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Montag, 21. Mai 07

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Kräftiger Beifall für Jelinek-Stück „Über Tiere” in Berlin

Berlin - Elfriede Jelineks Stück „Über Tiere” hat am Sonntagabend bei seiner Premiere am Deutschen Theater Berlin kräftigen Beifall bekommen.

Nora von Waldstätten in Berlin bei der Fotoprobe des Theaterstückes "Über Tiere" von Elfriede Jelinek .

Regie bei der deutschen Erstaufführung führte Nicolas Stemann, der gerade mit Jelineks „Ulrike Maria Stuart” beim Theatertreffen das Publikum polarisiert hatte. Die Uraufführung von „Über Tiere” war Anfang Mai am Wiener Burgtheater.

Die österreichische Literaturnobelpreisträgerin arbeitet bei dem Stück auch mit dokumentarischem Material: Erschütternde Abhörprotokolle eines vermeintlich noblen Wiener Begleitservices, in denen zum Beispiel Freier ungeniert nach Jungfrauen verlangen. Die vulgäre Sprache ist authentisch. Die „alte, ranzige Femininistin” (Jelinek im „Tip”-Interview über Jelinek) übertreibt nicht.

Anders als der Schweizer Regisseur Ruedi Häusermann in Wien ist die Inszenierung in den Kammerspielen des Deutschen Theaters nicht minimalistisch, sondern eine zuweilen grelle Collage. Das Publikum erlebt eine vielstimmige Textkaskade aus Sarkasmus und Anklage, es geht um die Frage nach der wahren Liebe, die Frau als Objekt und das Verhältnis der Geschlechter - garniert mit schrillen Kostümen, etwas Slapstick, Videoprojektionen und Musik. Stemann lässt die Dramatikerin über seine Schauspieler auch selbst zu Wort kommen, einmal sitzt „sie” mit Sonnenbrille am Lesetisch.

Am Ende erntet das Ensemble warmen Applaus: Margit Bendokat, Nora von Waldstätten, Almut Zilcher, Regine Zimmermann, Ingo Hülsmann und Sebastian Rudolph. Die beiden Männer tragen in einer Szene billig wirkende Frauenkostüme, ein Gag, der den Zuschauern hilft, die schmerzhafte Wahrhaftigkeit des Textes zu ertragen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/magazin/t/rzo336594.html
Montag, 21. Mai 2007, 9:05 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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