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Montag, 21. Mai 07

KreuzfahrtenNeu-Isen­bur­g/Mar­seille (dpa/t­mn) - Die Auswahl für Kreuz­fahrt­fans wird immer größer: Mit der neuen „Costa Serena” hat die ita­lie­nische Ree­derei Costa Cro­ciere jetzt ihr zwölf­tes Schiff über­nom­men.

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Salz­bur­g/Eu­gen­dorf (dpa/t­mn) - Rad­sport­ler wie auch Genuss­rad­ler kommen am 23. Sep­tem­ber im Salz­bur­ger Land glei­cher­maßen auf ihre Kosten: An diesem Tag gehen rund 1000 Radler auf eine Strecke rund um Eugen­dor­f...

Ham­burg - Die Del­phin-Kreuz­fahrt­gruppe hat ein neues Schiff in Dienst gestellt: die „Del­phin Voya­ger”. Das 1990 in Japan gebaute Schiff wurde am 18. Mai in Hamburg getauft.

Mün­chen - Mit viel Betrieb auf Deutsch­lands Fern­straßen müssen Auto­fah­rer am kom­men­den Woche­nende rech­nen. Vor allem im Süden drohen auch längere Staus, weil sowohl in Bayern als auch in Baden-Würt­tem­berg die...

Stutt­gart - Beim Kauf eines Zeltes für Trek­king­tou­ren sollte beson­ders auf die Nähte am Außen­zelt geach­tet werden. Das emp­fiehlt die Zeit­schrift „Out­door”, die zehn Modelle zu Preisen um 250 Euro getes­tet hat.

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Fischsuppe und große Kunst in Marseille und Umgebung

Marseille - „Französische Großstadt mit zweifelhaftem Ruf, neun Buchstaben?” - das ist einfach: Marseille.

Marseille

Yacht an Yacht - der alte Hafen von Marseille. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

Die Mittelmeer-Metropole haben viele deutsche Touristen gar nicht auf der Liste. Dabei lohnt sich ein Zwischenstopp.

Denn die älteste und zweitgrößte Stadt Frankreichs hat durchaus ihre charmanten Seiten, und in der Umgebung lässt sich einiges entdecken, was nicht alle anderen Südfrankreichurlauber längst auch schon gesehen haben.

Die heilige Maria mit Kind fällt schon auf dem Weg ins Zentrum auf: Sie leuchtet von der Spitze der Kirche Notre Dame de la Garde. Fast zehn Meter hoch ist die vergoldete Statue auf der Basilika, die den La-Garde-Hügel überragt. Angenehm bummeln lässt es sich rund um den alten Hafen. Restaurants gibt es eins am anderen, nicht zuletzt solche, in denen Spezialitäten der Region serviert werden - wie die Original-Bouillabaisse.

Nur ein paar Schritte entfernt ist man schon in den Einkaufsstraßen, die kaum einen Wunsch offen lassen. Und wieder nur fünf Minuten weiter haben Spaziergänger den Eindruck, in einem multikulturellen Paralleluniversum gelandet zu sein: Ein koscherer Schlachter hat seinen Laden gegenüber dem Händler mit „Spécialités orientals”, der Datteln, Couscous und Basmatireis in großen Tüten verkauft. Und in der Patisserie nebenan gibt es sogar Baklawah - keine andere Stadt Frankreichs hat einen so hohen Anteil nordafrikanischer Zuwanderer wie Marseille.

Auch die Umgebung der Stadt hat ihre Reize, nicht nur wegen der mehr als 50 Kilometer Küste. L'Estaque zum Beispiel ist nicht weit entfernt, noch auf Stadtgebiet. „Es ist eigentlich noch immer ein Dorf”, sagt die Kunsthistorikerin Isabelle Baudoin. Im 19. Jahrhundert war es ein Badeort, wo betuchte Bürger Urlaub machten. Dann erreichte die Industrialisierung die Küste. Im Hafenbecken liegen ein paar Dutzend kleine Boote dicht an dicht vertäut. Fischer gibt es hier noch immer, wie zu der Zeit, als Georges Braque hier seine Hafenszene gemalt hat. Eine Kopie seines 1906 entstandenen Gemäldes ist am „Chemin des Peintres” zu sehen. Der „Weg der Maler” führt zu Stationen, die mit den Künstlern zu tun haben, die einst hier arbeiteten.

L'Estaque ist kein Einzelfall: Entlang der Küste westlich von Marseille liegen viele kleine Orte, wo die Franzosen auch im Sommer unter sich bleiben. Côte Bleue heißt der Küstenabschnitt, der sich bis Martigues erstreckt. Carro ist einer dieser kleinen Orte, der immer noch mehr vom Fischfang als vom Tourismus lebt. Früher war er einer der wichtigen Umschlagplätze für Tunfisch, Fischmarkt ist hier heute noch täglich. Und Martigues selbst schmückt sich sogar mit dem hochgestochenen Titel „Venedig der Provence”.

Der größte Fischereihafen der Region ist für viele Franzosen ein beliebter Ausflugsort. Ein bisschen erinnert seine Geschichte an L'Estaque: Bevor die Industrie kam, war auch Martigues ein lauschiges Fischernest - und zog eine Reihe von Künstlern an. Einer von ihnen war Félix Ziem (1821-1911), der sich in den Ort verguckte. Einen Besuch lohnt auch La Madeleine en l'Isle: Die Maria Magdalena geweihte Kirche sieht ganz unspektakulär aus. Das Innere ist dafür umso aufwendiger ausgestattet: In fast allen Nischen des Kirchenschiffs lassen sich großformatige Gemälde mit biblischen Motiven entdecken. In der Hinsicht ähnelt die Kirche Marseille: Ihre interessanten Seiten zeigt sie erst auf den zweiten Blick.

Informationen: Maison de la France , Postfach 10 01 28, 60001 Frankfurt; Telefon: 0900/157 00 25 für 49 Cent pro Minute, E-Mail: info.de@franceguide.com.

Tourismus in Frankreich: www.franceguide.com Von Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/magazin/reise/t/rzo336047.html
Freitag, 18. Mai 2007, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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