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Freitag, 14. Juni 13

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Mün­chen - Fuß­ball-Natio­nal­spie­ler Bastian Schwein­stei­ger vom FC Bayern München rechnet nicht mehr mit einem Come­back in dieser Saison. „Mein Ziel ist es, bei der Sai­son­vor­berei­tung dabei zu sein”...

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Gel­sen­kir­chen - Ein Jahr nach seinem unfrei­wil­ligen Aus­stieg beim FC Schalke 04 ist das Ver­hält­nis zu den Club-Verant­wort­lichen noch immer stark belas­tet, doch im Bun­des­liga-Titel­kampf steht Rudi Assauer ohne...

Schalkes Kuranyi trifft zum 1:0 über Nürnberg

Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 hat die erste von drei Nervenproben auf dem Weg zum Meistertitel dank Kevin Kuranyi bestanden.

FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg

Der Schalker Torschütze Kevin Kuranyi (r) küsst den Flankengeber Hamit Altintop.

Mit dem 1:0 (0:0) über den 1. FC Nürnberg verteidigte der Revierclub die am 20. Spieltag übernommene Tabellenführung.

Damit stehen die Schalker bei zwei ausstehenden Partien noch immer einen Punkt vor dem Verfolger aus Stuttgart. Den umjubelten Sieg vor 61 482 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena stellte Kuranyi (64. Minute) mit seinem 15. Saisontor sicher. Die Franken verloren nicht nur die Partie, sondern auch Tomas Galasek: Der Tscheche sah nach angeblicher Notbremse an Hamit Altintop die Rote Karte (81.).

Die Erleichterung über den Sieg war nach der Partie riesengroß. Manager Andreas Müller war vor allem voll des Lobes über Matchwinner Kuranyi: „Er versucht, die ganze Mannschaft mitzureißen und tut alles dafür, den Titel nach Schalke zu holen. Viele richten sich an ihm auf”, lobte er, warnte aber im selben Atemzug vor zu großer Euphorie: „Es ist nichts passiert. Der Vorsprung beträgt nach wie vor nur einen Punkt.” Nürnbergs Trainer Hans Meyer konnte sowohl die Niederlage als auch den Platzverweis für Galasek verkraften. Schließlich hat sich sein Team auf Grund des Punktverlustes der Bayern in Mönchengladbach für den UEFA-Pokal qualifiziert. „Darauf hat dieser Verein seit Jahren gewartet”, sagte der Fußballlehrer.

Schalke-Coach Mirko Slomka setzte - abgesehen von einer Ausnahme - auf die Startelf vom Bochum-Spiel: Für Mesut Özil rückte Levan Kobiaschwili auf die linke Seite. Doch die Hoffnungen des Fußball- Lehrers auf eine Trotzreaktion seiner Mannschaft erfüllten sich zunächst nicht. Zwar mangelte es seinen Profis nicht an Engagement, wohl aber an Ideen. Gegen die Vierer-Abwehrkette der Gäste, die der zum Abwehrchef umfunktionierte Galasek gut organisierte, blieben Tormöglichkeiten bis zur 30. Minute Mangelware.

Nur bei einem Freistoß von Christian Pander (15.) und einem Fernschuss von Kuranyi (23.), den Gäste-Keeper Raphael Schäfer parierte, waren die Gastgeber dem 1:0 nahe. Erst nach der Kunde vom 1:0 der Stuttgarter gegen Mainz (26.) übernahm der Titelaspirant mehr und mehr die Regie und wäre für seinen nun größeren Elan fast belohnt worden: Doch Marcelo Bordon (39.) vergab nach Freistoß von Lincoln aus wenigen Metern per Kopf die größte Chance zur befreienden Führung. Zumindest die Schalker Hintermannschaft ließ im Vergleich zum 1:2 in Bochum ansteigende Form erkennen: In den ersten 45 Minuten bereitete die Nürnberger Offensivabteilung nur wenig Probleme.

Nach Wiederanpfiff erhöhte der Gastgeber den Druck. Wie schon in vielen Heimspielen zuvor machte sich die Geduld bezahlt: Unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer sorgte Kuranyi für das ersehnte Tor. Nach Flanke von Hamit Altintop erzielte der Nationalstürmer per Kopf den Treffer. Die Führung erweckte die Schalker zu neuem Leben - und die Arena in ein Tollhaus: Bei Chancen von Kuranyi (68./72./87.) und Halil Altintop (72.) war das vorentscheidende 2:0 möglich. Doch auch ohne diesen Treffer geriet auf Grund der starken zweiten Halbzeit der verdiente Sieg nie ernsthaft in Gefahr. Von Heinz Büse und Carsten Lappe, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/sport/fussball/t/rzo333065.html
Samstag, 05. Mai 2007, 18:36 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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