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Montag, 21. Mai 07

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Himmelhohes Zuhause der Gartenzwerge

Chattanooga - Schon die Generäle im amerikanischen Bürgerkrieg wussten den Ausblick vom 518 Meter hohen Rock City Gardens in Tennessee zu schätzen.

Rock City Gardens

Nicht zu übersehen: Werbung für den Panoramablick. (Bild: Eck/dpa/gms)

Ein findiges Paar machte aus der Anhöhe eine Attraktion - mit einer wilden Steinlandschaft und Gartenzwergen.

„Guck' mal, was auf all diesen Scheunen steht”, sagt Tourguide Dave Jones im tiefsten Südstaaten-Dialekt und zeigt aus dem Fenster seines Kleinbusses. „Rock City” prangt in weißen Buchstaben auf den Dächern der wettergebleichten Holzscheunen ein paar Kilometer außerhalb der Eisenbahner-Stadt Chattanooga im Süden der USA. „Ausblick auf sieben Staaten” prophezeit die Botschaft auf den Brettern, und Dave gibt Gas. Den Panoramablick auf ein Siebtel der Vereinigten Staaten sollte man nicht missen.

Die von Generälen im amerikanischen Bürgerkrieg bemerkte und seither versprochene Weitwinkel-Aussicht auf Tennessee, Kentucky, Virginia, South und North Carolina, Alabama und Georgia ist zwar geographisch nicht ganz korrekt - selbst mit dem Teleskop blicken Besucher kaum über die Bergkette der Smoky Mountains im 150 Kilometer entfernten Knoxville hinaus. Aber spektakulär ist der Blick von den 518 Meter hoch gelegenen Rock City Gardens auf das grüne Tal und die Schlangenlinien des Tennessee River allemal.

Dave treibt den Bus durch enge Kurven eine schmale Waldstraße auf Chattanoogas Hausberg, den Lookout Mountain, hinauf. Das Ziel sind die hohen Steingärten. Über verschlungene Steinpfade und Felsbrücken, durch Schluchten bizarrer Felsformationen, durch tropisch-feuchte Höhlen und über schwindelnde Höhen geht es in den Irrgarten eines scheinbar verwunschenen Dschungels. Mehr als 400 verschiedene Baum- und Pflanzenarten wuchern dicht, aber von Gärtnerhand gezähmt, am Wegesrand. Gartenzwerge grüßen, und ihre Anwesenheit in diesem vor 240 Millionen Jahren entstandenen Felsengebilde ist kein Zufall.

Frieda Carter, eine Tochter deutscher Einwanderer mit großer Liebe zum heimatlichen Volkstum, drückte dem Lookout Mountain in den späten zwanziger Jahren ihren Stempel auf. Nachdem ihr Gatte Garnet beschlossen hatte, die schon seit dem Bürgerkrieg „Rock City” benannte Bergnase zu besiedeln und mit einem Minigolfplatz zu bereichern, ging Frieda ans Werk, um ihre Vision vom Märchenland zu verwirklichen. Sie begann, die wilde Steinlandschaft von Fairyland mit Pfaden, Tunneln und Brücken zu erschließen und artenreich zu bepflanzen. Die Gartenzwerge wurden aus Deutschland importiert.

1932 wurde Rock City zur öffentlichen Attraktion. Besucher mussten fortan Eintritt zahlen, aber das „Märchenland” lag für damalige Zeiten weit ab vom Schuss und hatte während der großen Depression ebenso ums Überleben zu kämpfen wie die örtlichen Bauern und Handwerker. „Die Carters”, erklärt Dave, „waren clever. Sie wurden sich mit dem Maler Clark Byers handelseinig.” Dieser fuhr fortan durchs Land und verpasste den Scheunen der Bauern umsonst einen neuen Anstrich, wenn sie im Gegenzug erlaubten, dass Byers „Rock City” und den „Sieben-Staaten-Blick” auf die Schober pinselte. Seither werben mehr als 900 dieser „Graffitis” von Texas bis Michigan für die Vorzüge der Felsenspitze an der Grenze von Tennessee und Georgia.

Heute klettern jedes Jahr mehr als eine halbe Million Besucher durch die Steingärten. Auch von oben verweist ein Schild auf den vermeintlichen Blick über sieben US-Bundesstaaten. Im Tal ist eine winzige Scheune auszumachen. Aber was auf ihrem Dach steht, ist nicht zu übersehen: „Rock City - Ausblick auf sieben Staaten”. Vielleicht hatten die Generäle im Bürgerkrieg einfach schärfere Augen.

Informationen: Tennessee Tourism , Horstheider Weg 106a, 33613 Bielefeld, Telefon: 0521/986 0415, Mail: info@tennesseetourism.de.

Fremdenverkehrsbüro des Staates Tennessee: www.tennessee.de

Infos zur Touristenattraktion: www.seerockcity.com Von Tina Eck, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/magazin/reise/t/rzo335224.html
Dienstag, 15. Mai 2007, 9:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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