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Sonntag, 19. Mai 19

Ham­burg - Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 9.5.2007 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dol­lar...

Ben BernankeWa­shing­ton - Die US-Leit­zin­sen bleiben unver­ändert bei 5,25 Pro­zent. Der Offen­mark­taus­schuss der US-Noten­bank (Fed) bestätigte damit am Mitt­woch trotz deut­lich abge­schwäch­ter Kon­junk­tur und Anpas­sun­gen auf dem...

NEW YORK - Der Kurs des Euro ist am Mitt­woch nach dem US-Zins­ent­scheid zurück­gefal­len. Zuletzt kostete die europäi­sche Gemein­schafts­währung 1,3531 US-Dol­lar - vor der Ent­schei­dung waren noch 1,3552 Dollar je Euro...

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 9.5.2007 um 20:05 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Ber­lin - Zur Sanie­rung und Erwei­terung des Auto­bahn-und Schie­nen­net­zes will Bun­des­ver­kehrs­minis­ter Wolf­gang Tie­fen­see (SPD) bei den Haus­halts­bera­tun­gen mehr Inves­titi­ons­mit­tel durch­set­zen.

Evers­win­kel - Mehr als 20 000 Milch­bau­ern haben am Mitt­woch in ganz Deutsch­land vor Mol­kereien für höhere Preise demons­triert. Ins­gesamt habe es Demons­tra­tio­nen an 110 Stand­orten...

ProSiebenSat.1 verliert vor Milliardenübernahme Marktanteile

München - Deutschlands größter TV-Konzern ProSiebenSat.1 hat vor der geplanten Milliardenübernahme der europäischen Senderkette SBS mit sinkenden Marktanteilen zu kämpfen. Vor allem Sat.1 habe wegen einiger Flops Zuschauer verloren, räumte Vorstandschef Guillaume de Posch in München ein.

ProSiebenSat.1

Sor­gen­kind Sat.1: Beim Pri­vat­sen­der Sat.1 waren einige Formate zuletzt weniger erfolg­reich als erwar­tet.

„Damit muss man beim Fernsehen leben.” Der Start ins neue Jahr sei insgesamt trotzdem gut gelungen. Umsatz und Ergebnis legten im ersten Quartal spürbar zu. Auch für das Gesamtjahr ist de Posch zuversichtlich. Die Marktanteilsverluste sollen mit neuen Programmen möglichst wieder wettgemacht werden. Die Fusion mit SBS soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

ProSiebenSat.1 war Ende 2006 von den Finanzinvestoren Permira und KKR übernommen worden, denen auch SBS gehört. Auch unter den neuen Besitzern setzte ProSiebenSat.1 seinen Aufwärtstrend fort. Der Gewinn vor Steuern stieg um 35 Prozent auf 67,5 Millionen Euro. Der Umsatz legte um knapp acht Prozent auf gut 501 Millionen Euro zu. Auch im Gesamtjahr will de Posch Umsatz und Ergebnis steigern. Im TV- Kerngeschäft wolle ProSiebenSat.1 stärker als der Netto-Werbemarkt wachsen, der voraussichtlich um zwei bis drei Prozent zulegen werde. Die Umsätze in anderen Geschäftsbereichen wie zum Beispiel Internet sollen erneut prozentual zweistellig wachsen.

In der Erfolgsbilanz gibt es aber einige Schattenseiten. Der Zuschauer-Marktanteil der ProSiebenSat.1-Gruppe (ProSieben, Sat.1, Kabel 1, N24) sank im Jahresvergleich deutlich von 30,3 auf 28,9 Prozent. Damit verringerte sich der Vorsprung auf die RTL-Gruppe mit den Sendern RTL, VOX, Super-RTL und n-tv. Der Erzrivale verbesserte sich in der werberelevanten Zielgruppe der 14-49-Jährigen auf dieser Basis von 26,2 auf 27,3 Prozent. Ein RTL-Sprecher verwies darauf, dass die Gruppe einschließlich RTL II - hier ist die RTL Group Minderheitsgesellschafter - auf einen Marktanteil von 33,3 Prozent gekommen sei.

ProSiebenSat.1-Chef de Posch sagte, auch nach dem Rückschlag im ersten Quartal bleibe es das Ziel, mindestens 30 Prozent Marktanteil zu erreichen. Es sei aber noch zu früh, um sicher zu sagen, ob dies in diesem Jahr gelingt.

Sorgenkind war zuletzt vor allem Sat.1. „Bei Sat.1 haben einige Formate nicht die erwartete Akzeptanz bei den Zuschauern gefunden”, sagte de Posch. Als Beispiel nannte er die Serie „Allein unter Bauern” mit Christoph M. Ohrt. ProSieben wiederum konnte zwar die Marktanteile leicht steigern, dafür ging aber der Gewinn unter anderem wegen der hohen Produktionskosten des Boxkampfes von Stefan Raab gegen Regina Halmich zurück.

Die Übernahme von SBS soll rasch vorangetrieben werden. „Die Zusammenführung mit SBS ist für uns eine sehr gute Wachstumsperspektive”, sagte de Posch. Es gebe zahlreiche Synergien. „Zur Zeit führen wir eine gründliche Bewertung von SBS durch.” Mit einer Entscheidung über einen Zusammenschluss sei wie angekündigt Mitte des Jahres zu rechnen. Finanziert werden soll der Zukauf vor allem über Bankkredite. Während ProSiebenSat.1 vor allem auf dem wichtigen deutschen Markt stark ist, ist SBS vor allem in Benelux, Skandinavien und Osteuropa gut vertreten. Gemeinsam kommen die Unternehmen auf einen Umsatz von mehr als drei Milliarden Euro.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/09/wirtschaft/t/rzo333894.html
Mittwoch, 09. Mai 2007, 14:23 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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