IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Montag, 21. Mai 07

KreuzfahrtenNeu-Isen­bur­g/Mar­seille (dpa/t­mn) - Die Auswahl für Kreuz­fahrt­fans wird immer größer: Mit der neuen „Costa Serena” hat die ita­lie­nische Ree­derei Costa Cro­ciere jetzt ihr zwölf­tes Schiff über­nom­men.

Bre­men - Gehen, essen, gehen und dabei eine Stadt ent­decken: Nach diesem Motto bietet die Bremer Tou­ris­tik-Zen­trale jetzt einen kuli­nari­schen Stadt­rund­gang an.

Salz­bur­g/Eu­gen­dorf (dpa/t­mn) - Rad­sport­ler wie auch Genuss­rad­ler kommen am 23. Sep­tem­ber im Salz­bur­ger Land glei­cher­maßen auf ihre Kosten: An diesem Tag gehen rund 1000 Radler auf eine Strecke rund um Eugen­dor­f...

Ham­burg - Die Del­phin-Kreuz­fahrt­gruppe hat ein neues Schiff in Dienst gestellt: die „Del­phin Voya­ger”. Das 1990 in Japan gebaute Schiff wurde am 18. Mai in Hamburg getauft.

Mün­chen - Mit viel Betrieb auf Deutsch­lands Fern­straßen müssen Auto­fah­rer am kom­men­den Woche­nende rech­nen. Vor allem im Süden drohen auch längere Staus, weil sowohl in Bayern als auch in Baden-Würt­tem­berg die...

Stutt­gart - Beim Kauf eines Zeltes für Trek­king­tou­ren sollte beson­ders auf die Nähte am Außen­zelt geach­tet werden. Das emp­fiehlt die Zeit­schrift „Out­door”, die zehn Modelle zu Preisen um 250 Euro getes­tet hat.

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Georgien - Mediterranes Flair am Kaukasus

Tiflis - Vielleicht lässt sich die kulturelle Vielfalt Georgiens am besten anhand der landestypischen üppigen Tafel veranschaulichen.

Georgien

Die Narakala-Festung bei Tiflis. (Bild: Department of Tourism Georgia/dpa/gms)

Die biegt sich förmlich unter den Tellerbergen, die die Georgier aufschichten.

„Nirgendwo sonst wird das Gastmahl so zelebriert wie bei uns”, sagt Eliza Khizanishvili, Universitätsdozentin in Tiflis. „Der Gast wird von Gott geschickt”, sagt ein georgisches Sprichwort.

Die westeuropäische Zunge mag mit der georgischen Sprache - sie hat ein eigenes Alphabet und so viele Buchstaben wie Laute - ihre Schwierigkeiten haben. Dafür kommt der Gaumen mit der georgischen Küche, die als „Haute Cuisine” des Sowjetreichs galt, auf jeden Fall zurecht. Dazu sind schon allein die Vorspeisen, etwa die Mkhali, kleine Bällchen aus Gemüsen und Kräutern, oder auch die Badridschani, mit Walnusspaste gefüllte Auberginenscheiben, zu raffiniert.

Am wichtigsten ist freilich der Wein. Sogar das traditionelle Kreuz der georgischen orthodoxen Kirche besteht aus Weinreben. Es ist das Kreuz der Heiligen Nino, die im vierten Jahrhundert das Christentum nach Georgien brachte, als sie sich in Mzcheta, der damaligen Hauptstadt, niederließ. Heute zählt die Stadt mit der prachtvollen Svetitskhoveli-Kathedrale zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Georgien blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bereits in der Altsteinzeit begann. Im sechsten Jahrhundert vor Christus zerfiel Georgien in zwei Königreiche. Im westlichen Kolchis wurde das „Goldene Vlies” aus der Argonautensage vermutet. „Den historischen Kern dieser Sage entdeckten Archäologen bei Vani im Westen Georgiens, wo sie exquisiten Goldschmuck fanden”, erklärt David Lordkipanidze, Direktor des Nationalmuseums in Tiflis.

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert , der Blütezeit des mittelalterlichen Georgiens, wurde das Land sogar die stärkste Macht in der Region. Später fielen Mongolen, Araber und Perser ein. Das wohl imposanteste Bauwerk aus der Epoche der Invasionen ist die Ananuri-Festung am Fuße des Kaukasus. Tiflis wurde Dutzende Male zerstört und wieder aufgebaut. Terrassenförmig ist sie an einem Fluss angelegt, die Kirchtürme dominieren das Stadtbild. Heute bietet die orthodoxe Metechi-Kirche mit der Narikala-Festung im Hintergrund einen der besten Blicke über die Altstadt.

In der Chardin-Straße haben sich viele Künstler Ateliers und Galerien eingerichtet, flippige Cafés runden das Bild ab. Gänzlich westeuropäischen Zuschnitt hat die breite Prachtstraße und Flaniermeile Rustaveli mit dem Regierungssitz, dem Nationalmuseum und dem im maurischen Stil gehaltenen Operntheater.

Tiflis ist auch die Stadt kunstvoll geschnitzter Holzveranden. Das Gefühl, in einem Mittelmeerland zu sein, lässt den Reisenden nie ganz los. Das malerische Städtchen Signagi im äußersten Westen Georgiens, wo die heilige Nino begraben sein soll, ist gänzlich im südländischen Stil erbaut. Eine russische Touristin bringt es auf den Punkt: „Wären da nicht die schneebedeckten Gipfel des Kaukasus am Horizont, könnte man meinen, man sei in Italien.”

Informationen: Botschaft von Georgien, Heinrich-Mann-Straße 32, 13156 Berlin, Telefon: 030/484 90 70

Botschaft von Georgien: www.botschaftvongeorgien.de Von Ute Müller, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/magazin/reise/t/rzo328611.html
Dienstag, 17. April 2007, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Das Kultur-Journal zum Download
Druckversion