidung, zu FITOC zu gehen. Fettreduzierte und gesunde Ernährung gab es zwar, doch die allein erziehende Krankenschwester musste Max häufig alleine lassen. „Seine Langeweile hat er dann mit Essen vertrieben”, erklärt die 44-Jährige.

Für Max war es fast schon zu spät, denn im Alter von 12 bis 16 Jahren ist das Gewebe schon sehr in Mitleidenschaft gezogen. „Viele erkennen zu spät, dass der niedliche Babyspeck schon auf dem Weg zur Krankheit ist”, sagt die Fitoc-Projektleiterin an der Freiburger Uniklinik, Ulrike Korsten-Reck. Nicht jede Krankenkasse übernimmt die Kosten für das Programm. Pro Monat zahlen die Eltern 35 Euro innerhalb des ersten Jahres dazu. Die Folgeangebote im zweiten und dritten Jahr sind kostenfrei. Neue FITOC-Kurse für Acht-bis Elfjährige beginnen jetzt. Darüber hinaus bieten die Therapeuten auch FITOC Mini für Kinder zwischen 4 und 7 und FITOC Maxi für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren an.

Ambulantes Therapieprogramm: www.fitoc.de Von Katharina Hien, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/service/gesundheit/t/rzo325733.html
Dienstag, 03. April 2007, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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