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Montag, 21. Mai 07

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Auf Chopins Spuren in Warschau und Umgebung

Warschau - Kein anderer Komponist hat in seiner Musik so sehr die polnische Landschaft in Töne gefasst wie Frederic Chopin.

Warschau

Das Herz von Frederic Chopin wurde in Warschau beigesetzt. (dpa/tmn-Bild)

Keinen anderen Komponisten lieben die Polen so sehr wie den am 1. März 1810 geborenen Sohn eines Franzosen und einer Polin.

Chopin gilt ihnen als derjenige , der als Künstler zwar eine europäische Karriere machte, aber stets auch ein Pole blieb. Mit französischen Besuchern können nationalbewusste polnische Musikliebhaber lange streiten, ob Chopin eher Pole oder Franzose war. Auf das Argument, er sei in Paris begraben und habe dort die letzten Jahre seines Lebens verbracht, antworten Polen gerne mit einem Hinweis auf die Heiligkreuzkirche in der Warschauer Altstadt. Dort ist in einer Säule das Herz Chopins eingemauert. Die Kirche ist für Chopin-Fans daher unvermeidliches Ziel während einer Warschau-Reise - doch bei weitem nicht der einzige Ort, um auf Spuren des Komponisten zu stoßen.

Idealer Ausgangspunkt ist das einstige Landgut Zelazowa Wola, etwa 50 Kilometer von Warschau entfernt. Mehrere Reiseveranstalter und die Frederic-Chopin-Gesellschaft veranstalten Bustouren zu dem in einem Park gelegenen Haus, in dem Chopin geboren wurde. Chopin-Büsten aus Bronze und Marmor machen schon auf dem Weg zum Gebäude deutlich, dass hier eine regelrechte Pilgerstätte für Chopin-Fans ist.

Allerdings: Die Familie Chopin verließ Zelazowa Wola wenige Monate nach der Geburt Chopins und ließ sich in Warschau nieder. Am Flügel im Salon der Familie spielen heute polnische Nachwuchspianisten Sonaten, Mazurkas und Nocturnes. Außer einigen Familienporträts und Dokumenten sowie einigen handschriftlichen Notenblättern Chopins gibt es nicht viel zu sehen. Doch die meisten der Besucher wollen vor allem die zentralpolnische Landschaft Masowiens mit ihren Flussauen, Moorweiden und stillen Harmonie kennen lernen - eine Landschaft, die sich auch in der Klaviermusik Chopins wiederentdecken lässt.

In Warschau können Besucher auf den Spuren Chopins außer der Heiligkreuzkirche auch das Chopin Museum am Rande der Altstadt besichtigen. In dem ehemaligen Adelspalais befindet sich nicht nur der Sitz der Frederic-Chopin-Gesellschaft, sondern auch eine Sammlung mit Handschriften, Porträts, Zeichnungen und Briefen Chopins.

Wer sehen will, wie es in der guten Stube der Chopins aussah, hat dazu ebenfalls Gelegenheit. Im ehemaligen Krasinski Palast in der Flanierstraße Krakowskie Przedmiejscie ist der Salon der Familie zu sehen. Hier lebte die Familie Chopin seit 1827, nach dem Tod der jüngsten Tochter, in einem Gebäudeflügel. Als einziger der Warschauer Wohnsitze der Chopin-Familie ist der originalgetreu wieder hergestellte Salon der Öffentlichkeit zugänglich.

Wer weniger Lust auf Museumsbesuch hat, kann Chopin aber vor allem auch so genießen wie die Warschauer: Im Lazienki-Park ist von Mitte Mai bis Mitte September Chopin-Saison. Jeden Sonntag spielen junge Pianisten aus Polen und anderen Ländern live und open air. Um 12.00 und 16.00 Uhr ist jeweils Zeit für Chopin im Park.

Informationen: Polnisches Fremdenverkehrsamt, Kurfürstendamm 71, 10709 Berlin (Tel.: 030/210 09 20).

Polnisches Fremdenverkehrsamt: www.polen-info.de Von Eva Krafczyk, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/magazin/reise/t/rzo336031.html
Freitag, 18. Mai 2007, 9:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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