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Freitag, 14. Juni 13

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Gel­sen­kir­chen - Ein Jahr nach seinem unfrei­wil­ligen Aus­stieg beim FC Schalke 04 ist das Ver­hält­nis zu den Club-Verant­wort­lichen noch immer stark belas­tet, doch im Bun­des­liga-Titel­kampf steht Rudi Assauer ohne...

Derby für Assauer das „Knackspiel”

Gelsenkirchen - Ein Jahr nach seinem unfreiwilligen Ausstieg beim FC Schalke 04 ist das Verhältnis zu den Club-Verantwortlichen noch immer stark belastet, doch im Bundesliga-Titelkampf steht Rudi Assauer ohne Vorbehalt zu seiner großen Liebe.

Stadiongänger

Der Ex-Manager vom FC Schalke 04, Rudi Assauer, vor der Arena in Gelsenkirchen.

„Natürlich wünsche ich von ganzem Herzen, dass Schalke die Schale holt. Ich würde mich riesig darüber freuen. Es wäre doch bescheuert, wenn es anders wäre”, sagte der 63 Jahre alte ehemalige Schalke-Manager im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa vor dem Saisonfinale.

Drei Tage vor dem brisanten Derby des Spitzenreiters beim Nachbarn Borussia Dortmund gewährte Assauer einen Einblick in sein Innenleben und beleuchtete die Schalker Chancen auf den ersten Gewinn der deutschen Fußball-Meisterschaft seit 49 Jahren. „Das Derby ist das Knackspiel. Wenn Schalke in Dortmund gewinnt, werden sie Meister. Davon bin ich überzeugt”, betonte Assauer. Denn am letzten Spieltag müsste man „nur” noch sein Heimspiel gegen Arminia Bielefeld gewinnen. „Das sollte gelingen.”

Im Dreikampf mit den Verfolgern VfB Stuttgart (64 Punkte) und Werder Bremen (63) haben die Knappen (65) am 33. Spieltag zwar die „schwerste Aufgabe”, seien dennoch in der besten Ausgangsposition. „Wenn sie ihre Spiele gewinnen, können Stuttgart und Bremen machen was sie wollen. Selbst wenn sie ihre beiden Partien 10:0 gewinnen, reicht es nicht.” Gleichwohl müsse Schalke auf der Hut sein. „Es ist doch klar, dass die Borussen ihnen eins verpassen wollen.”

Sollte die Elf von Trainer Mirko Slomka das Derby für sich entscheiden, Stuttgart gleichzeitig in Bochum verlieren und Werder gegen Frankfurt nicht gewinnen, könnte Schalke schon die Sektkorken knallen lassen. An eine vorzeitige Entscheidung glaubt Assauer aber nicht - eher an ein Herzschlagfinale wie 1992 oder 2001. Vor sechs Jahren saß er selbst im Parkstadion auf der Bank, als alle nach dem 5:3 gegen Unterhaching vier Minuten lang feierten, ehe Bayern München mit dem 1:1 in Hamburg den Traum zerstörte.

Der „Meister der Herzen” habe den Titel laut Assauer aber am 33. Spieltag verspielt. Da verlor Schalke in Stuttgart durch ein Tor von Krassimir Balakow in der 90. Minute mit 0:1 und büßte die Pole-Position vor dem Finale ein. „Eigentlich waren wir damals schon näher dran als jetzt”, meinte Assauer. Seinerzeit vergoss er bittere Tränen und verlor den Glauben an den „Fußball-Gott”. „Jetzt kann er das korrigieren.”

13 Jahre lang lenkte Assauer den Revierclub, gab ihm als Zigarre rauchender „Stumpen-Rudi” ein Gesicht. Unter seiner Führung entwickelte sich Schalke mit der modernen Arena zum florierenden Unternehmen, gewann 1997 sensationell den UEFA-Cup und holte 2001 und 2002 den DFB-Pokal. Nach internen Streitigkeiten beugte sich Assauer, der nach seiner Amtszeit Clubpräsident werden sollte, dem Druck von Vorstand und Aufsichtsrat und kam am 17. Mai 2006 mit seinem Rücktritt einer beschlossenen Entlassung zuvor.

Seitdem herrscht ziemliche Funkstille, auch zwischen ihm und seinem Nachfolger Andreas Müller. So rechnet Assauer auch nicht mit einer Einladung zu einer eventuellen Titel-Party. „Alle halten sich sehr bedeckt. Es ist auch nicht so einfach, alles auf die Schnelle aufzuarbeiten”, meinte Assauer, der lange unter der Situation litt, jetzt aber auch dank neuer Aufgaben beim TV-Sender Premiere „zufriedener” ist. Ob eine Meister-Euphorie zur Versöhnung beitragen würde, weiß Assauer nicht. Eben so wenig, ob er solch eine Schalke Offerte annehmen würde. „Im Moment neige ich dazu, nicht hinzugehen. Ich habe auf der Feier nichts zu suchen.” Von Ulli Brünger, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/sport/fussball/t/rzo333931.html
Mittwoch, 09. Mai 2007, 14:26 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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