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Montag, 21. Mai 07

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Nordic Walking an der „Ostsee Laufküste”

Timmendorfer Strand (dpa/tmn) - Nordic Walking ist gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Nordic Walking

Ideal für Nordic Walking: die Ostsee. (Bild: Ostsee-Holstein-Tourismus/dpa/tmn)

An der Ostseeküste Schleswig-Holsteins haben Anfänger und Fortgeschrittene aber reichlich Gelegenheit zu üben.

Caroline Zimmermanns Anweisung klingt ganz einfach. „Bloß nicht nachdenken, die Beine einfach laufen lassen und die Arme locker mitschwingen lassen!” ruft sie. Doch das ist leichter gesagt als getan. Da sind ja noch die Stöcke, die irgendwie immer im Weg sind. Außerdem sollen die Arme lang bleiben und sich die Hände abwechselnd öffnen und schließen.

Doch das Gehen mit den Stöcken im weichen Sand ist kein Spaziergang: Mit Anfängern trainiert Caroline Zimmermann, Fitnesstrainerin in einem Luxushotel in Travemünde, deshalb lieber auf der Promenade oder in der gepflasterten Kehle zwischen Promenade und Strand. Dort demonstriert sie, wie es aussehen soll: große Schritte, weit ausgreifende Bewegungen der gestreckten Arme. „Und immer schön nach vorne schauen, nicht auf den Boden”, ruft sie. Denn wer auf den Boden sieht, verpasst das Beste: die fantastische Aussicht über den am Morgen noch menschenleeren Strand und die Möwen, die über dem spiegelglatten Meer schweben, über leuchtend gelbe Rapsfelder und sattgrüne, mit Wiesenblumen gesprenkelte Wiesen.

Nordic Walking, das bereits in den 1930er Jahren als Sommertraining für Skilangläufer erfunden wurde und in den 1990er Jahren von Finnland aus seinen Siegeszug in Deutschland antrat, ist mittlerweile ein Volkssport. Rund drei Millionen Deutsche üben diesen Sport bereits aus, und die Zahl wächst. An der Ostsee hat man diesen Trend aufgegriffen: Zwischen Lübeck-Travemünde und der Flensburger Förde bietet die „Ostsee Laufküste” 800 Kilometer ausgeschilderte Strecken, davon 150 Kilometer direkt am Strand.

Beim Nordic Walken, so sagen Sportmediziner, werden rund 90 Prozent der Muskeln trainiert. Die Physiotherapeutin Nicole Kropp aus Hohwacht weiß, wie man das noch steigern kann. „Lächeln Sie die Entgegenkommenden an, dann werden auch die Gesichtsmuskeln trainiert”, fordert sie die Kursteilnehmer auf. In Hohwacht westlich von Kiel führt die rund sieben Kilometer lange „Flunderroute” - benannt nach dem Wappentier des Ortes - durch ein Wäldchen bis zur Steilküste. Fortgeschrittene wagen sich an die rund elf Kilometer lange Route vom benachbarten Lütjenburg zum Aussichtsturm Hessenstein. Von dort reicht der Blick über die ostholsteinische Hügellandschaft bis zur Ostsee.

Seit Herbst 2006 gibt es die „Ostsee Laufküste”, die vom Tourismusverband Ostsee-Holstein Tourismus mit Sitz in Timmendorfer Strand betreut wird. Insgesamt 104 Laufrouten sind auf der Internetseite www.laufkueste.de beschrieben, sortiert nach Länge, Schwierigkeitsgrad, Bodenbeschaffenheit oder Kalorienverbrauch. Dazu gibt es auf der Seite Hinweise zu Nordic-Walking-Kursen und Lauftreffs, Trainingstipps von Experten und Pauschalangebote, die vom Wochenendaufenthalt mit zwei Übernachtungen bis zur Laufwoche mit sieben Übernachtungen und sportmedizinischer Betreuung reichen.

Ein Tipp findet sich nicht auf der Internetseite, verdient aber Erwähnung: Wer sich in Travemünde die Grundlagen des Nordic Walking erarbeitet hat, sollte einen Abstecher nach Lübeck machen. Dort findet zwischen Mai und Oktober jeden Sonntag um 11.00 Uhr eine zweistündige Nordic-Walking-Stadtführung statt (9 Euro pro Person).

Infos zur Walking-Route: www.laufkueste.de

Touristen-Infos über Lübeck: www.luebeck-tourismus.de Von Eva-Maria Mester, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/magazin/reise/deutschland/t/rzo336050.html
Freitag, 18. Mai 2007, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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