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Mittwoch, 16. Mai 07

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Herbert Grönemeyer hat immer noch Lampenfieber

Berlin - Beim Komponieren singt er unverständliches „Bananen-Englisch” am Klavier, manches Lied trällert er 70 bis 80 Mal am Tag.

Herbert Grönemeyer

Herbert Grönemeyer hat nach wie vor Lampenfieber.

Wer mit Herbert Grönemeyer das Haus teilt, muss Musik im Rohzustand mögen oder zu Ohrenstöpseln greifen. Grönemeyers vierter Vorname, „Clamor”, ist das lateinische Wort für „Geschrei”.

Seine Band nannte den Musiker, der mit Knödel-Stimme und Deutschrock wie „Männer” und „Bochum” berühmt wurde, früher einen „Kampfsänger”. Dies und noch einiges mehr war am Dienstagabend im Berliner Renaissance-Theater über den Popstar zu erfahren, der 2002 mit dem sehr persönlichen Album „Mensch” spektakuläre Erfolge feierte und nun wieder durch die Stadien tourt.

Bei der Talkrunde plauderte Grönemeyer kurz vor Tournee-Auftakt über sein Leben als Sänger, seine „preußische Kindheit”, die Liebe zum Singen und zur Musik von Randy Newman, das Verhältnis zum Texten, über Knie-Operationen und Konzertrituale. Er habe auch Lampenfieber, erzählte der 51-Jährige, der im Frühjahr sein neues Album „12” veröffentlichte. „Es wird im Alter immer schlimmer.” Gelächter erntete Grönemeyer, als er dem Publikum verriet, warum er früher so laut gesungen hat: Das habe daran gelegen, dass es damals keine Knöpfe im Ohr gab und er gegen die Musik anschreien musste. „Jetzt höre ich mich selbst.”

Zum Auftakt des Abends setzte sich der Musiker an den Flügel, sang zum Verzücken des Publikums ein Lied aus der Gluck-Oper „Iphigenie in Aulis” und zeigte danach, wie er mit „Bananen-Texten” komponiert. Zu Hause spielt Grönemeyer seine eigenen Lieder nie, wie er sagt. Auch sich selbst im Film „Das Boot” oder auf Konzert-DVD zu sehen, mag der Musiker nicht. „Wie ich ausseh allein schon!” Er wehrte sich dagegen, dass seine Texte überinterpretiert werden, es seien schließlich keine Gedichte. „Ich habe unheimliche Panik, dass der Text die Musik zerstört”, erzählte er über seine Arbeit.

Mit dem emotionalen Album „Mensch”, auf dem er auch den Tod seiner Frau Anna verarbeitete, begeisterte er Millionen Menschen bei Konzerten. Auch im Theater feierten ihn seine Fans stürmisch. Bei der Interviewrunde mit „Zeit”-Journalist Christof Siemes war Grönemeyer gut aufgelegt und sprühte vor Witz. Bei der Tournee geht es weniger intim, dafür spektakulärer zu: Bereits im März waren 800 000 Karten verkauft. Auftakt ist am 24. und 25. Mai in Leipzig. Danach spielt der Sänger in zahlreichen anderen Städten, darunter auch in Berlin im Olympiastadion (13.6.). Lebendig wird es diesmal auf der Bühne vermutlich wieder sehr, auch wenn den Sänger Schwindelgefühle und das Knie plagen. „Ich kann nicht still sitzen.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/16/magazin/musik/t/rzo335560.html
Mittwoch, 16. Mai 2007, 11:14 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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