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Montag, 21. Mai 07

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St. Peter-Ording (dpa/t­mn) - An den Strän­den von St. Peter-Ording ist alles ein biss­chen anders: Am Strand ist Parken und Auto erlaubt, der Hund darf mit ins Wasser, und die Toi­let­ten­häu­schen stehen auf Pfählen.

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Urlaub für Grenzgänger und Expeditionen ins Tierreich

Duderstadt - Große Straßen und große Städte gibt es im Eichsfeld nicht. Zu seinen Vorzügen gehört eine ausgeprägte Geruhsamkeit.

Duderstadt

Fachwerk dominiert die Marktstraße in Duderstadt. (Duderstadt Tourismus/dpa/gms)

Bis zum Ende der DDR teilte die deutsch-deutsche Grenze die Region in Nordhessen, Nordthüringen und Südniedersachsen.

Heute lässt sich das Eichsfeld problemlos bereisen, ohne dass auch nur das Überqueren der Landesgrenzen groß auffallen würde. Eine der schönsten Städte dort ist Duderstadt. Im Zentrum stehen überraschend viele gut erhaltene Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter und der Renaissance. Die ehemaligen Besitzer haben sich nicht lumpen lassen: „Im 14. Jahrhundert war Duderstadt so groß wie Hamburg”, erzählt Stadtführerin Hilde Forthmann. „Und je reicher man war, umso schöner dekorierte man sein Haus.”

Viele ansehnliche Bürgerhäuser stehen in der Marktstraße, wo auch das Rathaus in den Himmel ragt. Nur ein paar Schritte weiter steht der „Grenzbrunnen”, der an die Tage nach dem 9. November 1989 erinnert, als viele Bürger der DDR für einen ersten Abstecher nach Duderstadt kamen und die Stadt voller Trabis war. Die Grenze verlief nur wenige Kilometer entfernt.

Heinz Sielmann hat die Landschaft und die Natur im Eichsfeld ausgesprochen geschätzt. Der im Oktober 2006 verstorbene Tierfilmer kam immer wieder hierher. Seine 1994 gegründete Heinz Sielmann Stiftung hat ihren Sitz in Gut Herbigshagen nahe Duderstadt. Das Natur-Erlebniszentrum ist ein Öko-Landwirtschaftsbetrieb. Schulklassen und Jugendgruppen kommen hierher, um zum Beispiel zu lernen, wie Bienen leben oder wie Wolle hergestellt wird. Aber das weitläufige Gelände steht ganzjährig auch Tagesbesuchern offen. Die Anlage ist kein Tierpark, aber es gibt mit etwas Glück Dachs und Damwild zu sehen und vergleichsweise sicher Brieftauben und Hühner.

Schon auf der thüringischen Seite des Eichsfelds liegt Worbis, das Tierfreunde vor allem der Bären wegen ansteuern: Einen Tierpark gab es dort schon seit Mitte der fünfziger Jahre, 1996 wurde er zum „Alternativen Bärenpark”. In dem großzügigen Gelände haben vor allem solche Tiere ein neues Zuhause gefunden, die anderswo nicht mehr artgerecht gehalten werden konnten: etliche Bären, die ihr Leben zuvor in Zirkuswagen oder kleinen Gehegen verbringen mussten. Sogar ein Rudel Wölfe ist inzwischen dazugekommen.

Am Rand des Eichsfeld bei Scharzfeld im Landkreis Osterode geht es ebenfalls um Tiere, allerdings um solche, die längst ausgestorben sind wie Höhlenbären. Die Einhornhöhle wurde durch Regenwasser in etlichen hunderttausend Jahren in den Felsen gewaschen. Mit mehr als 600 Metern Ganglänge ist sie eine der größten des Harzes. Warm anziehen ist unbedingt zu empfehlen, wenn es ins Innere der Höhle geht: „Es ist immer gleich bleibend kalt, sieben Grad Celsius, egal ob man im Winter oder Sommer hier ist”, erzählt Mario Rohde der Besuchergruppe, die ihm bis in den „weißen Saal” gefolgt ist.

„Die Höhle ist ein gigantischer Friedhof”, erzählt Rohde. Überreste von mehr als 100 Tierarten wurden hier entdeckt - vom Dachs bis zur Fledermaus. Und auch Höhlenbärenknochen gehören dazu. Das hat die Fantasie der Menschen schon immer angeregt. Gottfried Wilhelm Leibniz, einer der bedeutendsten Wissenschaftler seiner Zeit, war bei einem Besuch der Höhle um das Jahr 1685 sicher, die Knochen stammten von einem Einhorn. Auch wenn längst feststeht, dass das Quatsch ist, hat diese fixe Idee der Höhle den Namen gegeben.

Informationen: Eichsfeld Touristik , Bahnhofstraße 22, 37327 Leinefelde-Worbis (Tel.: 03605/50 36 60, E-Mail: hve@eichsfeld.de).

www.eichsfeld.de , www.sielmann-stiftung.de , www.einhornhoehle.de , www.grenzlandmuseum.de , www.grenzlandmuseum.de Von Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/magazin/reise/deutschland/t/rzo321890.html
Freitag, 16. März 2007, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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