IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Montag, 21. Mai 07

Nordic WalkingTim­men­dor­fer Strand (dpa/t­mn) - Nordic Walking ist gar nicht so ein­fach, wie es auf den ersten Blick aus­sieht. An der Ost­seeküste Schles­wig-Hol­steins haben Anfän­ger und Fort­geschrit­tene aber reich­lich Gele­gen­heit zu...

-Kas­sel - Sie ist es nur alle fünf Jahre, und dennoch nennt sich Kassel stolz „do­cumenta-Stadt”. 2002 kamen 650 000 Men­schen, und auch für dieses Jahr wird zwi­schen dem 16. Juni und dem 23. Sep­tem­ber mit einem...

Gera/Ron­neburg - „Spek­takulär” ist für die dies­jäh­rige Bun­des­gar­ten­schau nicht über­trie­ben. Um sich der Fas­zina­tion Natur hin­zuge­ben, sollten sich Besu­cher deshalb zwei Tage Zeit nehmen.

St. Peter-Ording (dpa/t­mn) - An den Strän­den von St. Peter-Ording ist alles ein biss­chen anders: Am Strand ist Parken und Auto erlaubt, der Hund darf mit ins Wasser, und die Toi­let­ten­häu­schen stehen auf Pfählen.

Pots­dam - An der Glie­nicker Brücke über die Havel endet Berlin, und es beginnt eine Welt der Seen und Wiesen, Schlös­ser und Gärten. Hier, am Nor­drand von Pots­dam, erholen sich die Ber­liner vom Groß­stadt­leben.

Die­mitz - Ein knappes Dutzend Leute steht am Labus­see in der Meck­len­bur­gischen Seen­platte. „Ich hoffe, ihr habt gut gefrühstück­t”, sagt Rüdiger Delmas in ihre Rich­tung.

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Kunst gibt es in Kassel nicht nur bei der documenta

Kassel - Sie ist es nur alle fünf Jahre, und dennoch nennt sich Kassel stolz „documenta-Stadt”.

Kunst in Kassel

Das Museum für Sepulkralkultur widmet sich dem Totenkult. (Bild: Zucchi/dpa/tmn)

2002 kamen 650 000 Menschen, und auch für dieses Jahr wird zwischen dem 16. Juni und dem 23. September mit einem ähnlichen Andrang gerechnet.

100 Tage dreht sich wieder alles um die weltweit bedeutendste Ausstellung moderner Kunst. Wirklich alles? Kassel ragt unter den deutschen Großstädten mit einer Fülle von Museen hervor. Größter Ausstellungsbau der documenta ist eine neue Halle aus Gewächshausteilen in der Karlsaue. Zum Ärger der Denkmalschützer dominiert der Bau, der nach den 100 Tagen komplett wieder abgerissen werden soll, die Orangerie. Innerhalb des barocken Gebäudes zeigen das Astronomisch-Physikalische Kabinett und das Planetarium weiter ihre Schätze. Beeindruckend ist auch die Sammlung verschiedenster Uhren, die auch Schaustücke des naturwissenschaftlichen Wissens und technischen Könnens sind.

Ein paar Gehminuten weiter befindet sich das Museum für Sepulkralkultur. Es ist das europaweit einzige Museum um den Totenkult. Die Dauerausstellung zeigt Gegenstände aus der Begräbniskultur aus aller Welt. In wechselnden Schauen werden Arbeiten von Künstlern gezeigt, die sich mit Tod, Sterben, Bestattung und letzter Ruhe beschäftigen. Auch soll der Blick auf fremde Bestattungskulturen gelenkt werden. Ein besonderer Aspekt ist dabei immer, wie mit Tod und Trauer in den Kulturkreisen umgegangen wird.

In Kassel entstand vor genau 400 Jahren Deutschlands erstes Theater. Landgraf Moritz der Gelehrte war der improvisierten Bretterbühnen leid und ließ dem Schauspiel ein eigenes Haus bauen. Doch die meiste Zeit war das Ottoneum, benannt nach dem Lieblingssohn des Fürsten, ein Museum und das ist es noch heute.

Nur einen Katzensprung entfernt liegt das Hessische Landesmuseum, in dem sich unter anderem das Deutsche Tapetenmuseum befindet - auch das einmalig. 1923 durch die Initiative eines Tapetenfabrikanten gegründet, zeigt es neben der Herstellung und Verwendung der Tapete auch ihre Entwicklung mit einer Vielzahl von Beispielen. Zum Landesmuseum gehört auch die Torwache mit der „Sammlung Angewandte Kunst”. Sie gliedert sich in die „SchatzKunst” der Schatz- und Kunstkammern der hessischen Landgrafen und die Angewandte Kunst mit Kunsthandwerk und Design von 1840 an.

Kassel hat noch eine Straßenbahn. Über deren Geschichte informiert das kleine Straßenbahnmuseum. Die heutige Linie 1 fährt nach Wilhelmshöhe, bis zehn Fußminuten vor das gleichnamige Schloss. Auch wenn es nach einem hessischen Wilhelm benannt ist, verbrachte der preußische Thronfolger hier seine Jugend. Selbst die Grabstelle von Erdmann, dem treuen Dackel von Kaiser Wilhelm II., wird noch gepflegt.

Das Museum im Schloss gehört zu den Glanzpunkten der Museumslandschaft in Kassel. Die Gemäldegalerie Alte Meister zeigt vom 21. Juni bis 30. September die Ausstellung „Vom Adel der Malerei. Holland um 1700”. International so bekannt wie die documenta, zumindest in Ostasien, ist das Brüder-Grimm-Museum. Jacob und Wilhelm wurden zwar in Hanau geboren und starben in Berlin, von Kassel aus sammelten sie aber die berühmten Märchen. Obwohl die Honoratioren der Stadt noch immer um die richtige Vermarktung des Museums streiten, lockt es vor allem aus Japan Tausende an.

Tourist-Information im Rathaus Kassel Tel.: 0561/70 77 07.

Informationen für Touristen: www.kassel-tourist.de Von Chris Melzer, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/magazin/reise/deutschland/t/rzo334386.html
Freitag, 11. Mai 2007, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Das Kultur-Journal zum Download
Druckversion