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Mittwoch, 16. Mai 07

Leip­zig/Ber­lin - Die Ber­liner „Fuck­para­de” ist eine Demons­tra­tion. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­gericht in Leipzig am Mitt­woch ent­schie­den und damit einen jah­relan­gen Streit um die Ziel­rich­tung der Musik­ver­anstal­tung...

Katie Melua  Ham­burg - Die Band Sil­ber­mond, HipHop­per Jan Delay und Bal­laden-Sän­gerin Katie Melua wollen beim bun­des­weit ein­zigen „Live Ear­th”-Kon­zert am 7. Juli in Hamburg ihre Stimmen für den Kli­maschutz erhe­ben.

Ham­burg - Andert­halb Monate vor der Veröf­fent­lichung ihres neuen Albums „Ka­pitu­lation” bot die Band Toco­tro­nic ihren Ham­bur­ger Fans am Diens­tag­abend eine Vor­schau auf die neuen Songs und einen Rück­blick auf 12 Jah­re...

Düs­sel­dorf - Die Rock­band Tote Hosen hat an die G8-Staa­ten appel­liert, ihre Hilfe-Ver­spre­chen für Afrika zu erfül­len. „Die bereits beim G8-Gip­fel 2005 gemach­ten Zusagen der Regie­run­gen der führen­den...

Ham­burg - Die Geschichte des legen­dären Schwer­metal­len­sem­bles Deep Purple wurde oft erzählt, aber selten in so epi­scher Form wie auf der neu erschie­nen 2-Disc-DVD „HighwayStar - a Journey in Rock”.

Ham­burg - Schock-Rocker Marilyn Manson („Tain­ted Love”) will statt der gewohnt blut­rüns­tigen Song­texte nun Lie­bes­erklärun­gen für seine neue Freun­din Evan ver­fas­sen.

Bundesverwaltungsgericht: „Fuckparade” ist eine Demonstration

Leipzig/Berlin - Die Berliner „Fuckparade” ist eine Demonstration.

Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch entschieden und damit einen jahrelangen Streit um die Zielrichtung der Musikveranstaltung beendet.

Die Berliner Ordnungsbehörden hatten die Gegenveranstaltung zur Love Parade im Jahr 2001 als Spaßveranstaltung eingeordnet und verboten. Dies war nach Auffassung der Richter nicht korrekt. Bei der „Fuckparade” handele es sich um eine Veranstaltung nach dem Versammlungsgesetz, entschieden sie. Als solche hätte die Aktion eines Frankfurter Veranstalters auch behandelt werden müssen. (Az.: BVerwG 6 C 23.06)

Bei der Parade 2001 sollten 40 bis 50 Lautsprecherwagen durch die Stadt ziehen und Techno-Musik spielen. Dies hatte die Polizei als Indiz für eine Spaßveranstaltung gewertet. Nach Ansicht der Leipziger Richter ist jedoch nicht auszuschließen, dass die „Fuckparade” als öffentliche Meinungsäußerung gemeint ist. Dafür sprächen insbesondere Handzettel, auf denen Forderungen der Veranstaltung wiedergegeben und näher beschrieben wurden, hieß es. Ähnlich verhalte es sich mit Bannern, die an Lastwagen befestigt werden sollten. Als ein weiteres Indiz werteten die Richter den Internetauftritt des Frankfurters. In diesem würden Forderungen ausführlich dargelegt und begründet.

Die Parade hat es inzwischen mehrfach gegeben. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund 1100 Techno-Fans an dem Zug durch die Berliner Innenstadt. Die Parade wurde als Gegenveranstaltung zur Love Parade konzipiert. Den Veranstaltern geht es darum, den Forderungen der subkulturellen Szene mehr Raum zu geben.

Internet: www.bundesverwaltungsgericht.de/enid/d9db6249e3cef6f48f6789c3ab4a851f ,0/Aktuelles/Pressemitteilungen_a2.html

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/16/magazin/musik/t/rzo335801.html
Mittwoch, 16. Mai 2007, 21:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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