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Freitag, 14. Juni 13

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VerurteiltFrank­furt - Fuß­ball-Rüpel Vragel da Silva muss nach seiner Tät­lich­keit gegen den Han­nove­raner Hanno Balitsch für über vier Monate auf die Straf­bank und ver­liert für lange Zeit bei Energie Cottbus seinen Stamm­platz.

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Mün­chen - Fuß­ball-Natio­nal­spie­ler Bastian Schwein­stei­ger vom FC Bayern München rechnet nicht mehr mit einem Come­back in dieser Saison. „Mein Ziel ist es, bei der Sai­son­vor­berei­tung dabei zu sein”...

Leip­zig - Nach den schwe­ren Kra­wal­len am Rande eines Fuß­ball-Pokal­spiels im Februar in Leipzig ist der erste Pro­zes­ster­min für den 13. Juni ange­setzt worden.

Gel­sen­kir­chen - Ein Jahr nach seinem unfrei­wil­ligen Aus­stieg beim FC Schalke 04 ist das Ver­hält­nis zu den Club-Verant­wort­lichen noch immer stark belas­tet, doch im Bun­des­liga-Titel­kampf steht Rudi Assauer ohne...

Werder nach 4:1 bei Hertha weiter im Titelrennen

Berlin - Mit Wut, Klasse und „Knipser” Markus Rosenberg hat Meister-Kandidat Werder Bremen den UEFA-Cup-Schock überwunden und bleibt durch ein verdientes 4:1 (1:0) bei Hertha BSC im Titelrennen.

Hertha BSC Berlin - Werder Bremen

Der Bremer Torschütze Markus Rosenberg jubelt nach dem 0:1.

Drei Tage nach dem deprimierenden Aus im Europapokal und nervenden Diskussionen um Nationalstürmer Miroslav Klose sorgten der überragende Schwede Rosenberg mit seinem ersten Dreierpack in der Fußball-Bundesliga (19./50./82. Minute) sowie Diego (60.) wieder für Optimismus an der Weser. „Wir können noch etwas unglaublich Supergeiles schaffen. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir Meister werden”, erklärte Nationalspieler Torsten Frings.

„Wir bleiben dran. Rosenberg hat eine Klasseleistung geboten. Mir war wichtig, wie die Mannschaft nach dem UEFA-Cup-Aus aufgetreten ist”, kommentierte Werder-Trainer Thomas Schaaf den Stimmungsumschwung in Bremen. Am souveränen Einruck änderte vor 72 220 Zuschauern im zum zweiten Mal in dieser Saison ausverkauften Berliner Olympiastadion auch der Gegentreffer von Gilberto (61.) nichts. Nach einem brutalen Foul an Werders Christian Schulz kassierte Josip Simunic in der 36. Minute seinen dritten Platzverweis in der laufenden Saison - danach war Hertha chancenlos.

Mit 63 Punkten sitzen die Bremer als Tabellendritter dem am Wochenende ebenfalls erfolgreichen Führungsduo Schalke (65) und Stuttgart (64) im Nacken - und dürfe anders als die Konkurrenten am 12. Mai zu Hause antreten. „Wir müssen jetzt hoffen, dass die Gegner patzen so wie wir in Bielefeld”, sagte Frings. Für die Berliner, die schon 92 Tage auf einen Heimsieg warten, ist die Saison damit endgültig verpatzt. „Das ist ein Wechselbad der Gefühle”, erklärte Interimstrainer Karsten Heine, dessen Chance auf eine weitere Anstellung als Cheftrainer mit dem 1:4 auch gefallen sind.

Werder überspielte den Ausfall der verletzten Per Mertesacker und Tim Borowski sowie der gesperrten Naldo, Aaron Hunt und Hugo Almeida fast problemlos. Frank Baumann und Petri Pasanen bildeten die Innenverteidigung, Rosenberg stürmte neben „Sorgenkind” Klose. Und der von Ajax Amsterdam geholte Schwede rechtfertigte das Vertrauen von Schaaf schon durch sein frühes Tor. Patrick Owomoyela bediente ihn glänzend an der Strafraumgrenze, und sowohl Arne Friedrich als auch Keeper Christian Fiedler waren gegen den platzierten, aber nicht unhaltbar erscheinenden Schuss ins linke Toreck machtlos.

Die Bremer kontrollierten das Spiel spätestens nach Rot gegen Simunic nach Belieben. Vor dem eigenen Strafraum war der Kroate abgesprungen und hatte Schulz mit hohem Bein ins Gesicht getreten. Schiedsrichter Herbert Fandel zog sofort Rot, während Schulz mit einer klaffenden Wunde ins Krankenhaus gebracht wurde, das er am Abend wieder verlassen konnte. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten drei Risswunden rund um das Auge, die genäht wurden. „Zum Glück fand die Berührung oberhalb des Augapfels statt, so dass nichts kaputt gegangen ist”, sagte Schulz. Sünder Simunic erlebte den Schlusspfiff im Entspannungsbecken und war mit sich und der Welt fertig. Die Kollegen und auch die Bremer sahen in der Aktion keine Absicht, doch mit der unüberlegte Aktion hatte Simunic zumindest die Verletzung des Gegner in Kauf genommen.

Rosenberg mit seinen Saisontreffern Nummer vier bis sechs sowie Diego nach Vorarbeit des glücklosen Klose nutzten die Schwächen der konfusen Berliner Abwehr. Herthas Mittelfeld wurde lahm gelegt. Von Yildiray Bastürk und Ashkan Dejagah war kaum etwas zu sehen. Christian Gimenez blieb wirkungslos. Das einzige Tor gelang Gilberto nach einem Doppelpass mit Dejagah, als sich die Bremer nach der glatten Führung zu sicher fühlten. Es war wie immer bei den Berlinern in dieser Saison: Wenn sich ein Aufschwung anbahnte, patzte das Team. „Wir müssen den Bock irgendwann umstoßen”, meinte Heine. Von Jens Mende, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/sport/fussball/t/rzo333198.html
Montag, 07. Mai 2007, 9:00 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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