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Ber­lin - Unmit­tel­bar vor ihrer Kri­tike­rin Barbara Rittner stieß Martina Müller einen schril­len Freu­den­schrei aus - die 25- Jährige kämpfte sich als einzige Deut­sche bei den German Open ins Ach­tel­finale.

Müller mit Trotz ins Berliner Achtelfinale

Berlin - Unmittelbar vor ihrer Kritikerin Barbara Rittner stieß Martina Müller einen schrillen Freudenschrei aus - die 25- Jährige kämpfte sich als einzige Deutsche bei den German Open ins Achtelfinale.

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Martina Müller spielt in Berlin eine Vorhand.

Die aktuelle Nummer 1 der nationalen Rangliste bezwang nach dem weiter eskalierenden Konflikt mit dem Deutschen Tennis-Bund (DTB) beim bedeutendsten Damen-Turnier des Landes Shahar Peer (Israel) mit 6:2, 7:6 (7:2). Fedcup-Chefin Rittner, die seit Monaten mit Müller im Clinch liegt, beobachtete den Erfolg auf Court 1 in Reihe 3 mit ihrem Hündchen Sophie auf dem Schoß. „Es gibt im Moment kein Verhältnis. Sie hat gesagt, sie interessiert sich nicht für mich”, erklärte Martina Müller, als sie auf die besondere Zuschauerin angesprochen wurde.

„Ich bin hier auf Asche zu Hause und hoffe, es ist noch einiges drin”, sagte Müller nach 116 konzentrierten Minuten gegen Peer. Die israelische Soldatin hatte zum Auftakt in Berlin noch das Aushängeschild des deutschen Fedcup-Teams, Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn) ausgeschaltet, die nach Trainerwechsel und Gewichtsproblemen um ihre alte Form kämpft. „Ich wollte einfach gewinnen, ob zuvor Anna gegen sie verloren hat oder nicht”, kommentierte sie die Revanche für die US-Open-Niederlage im Vorjahr.

Die 25-jährige Müller, in der WTA-Weltrangliste auf Platz 42, dominierte gegen die 26 Ränge vor ihr rangierende israelische Soldatin im ersten Satz überraschend deutlich und zeigte sich im Tiebreak des zweiten Durchgangs nervenstark. Nun trifft sie auf die Russin Swetlana Kusnetzowa, die die Österreicherin Sybille Bammer mit 6:1, 7:5 ausschaltete. „Ich genieße hier das Interesse des Publikums, das hat man bei keinem anderen Turnier”, betonte Müller.

Für die übernervöse Fedcup-Debütantin Tatjana Malek war wie erwartet in der zweiten Runde gegen die Weltranglisten-Erste Justine Henin Endstation. „Ich hatte leider zu großen Respekt und konnte mich kaum auf mein Spiel konzentrieren. Ich war nur begeistert von ihr”, kommentierte die 19-Jährige aus Bad Saulgau das 1:6, 1:6 nach nur 62 Minuten gegen die Turnier-Favoritin aus Belgien am so genannten Ladies Day. Qualifikantin Angelika Roesch (Berlin) unterlag der Österreicherin Sybille Bammer mit 5:7, 6:1. Titelverteidigerin Nadja Petrowa (Russland) setzte sich locker gegen die Französin Severine Bremond 6:4, 6:2 durch. Mehr Mühe hatte Martina Hingis aus der Schweiz beim 7:5, 7:6 (9:7) über Katerina Bondarenko (Ukraine).

Die Debatten um den Fedcup-Ausschluss von Müller, die im Vorjahr nicht mit nach China fahren wollte, gingen indes weiter. „Frau Müller kann uns jederzeit ansprechen. Obwohl wir mittlerweile längst gute Alternativen im Fed-Cup-Team haben und die gefundene Harmonie aus dem Kroatien-Spiel eigentlich nicht wieder unnötig stören wollen”, sagte DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Zudem berichtete er über ein Gespräch im Oktober 2006: „Wir haben eindeutig verlangt, dass Martina Müller im nächsten Fed-Cup-Match zunächst auf ihre Antrittsprämie verzichten muss, wenn sie noch einmal für Deutschland antreten möchte.”

Das wäre nicht die einzige Bedingung der DTB-Leute gewesen, sagte Müller: „Die Frage ist, warum fordern sie das?” Für Vater Reinhard, Trainer und Manager der deutschen Nummer 1, ist das Verhalten der DTB-Verantwortlichen eine klare Macht-Demonstration: „Wir sollten sogar schriftlich bestätigen, dass wir Schuld am Eklat tragen und alles bedauern.” Nur dann sollte es ein Zurück für Martina Müller geben. „Das werden wir aber nicht tun”, sagte Reinhard Müller in Berlin. Die Fronten sind verhärteter denn je.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/sport/t/rzo333908.html
Mittwoch, 09. Mai 2007, 17:00 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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